Namibia

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Namibia liegt an Afrikas südwestlicher Küste und hat als Nachbarn Südafrika im Süden, Botswana im Osten und Angola im Norden. Das schmale Anhängsel im Nordosten ist der Caprivi Strip, der Namibia mit Zimbabwe und Zambia verbindet. Das Land ist weitgehend trocken, besitzt aber eine ganze Bandbreite geografisch unterschiedlicher Landschaften und wird üblicherweise in vier Regionen unterteilt: Die Namib-Wüste mit den Küstenebenen; das gestrüppreiche Zentrale Hochland, das sich gen Osten zieht; die sandreichen Böden der Kalahari entlang der Grenzen zu Südafrika und Botswana; und der dichte Busch am nordöstlichen Kavango und im Caprivi. Das einzige regenreiche Gebiet liegt an Namibias nördlicher Grenze, von dort wird fast das ganze Land mit Wasser versorgt.

Entlang der Küste am Atlantik erstreckt sich die Namib-Wüste, eine der ältesten und trockensten Wüsten der Welt, die wohl schon über 80 Millionen Jahre existiert. Die Landschaftsformen der Namib reichen von riesigen roten Dünen über weite Ebenen bis zu den so genannten "Inselbergen", einsam in der Landschaft stehende Hügel mit steilen Flanken, die auf Grund ihrer flachen Gipfel wie abgeschnitten wirken. Die Wüste wird von einigen Flusstälern durchzogen; wenn es im Gebirge im Landesinnern heftig geregnet hat, füllen sich die sonst ausgetrockneten Flussbetten mit Wasser, das die Wüste über Nacht in eine Art Paradies zu verwandeln scheint. Östlich der Wüste steigt die Landschaft allmählich an und die Dünen weichen Geröllebenen. Im Norden finden sich Höhlen und schützende Felsformationen, die frühen Bewohnern der Region einst als Wohnstätten dienten.

Dank seiner Vielfalt von Habitaten gehört Namibias Tierwelt zu einer der abwechslungsreichsten Afrikas. Sogar in der Wüste leben Elefanten, Giraffen und Zebras; selbst Löwen kamen einst bis zum Wasser des Atlantiks - sie wurden allerdings von Wilderern über die Jahre hinweg vertrieben oder erschossen. Im nördlichen Etoscha Nationalpark sind große Flamingo-Kolonien beheimatet und im Cape Cross Naturreservat an der Küste tummeln sich bis zu 100 000 Robben.

Obwohl Namibia hauptsächlich aus Wüste besteht, gibt es verschiedene Klimazonen. Das trockenste Klima herrscht in der Zentral-Namib, wo die sommerlichen Temperaturen tagsüber auf bis zu 40°C steigen, aber abends auf den Gefrierpunkt absinken können. Die Tagestemperaturen in denBergen und dem Zentralen Hochland, wo auch die Hauptstadt Windhoek liegt, sind meist niedriger als im restlichen Land. Nebel ist an der Küste durchaus üblich. Mit 30°C - durchschnittlich wohlgemerkt - werden im Dezember die höchsten Temperaturen gemessen. Es gibt zwei Regenzeiten in Namibia: Die kleine Regenzeit beginnt im Oktober und endet im Dezember, die große startet im Januar und hört im April wieder auf. Die niedriger liegenden Gebiete im Osten des Landes sind um einiges heißer als das Zentrale Hochland und nur mit wenig Regenfällen gesegnet (außer am Kavango und im Caprivi im Nordosten).

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 2-5 US-Dollar
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 5-10 US-Dollar
  • Luxusrestaurant: ab 15 US-Dollar

Übernachtung

  • Billigunterkunft: 5-8 US-Dollar
  • Hotel mittlerer Kategorie: 8-25 US-Dollar
  • Luxushotel: ab 80 US-Dollar

Währung

Namibia-Dollar (N$)


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