Simbabwe
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Simbabwe ist ein Binnenland, etwa 10% größer als die Bundesrepublik Deutschland. Es liegt im südöstlichen Afrika und wird im Osten und Nordosten begrenzt von Moçambique, im Nordwesten von Zambia, im Südwesten von Botswana und im Süden von Südafrika. Vier Länder - Zambia, Simbabwe, Botsuana und Namibia - treffen sich an einem Vierländereck im äußersten Westen Simbabwes.
Der Nordwesten besteht hauptsächlich aus Plateaus, bewachsen mit Buschveld und unterbrochen von kleineren, rauen Felsauswüchsen und glattgeschliffenen Felsrücken, die eine abwechslungsreiche Landschaft entstehen lassen. Im heißen und trockenen Lowveld im südlichen Simbabwe herrscht hauptsächlich Savanne vor, die sich unmerklich zum Limpopo und der südafrikanischen Grenze hin absenkt. Die Eastern Highlands an der Grenze zu Moçambique sind Simbabwes Hauptgebirge. Der höchste Gipfel ist der Nyangani mit 2592 m am nördlichen Ende der Gebirgskette gelegen.
Das Gekreuche, Gefleuche und Gelaufe in Simbabwe ist eine wahre Pracht. Elefanten, Büffel, Löwen, Geparden, Hyänen, Schakale, Affen und Antilopen sind nur einige der Spezies die in den Nationalparks rennen, hüpfen, schlafen, grasen und saufen. An Wildarten, die in Simbabwe endemisch sind bzw. nur an ganz wenigen Orten der Welt vorkommen, gibt es zum Beispiel das Nyala, den Königsgeparden und die Affenart Samango. Simbabwe ist auch eines der letzten afrikanischen Länder, wo Nashörner in freier Wildbahn vorkommen. Spitzmaul- und Breitmaulnashörner leben in den Parks, wenngleich nicht gerade in großer Zahl.
Simbabwes skurrilste Pflanze mag der Leberwurstbaum (sausage tree) sein, der seinen Namen von den braunen Früchten erhielt, die bis zu einem Meter lang und mit 17 cm Durchmesser von seinen Ästen hängen und den Antilopen ein beliebtes Futter sind. Getrocknet und zu einer Paste gerieben dient die Frucht den Menschen als Salbe. Internationale Aufmerksamkeit erlangte diese Creme als Heilmittel gegen die Wucherung von Basalzellen, eine bestimmte Art von Hautkrebs, wahrscheinlich hervorgerufen durch starke Sonneneinstrahlung und Alterungsprozesse.
Da Simbabwe vornehmlich auf einem Plateau liegt, durchschnittlich in 900 m Höhe, ist es üblicherweise nicht so heiß, wie es der Breitengrad vermuten ließe. Im Winter (Mai bis Oktober) entsprechen die Temperaturen dem mediterranen Sommer mit warmen, sonnigen Tagen und kühlen und klaren Nächten. Es schneit nie, selbst in den Eastern Highlands nicht, aber nachts kann Frost aufkommen und Temperaturen unter Null sind auf dem Hochland nichts besonderes. Im Lowveld und im Tal des Zambezi im Norden ist mit höheren Temperaturen und höherer Luftfeuchtigkeit zu rechnen. Im Winter fallen die Regenfälle sehr gering aus. Der Großteil der Niederschläge in Simbabwe fällt in den Nachmittagsstunden in Verbindung mit Gewittern, starken Donnern und Blitzkanonaden während der relativ feuchten Sommermonate (November bis April).
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 1-2 US-Dollar
- Restaurant mittler Kategorie: 2-7 US-Dollar
- Luxusrestaurant: ab 10 US-Dollar
Übernachtung
- Billigunterkunft: 5-20 US-Dollar
- Hotel mittlerer Kategorie: 20-40 US-Dollar
- Luxushotel: ab 50 US-Dollar
Währung
Simbabwe-Dollar (Z$)








