Japan
| Feste & Events Aktivitäten | Drucken Bildergalerie Karte |
Feste & Events
Während der wichtigsten japanischen Feiertage, Neujahr (29. Dezember bis 6. Januar) und Golden Week (die dicht beieinander liegenden Feiertage Green Day, Tag der Verfassung und Tag der Kinder zwischen dem 27. April und 6. Mai) muss man damit rechnen, dass Verkehrsmittel und Unterkünfte restlos ausgebucht sind. Ein weiterer Feiertag ist der Tag der Volljährigen (15. Januar), wenn für Jungen und Mädchen, die volljährig (20) geworden sind, Feiern abgehalten werden. Anfang Februar feiern die Japaner das Ende des Winters, indem sie "Herein mit dem Glück, hinaus mit den Teufeln" singend und dazu Bohnen werfend durch das Haus gehen. Hanami (Kirschblütenschau) dauert gewöhnlich von Februar bis April, da die Kirschbäume je nach Region zu unterschiedlichen Zeiten blühen; das romantische Tanabata Matsuri (Sternenfest) ist am 7. Juli; und O Bon (Fest zu Ehren der Toten), wenn man kleine Lichter, die die Rückkehr der Verstorbenen zur Unterwelt symbolisieren, auf Flüssen, Seen oder dem Meer treiben lässt, findet Mitte August statt.
Kiotos Gion Matsuri (17. Juli) ist vielleicht das berühmteste aller japanischen Feste. Der Höhepunkt ist ein Umzug riesiger, unglaublich prachtvoll geschmückter Wagen, der auf das 9. Jahrhundert zurückgeht, als man die Götter darum bat, einer Seuche, die die Stadt befallen hatte, ein Ende zu bereiten. Zur verrückt-komischen Sorte von Festen gehört Niramekko Obisha (20. Januar; Chiba), das einen Wettbewerb im Starren mit dem Konsum von Sake kombiniert - wer das unbewegteste Gesicht hat, gewinnt. Das Yah-Yah Matsuri (Anfang Februar; Owase) ist ein Wett streit im wahrsten Sinne des Wortes: Die Teilnehmer rufen "Yah! yah!" und versuchen dabei, Furcht einflößend auszusehen. Der White Day (14. März) ist die bizarre Antwort auf den japanischen Valentinstag: Während an Letzterem Frauen dem Auserwählten oder auch nur dem Chef oder Kollegen Schokolade schenken, bekommen sie dafür am White Day ein Paar Unterhosen.
Aktivitäten
Viele der japanischen Nationalparks bieten Wanderpfade. Die beliebten Wandergebiete um Tokio sind Nikko und der Chichibu-Tama-Nationalpark. Gute, wenngleich einsame Wanderungen lassen sich auch in der Präfektur Gumma und in der Kansai-Region um Nara unternehmen. Um eine Seite von Japan zu erleben, die nur wenige Ausländer zu sehen bekommen, sollte man die bergigen, weniger dicht bevölkerten Zentralen Alpen aufsuchen. Skifahren ist normalerweise von Dezember bis April möglich. Die Mehrzahl der Skiresorts befindet sich auf der Insel Honshu, aber es gibt auch tolles Tiefschneegelände auf Hokkaido. Okinawa im tiefen Südwesten Japans ist ein beliebtes Tauchziel. Zum Radfahren eignen sich besonders die weniger bergigen Küstenregionen, obwohl unerschrockene Radfahrer auch schon den Mt Fuji hochgeradelt sein sollen! Golfen bedeutet in Japan Prestige. Wer hier einen Golfplatz betreten möchte, ist mit einem dicken Geldbeutel und der Zugehörigkeit zu einem renommierten Unternehmen besser dran. Die Gebühren beginnen gewöhnlich bei etwa US$100 pro Tag.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 550-880 Yen
- Restaurant der mitteleren Kategorie: 880-2700 Yen
- Luxusrestaurant: ab 5000 Yen
Übernachtung
- Zimmer im Budgethotel: 2800-3850 Yen
- Mittelklassehotel: 3850-7700 Yen
- Luxushotel: ab 20 000 Yen
Währung
Yen (¥)








