InsiderMein Bangkok

Paul Boonrungreung © Leontura/Istockphoto
Paul Boonrungreung © Leontura/Istockphoto

Feuerwehrrote Jacke, auftoupiertes schwarzes Haar, golden lackierte Fingernägel und Glitzergürtel zu der von Modedesigner Christian Lacroix entworfenen Uniform – das sind die Markenzeichen von Paul Boonrungreung, der im „SO Sofitel Bangkok“ als Guest Relation Manager arbeitet. Was bedeutet, dass „SO Guru“ Paul sich um alles kümmert, was über den normalen Hotelbetrieb hinausgeht. Egal, ob es um Insidertipps zu lokalen Besonderheiten oder Ausflugszielen geht, um Restaurant-Reservierungen oder zu arrangierende Überraschungspartys: Paul weiß auf alles eine Antwort und hat für jedes Problem die Lösung parat. Weshalb der 46-Jährige inzwischen als unverzichtbares Maskottchen des Designhotels gilt.

"Ein Tag in Bangkok? Ist immer kunterbunt, fröhlich und garantiert abwechslungsreich!"

  • Die schönste Art, den Tag zu beginnen, ist ein morgendliches Bad im Rooftop-Pool des SO Sofitel Bangkok. Von dort blickt man über die Dächer der Stadt und kann sich erst mal einen Überblick verschaffen, bevor man sich ins Getümmel der Metropole stürzt. Ich empfehle meinen Gästen, sich Bangkok zunächst auf einer Tour mit einem traditionellen Longtailboot vom Wasser aus anzuschauen. Die Boote legen unter anderem am Tha-Chang-Pier ab und bieten ein- bis zweistündige Fahrten durch die Khlongs (Kanäle), bei denen man einen guten Eindruck vom Alltag der Thais bekommt. Sehr interessant sind beispielsweise die Touren zu den Floating Markets von „Pandan Tour“. (Ticket ab ca. 50 €, thaicanaltour.com)
  • Anschließend ist es Zeit für einen entspannten Lunch im Restaurant des am Ufer des Chao Phraya gelegenen Hotels Sala Rattanakosin. Es liegt direkt gegenüber des Gotteshauses Wat Arun – die Aussicht ist gigantisch, machen Sie unbedingt mit Ihrem Handy ein Selfie! Nach dem Essen lohnt es sich, mit der Fähre überzusetzen und sich den Tempel der Morgenröte mit seinem kunstvoll verzierten Turm einmal aus allernächster Nähe anzuschauen. (salaresorts.com, watarun.net)
  • Spätestens danach steht Shopping auf dem Programm. Schließlich macht das Einkaufen nirgendwo mehr Spaß als auf Bangkoks Freiluftmärkten. Unter der Woche sind die quirligen Straßenmärkte in Chinatown ein echtes Erlebnis, samstags und sonntags ist ein Bummel über den riesigen Chatuchak-Wochenendmarkt Pflicht. Perfekt für Souvenirs, denn einen besseren Ort, um Schmuck, Kunsthandwerk oder Seidenschals zu erstehen, gibt es nicht. (chatuchak.org, Sa+So 9￿18 Uhr geöffnet)
  • Wenn dann der Abend hereinbricht, gehe ich gern ins Restaurant des Issaya Siamese Clubs, wo die Köche vor den Augen der Gäste die allerfeinsten Spezialitäten zubereiten. Weiter geht’s ins Maggie Choo’s. Die Bar ist im Stil einer Opiumhöhle der 1930er-Jahre eingerichtet und verströmt den verruchten Charme von einst. Krönender Abschluss? Für mich ein Besuch des Asiatique-Nachtmarktes. (issaya.com, maggiechoos.com)
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