Simbabwe
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Reiseinfos
Zeit: MEZ plus eine Stunde
Elektrizität: 220V
Maße und Gewichte: Metrisches System
Tourismus: Bis zu 500 000 Touristen pro Jahr
Gesundheitsrisiken: Bilharziose, Cholera, Malaria, Tollwut, Gelbfieber
Rund ums Geld
Simbabwe befindet sich seit einiger Zeit in einer katastrophalen Wirtschaftslage mit sprunghaft ansteigender Inflation. Obwohl Ausländer für Waren und Dienstleistungen offiziell wesentlich mehr bezahlen müssen als Einheimische, bleibt Simbabwe für Besucher aus Übersee, die starke Währungen in der Tasche haben, ein eher günstiges Reiseziel. Günstige Hotels und Backpacker-Unterkünfte sind über das ganze Land verteilt, Besuche in den Nationalparks sind immer noch für einen Apfel und ein Ei zu haben und Nahrungsmittel sind ebenfalls preiswert. Da die Devisenreserven des Landes aufgebraucht sind, haben sich Importwaren wesentlich verteuert, andererseits sind in Simbabwe hergestellte Konsumgüter nach wie vor billig - wenn auch selten von bester Qualität. Es ist möglich, das Land für etwa 15 Euro am Tag zu bereisen, sofern man in Backpacker-Unterkünften oder auf Zeltplätzen nächtigt und in billigen Lokalen speist oder sich selbst versorgt. Hotelübernachtungen belasten das Budget um einiges mehr: Für Zimmer mit eigenem Bad und zwei bis drei täglichen Restaurantmahlzeiten muss man pro Tag mit 50 Euro rechnen. Wer luxuriös reisen will, sollte über 100 Euro pro Tag und Nase einplanen.
Banken haben von Montag bis Samstag geöffnet (mittwoch- und samstagnachmittags sind sie geschlossen). Reiseschecks aller Art werden mit zunehmender Häufigkeit zurückgewiesen. Die wichtigsten Weltwährungen werden akzeptiert, allerdings nimmt in Simbabwe derzeit kein Mensch US100-Dollarnoten an, da der Markt mit Falschgeld überschwemmt ist, obendrein ist einheimisches Geld schwer zu bekommen. Der Geldwechsel auf der Straße ist illegal und dazu noch gefährlich. In 99% der Fälle hat man es mit Betrügern zu tun. In auf Touristen und Geschäftsleute ausgerichteten Einrichtungen sind Kreditkarten als Zahlungsmittel üblich. Einige Filialen der Barclays Bank haben Geldautomaten, die Visa-Karten akzeptieren. Allerdings sollte man sich für Bares nicht ausschließlich auf seine Kreditkarte verlassen.
Auf Hotelübernachtungen, Safaris und andere touristische Dienstleistungen wird eine 15%ige Steuer erhoben. Simbabwes sonstige saftige Verbrauchersteuern sind fast ausnahmslos in den Preisen enthalten. Trinkgelder von 10% des Rechnungsbetrags werden von Taxifahrern, in Hotels der Touristenklasse und in Restaurants erwartet. Einige Häuser schlagen automatisch eine 10%ige Servicegebühr auf die Rechnungssumme - damit entfällt die Pflicht, Trinkgeld zu bezahlen.
Reisewarnungen
Vor Reisen nach Simbabwe wird empfohlen, die Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes zu lesen. Ist eine Reise unbedingt erforderlich, dann meiden Sie unbedingt politische Versammlungen und Demonstrationen aller Art, da sie gewalttätig werden können, besonders in den dicht besiedelten Vororten von Harare. Zudem ist die Zahl der Gewaltverbrechen im Land sehr hoch, und Reisende sollten sich dessen unbedingt bewusst sein und das Reisen in der Nacht und ohne Begleitung auf das absolut notwendige Minimum beschränken. Reichtum sollte nicht offen zur Schau gestellt werden.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 1-2 US-Dollar
- Restaurant mittler Kategorie: 2-7 US-Dollar
- Luxusrestaurant: ab 10 US-Dollar
Übernachtung
- Billigunterkunft: 5-20 US-Dollar
- Hotel mittlerer Kategorie: 20-40 US-Dollar
- Luxushotel: ab 50 US-Dollar
Währung
Simbabwe-Dollar (Z$)








