Laos
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Laos grenzt an Thailand, Kambodscha, Vietnam, China und Myanmar. Der größte Fluss, der Mekong, durchzieht die gesamte Länge des Landes und beschert der Landwirtschaft fruchtbares Schwemmland. Er bildet die Grenze zu Thailand und ist der wichtigste Transportweg des Landes.
Über 70% der Bodenfläche bestehen aus Bergen und Plateaus. An der Grenze zu Vietnam verläuft die Annamiten-Kette durch die Hälfte des Landes parallel zum Mekong. Die zerklüfteten Berge, die durchschnittliche Höhen zwischen 1500 m und 2500 m erreichen, öffnen sich an der südlichen Spitze der Kette und bilden dort das Bolaven Plateau. In diesem 10 000 qkm großen Gebiet wachsen Bergreis, Kaffee, Tee und andere Agrarprodukte, die auch in größeren Höhen noch gedeihen. Höchster Berg ist der Phu Bia (2819 m) im Norden des Landes.
Zwei Drittel der Bodenfläche sind bewaldet, und nur 10% des Bodens eignen sich für landwirtschaftlichen Anbau. Angesichts der Topografie ist es ein Segen, dass Laos eine der geringsten Bevölkerungsdichten Asiens aufzuweisen hat: Nur 18 Einwohner pro qkm. Die meisten Menschen leben in den fruchtbaren Flusstälern, doch in den Bergen siedeln zahlreiche kleine Stämme. Die beiden größten Städte, Vientiane und Savannakhet, liegen im Tal des Mekong. 85% der Bevölkerung sind in den ländlichen Gebieten ansässig.
Trotz des Bombenteppichs, der im Vietnamkrieg auf Laos geworfen wurde und des umfangreichen Einsatzes von Entlaubungsmitteln im Osten des Landes besitzt Laos eines der unberührtesten Ökosysteme Südostasiens. Die Vegetation besteht hauptsächlich aus Arten, die im Monsunwald gedeihen, wie beispielsweise Teak, asiatisches Rosenholz und Bambus. Rund 50% des Landes sind mit Primärwald überzogen, weitere 30% mit Sekundärbeständen. Illegaler Holzeinschlag und intensive Brandrodungslandwirtschaft stellen Bedrohungen für die Wälder dar.
Zu den endemischen Tierarten gehören der Gibbon, der Stumpfnasenaffe, der Kleine Panda und der Marderhund. Die exotischen Arten der Nachbarländer sind aufgrund des dichteren Waldbestandes und der geringeren Zahl der Jäger in der Regel in Laos in größerer Zahl anzutreffen als dort. Lebensraum finden in Laos auch das Javanische Moschustier, der Siamesische Hase, die Leopardenkatze, der Tiger sowie der Irrawaddy-Delfin, und womöglich haben auf dem Bolaven Plateau noch einige Javanische Nashörner überlebt. Über das Land verstreut wurden in der jüngeren Vergangenheit insgesamt 17 Biosphärenreservate eingerichtet.
Der asiatische Monsunzyklus beschert Laos zwei Jahreszeiten: Die Monate Mai bis Oktober sind feucht, November bis April hingegen recht trocken. Die Temperaturen hängen von der Höhenlage ab. Im Tal des Mekong werden im März und April die höchsten Temperaturen (38 °C) gemessen, während Dezember und Januar die niedrigsten Werte (15 °C) bringen. In der Regenzeit bewegen sich die Temperaturen um 29 °C im Tiefland und um 25 °C in den Bergtälern.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 0,5-1 US$
- Restaurant-Mahlzeit: 1-2 US$
- Luxusrestaurant: ab 3 US$
Übernachtung
- Preiswertes Hotel: 2,5-10 US$
- Mittelklassehotel: 10-20 US$
- Luxushotel: ab 40 US$
Währung
Kip (KN)








