Japan

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Allgemeine Daten

Amtlicher Name: Japan (Nippon)
Fläche: 377 435 qkm
Einwohner: 127 Millionen
Hauptstadt: Tokio (12 Millionen Einwohner)
Bevölkerung: Japaner (darunter die Ureinwohner: Ainu und Okinawer), Koreaner
Sprache: Japanisch
Religion: Shintoismus, Buddhismus, Christentum

Der Shintoismus (die ursprüngliche japanische ), der Buddhismus (ein weit gereister ausländischer Import, der seinen Ursprung in Indien hat), der Konfuzianismus (ein chinesischer Import, der weniger eine Religion als vielmehr ein ethischer Kodex ist) und selbst das Christentum spielen alle eine Rolle im heutigen gesellschaftlichen Leben Japans und bestimmen in gewisser Weise das japanische Weltbild. Die Religionen schließen einander in der Regel nicht aus. Der Shintoismus entstand aus der Ehrfurcht vor Naturphänomenen wie der Sonne, dem Wasser, Felsen, Bäumen und sogar Klängen. Man glaubte, dass all diesen natürlichen Elementen jeweils eine Gottheit innewohnte, und an besonders heiligen Orten wurden daher Schreine errichtet. Nachdem der Buddhismus im 6. Jahrhundert ins Land gekommen war, wurden viele Glaubensinhalte des Shintoismus in japanische buddhistische Praktiken integriert.

Essen ist bei einem Aufenthalt in Japan schon das halbe Vergnügen, und probierfreudige Esser wird die Tatsache freuen, dass die japanische Küche nicht nur auf Sushi, Tempura und Sukiyaki beschränkt ist - jene Gerichte, die im Ausland am bekanntesten sind. Mit Ausnahme von shokudo (Allround-Gaststätten) und izakaya (entspricht einer Kneipe mit Essen) sind die meisten japanischen Restaurants auf eine bestimmte Küche spezialisiert. In einem okonomiyaki -Restaurant wählen die Gäste eine Kombination von Fleisch, Seafood und Gemüse, das sie in einem Teig aus Ei, Weißkohl und anderem Gemüse wie einen Pfannkuchen eigenhändig am Tisch braten. Ein robatayaki ist ein einfaches Trinklokal, das auf Gerichte vom Holzkohlengrill spezialisiert ist. Es gibt eine Auswahl von Restaurants, in denen das Essen am Tisch vor den Gästen zubereitet wird. Hier isst man sukiyaki (dünne Rindfleischscheiben, Gemüse und Tofu, in einer Brühe gekocht), shabu-shabu (Rindfleisch und Gemüse, die in Brühe gegart und anschließend in verschiedene Soßen getunkt werden) oder nabemono (ein gemeinschaftliches Essen, bei dem jeder vorbereitete rohe Zutaten in den Topf gibt). Es ist möglich, relativ preiswert zu essen, indem man sich an bescheidene shokudo hält oder in billigen Restaurants oder caféähnlichen Lokalen so genannte bento isst (ein vorgefertigtes Menü, das in Schachteln angeboten wird).

Gemeinsames Trinken hält die japanische Gesellschaft zusammen. Fast jeder Erwachsene, männlich wie weiblich, und eine beträchtliche Zahl von Teenagern trinkt Alkohol. Bier ist das bevorzugte alkoholische Getränk der Japaner und ist überall zu haben, an Getränkeautomaten ebenso wie in Tempelherbergen. Sake (Reiswein) wird warm oder kalt angeboten, wobei besonders die warme Variante schnell zu Kopf steigt. Einen Kater nach dem Genuss von Sake wird man so schnell nicht vergessen, deshalb sollte man mit Vorsicht zum Glas greifen. Der japanische grüne Tee enthält eine Menge Vitamin C und Koffein. Er ist sehr gesund und erfrischend und soll sogar vor Krebs schützen.

Staatsform: Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt: Kaiser Akihito
Ministerpräsident: Junichiro Koizumi

Wirtschaft

Bruttosozialprodukt: 3,150 Milliarden US-Dollar
BSP/Kopf: 24 900 US-Dollar
Jährliche Wachstumsrate: 1,3%
Inflationsrate: -0,7%
Wichtige Wirtschaftszweige: Elektronik, Kraftfahrzeuge, Büromaschinen, chemische Produkte, Stahl, Textilien, Lebensmittel
Haupthandelspartner: USA, Hongkong, Taiwan, Südkorea, Deutschland, China

Beste Reisezeit

Der Frühling (März bis Mai) mit seinem klaren Himmel und der Kirschblüte ist wahrscheinlich die berühmteste japanische Jahreszeit, aber es ist auch die Ferienzeit der Japaner, und viele der beliebteren Reiseziele sind dann in der Regel von einheimischen Touristen bevölkert. Der Herbst (September bis November) ist eine wunderbare Reisezeit: Die Temperaturen sind angenehm und die herbstlichen Farben auf dem Lande fantastisch. Der Winter (Dezember bis Februar) kann bitter kalt sein, während die stickig heißen Sommermonate (Juni bis August) selbst den kürzesten Ausflug aus den ac-gekühlten Häusern in ein Schweißbad verwandeln. Andererseits geht es bei den Hauptsehenswürdigkeiten zu diesen Jahreszeiten ruhiger zu. Um Neujahr, in der Golden Week (Ende April bis Anfang Mai) und zum O-bon-Fest in der Sommermitte herumzureisen und eine Unterkunft zu finden, kann hingegen echte Kopfschmerzen bereiten.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 550-880 Yen
  • Restaurant der mitteleren Kategorie: 880-2700 Yen
  • Luxusrestaurant: ab 5000 Yen

Übernachtung

  • Zimmer im Budgethotel: 2800-3850 Yen
  • Mittelklassehotel: 3850-7700 Yen
  • Luxushotel: ab 20 000 Yen

Währung

Yen (¥)


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