Kenia

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Reiseinfos

Einreiseformalitäten: Staatsangehörige der meisten Länder (so auch der europäischen Länder) benötigen zur Einreise ein Visum, das jedoch bei der Ankunft am Jomo Kenyatta International Airport in Nairobi gegen eine Gebühr von 50 US-Dollar (für eine einmalige Einreise) beantragt werden kann. Man kann das Visum aber auch vorher bei den diplomatischen Vertretungen Kenias beantragen. Rechtzeitiges Beantragen ist ratsam, da die Bearbeitung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann. Das Touristenvisum kann für weitere drei Monate verlängert werden.
Zeit: Mitteleuropäische Zeit plus 2 Stunden
Elektrizität: 240 V Maße und Gewichte: Metrisches System
Tourismus: etwa 700 000 Besucher pro Jahr
Gesundheitsrisiken: Malaria (außer in Nairobi und den Gebirgsregionen), Cholera, Hepatitis, Meningitis, Typhus, HIV, Rift Valley-Fieber und Gelbfieber; Raubüberfälle.

Rund ums Geld

Die Preise für eine einfache Unterkunft sind in Kenia äußerst niedrig, vorausgesetzt, man gibt sich mit Gemeinschaftsduschen und -toiletten zufrieden. Bei sparsamer Lebensführung kommt man in Kenia mit etwa 4-7 Euro pro Tag aus, für mehr Reisekomfort zahlt man etwa das Doppelte und für eine Safari muss man mit etwa 65-130 Euro pro Tag rechnen. In jeder Stadt gibt es einfache kleine Lokale, wo auch Einheimische essen und wo ein traditionelles Gericht für weniger als 1 Euro zu haben ist. Indische Restaurants sind etwas teurer, aber sehr zu empfehlen.

Nach der Freigabe der Devisenkurse tauscht man ausländische Währungen am Besten in den Wechselstuben, die reelle Kurse bieten und keine Provision verlangen. Auch in den Banken kann man Geld wechseln, sie erheben jedoch meist ziemlich hohe Gebühren. Es empfiehlt sich, Bargeld in einem unauffälligen Beutel direkt am Körper zu tragen, um es Dieben nicht allzu leicht zu machen.

In einem so stark vom Tourismus geprägten Land wie Kenia wird überall Trinkgeld erwartet. Üblich sind 5-10% der Rechnungssumme. Bei Safaris macht das Trinkgeld für Fahrer, Führer und Köche oft einen bedeutenden Teil ihrer Einkommen aus. Mit etwa 3 Euro pro Tag und Person liegt man meist richtig.

Reisewarnungen

Politische Demonstrationen wie zum Beispiel die, die im Juli 2004 in Nairobi und Kisumu stattfanden, können in Gewalt ausarten. Reisenden wird geraten, Vorsicht walten zu lassen, Versammlungen und Demonstrationen zu meiden und sich über die Situation auf dem Laufenden zu halten, da Veranstaltungsorte von Versammlungen und Demonstrationen sich ändern können.

Nairobi wird nicht umsonst 'Nairobbery' genannt; tragen Sie so wenig wie möglich bei sich und auf keinen Fall Wertgegenstände. Die Gegenden um die River Road und den Uhuru Park sind besonders berüchtigt für Überfälle sowohl bei Tag als auch bei Nacht, genauso wie die Strände bei Mombasa; die meisten Begegnungen mit Polizisten enden damit, dass Geld die Hände wechselt.

Es ist berichtet worden, dass Banditen in der Nähe von Lomu, zwischen Isiolo in Kenia und der äthiopischen Grenze sowie im Nordwesten und Nordosten Kenias operieren. Erkundigen Sie sich vor Ort nach Informationen über diese Gegenden wie auch über das Reisen auf der Straße Kitale-Lodwar, von der Leser berichtet haben, dass auch sie gefährlich ist.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 80-550 KSh
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 550-880 KSh
  • Luxusrestaurant: ab 2400 KSh

Übernachtung

  • Billigunterkunft: 300-700 KSh
  • Hotel mittlerer Kategorie: 700-2700 KSh
  • Luxushotel: ab 32 000 KSh

Währung

Kenianischer Shilling (KSh), unterteilt in 100 Cent


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