Südafrika

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Feste & Events

Nach den Wahlen von 1994 wurden viele staatliche Feiertage umbenannt. Aus dem Day of the Vow (Tag des Gelübdes) am 16. Dezember, an dem man früher das Massaker an den Zulu feierte, wurde der Day of Reconciliation (Tag der Versöhnung). Der früher nur inoffiziell begangene Soweto Day, mit dem der Studentenunruhen gedacht wurde, die schließlich zur Abschaffung der Apartheid führten, wird heute als Youth Day (16. Juni) begangen. Der Human Rights Day gedenkt der Opfer des Sharpevill Massakers (21. März).

Jedes Jahr im Juli findet in Grahamstown in der Provinz Ostkap das National Arts Festival statt. Neben Mainstream-Kunst, Oper und Theater präsentieren sich auch ausgefallenere und studentische Kunstgruppen und es werden Theatervorführungen in zahlreichen südafrikanischen Sprachen gezeigt. Das große Arts Alive Festival wird im September und Oktober in Johannesburg abgehalten. Bei dieser Gelegenheit kann man hervorragende Musik hören, sowohl im Rahmen des offiziellen Veranstaltungsprogramms als auch außerhalb. Darüber hinaus finden zahlreiche Workshops zu den interessanten Kulturen des Kontinents statt, die in den langen Jahren der Apartheid totgeschwiegen wurden. In der dritten Oktoberwoche wenn sich die Knospen öffnen, feiert man in Pretoria das Jacaranda Festival, und in der dritten Augustwoche steht die immer bestens besuchte Pretoria Show auf dem Programm.

Die kulturellen Boykotte während der Zeit der Apartheid trafen die südafrikanischen Athleten - und Sportfans - hart. Daher wird nun jedes internationale Kricket- oder Rugbyspiel als großes Event gefeiert.

Aktivitäten

Wanderfreunde finden in Südafrika hervorragende Bedingungen, um ihre Stiefel abzutragen. Es gibt ausgezeichnete Wanderwege, oft sogar mit Übernachtungsmöglichkeiten, aber auch wer die Natur gerne für sich alleine hat, wird fündig. Wem dies zu anstrengend ist kann die Gegend auch auf dem Rücken eines Vogel-Strauss erkunden. Mountainbikefahren gewinnt zunehmend an Beliebtheit und einige Wildparks lassen sich per Rad erkunden. Wem das zu abenteuerlich ist, kann ohne großen Aufwand eine Safari in die südafrikanischen Nationalparks und Reservate unternehmen, entweder auf eigene Faust oder im Rahmen einer Tour. Populär sind auch "luftige" Sportarten, z. B. Bungee Jump, Drachenfliegen vom Tafelberg, Fallschirmspringen oder Ballonfahren. Bei organisierten Rafting- und Kanutouren steht weniger der Adrenalinschub im Vordergrund als ein sanftes Gleiten durch die Landschaft - auf dem Oranjefluss im entlegenen Norden kann man beispielsweise durch eine wunderbare Wüstenwildnis paddeln. Südafrika ist ein Paradies fürVogel- und Blumenliebhaber : die Arten- und Farbenvielfalt sind kaum zu überbieten. Und man findet hier einige der besten, am wenigsten überlaufenen Surfstrände der Welt. Den meisten Surfern ist Jeffreys Bay ein Begriff, aber entlang der ganzen Ost- und Südküste gibt es ausgezeichnete Spots.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 20-50 R
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 50-80 R
  • Luxusrestaurant: ab 120 R

Übernachtung

  • Billigunterkunft: 40-150 R
  • Hotel mittlerer Kategorie: 150-250 R
  • Luxushotel: ab 300 R

Währung

Rand (R)


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