Nepal
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Feste & Events
In Nepals Festkalender drängen sich die Ereignisse. Dasain ist das wichtigste aller nepalesischen Feste und wird im Oktober mit zahllosen Tieropfern gefeiert. Sofort danach kommt Tihaar im November. Im Gegensatz zu Dasain werden hier die Tiere geehrt und nicht geschlachtet. Ebenfalls landesweit gefeiert werden das Wasserfest Holi (im März) und das Chaitra Dasain (im April), ein weiteres todbringendes Ereignis für die Tiere. Zu den Hindufesten gehören das Haribodhini Ekadashi im November und das Maha Shivaratri im März, die beide in Pashupatinath stattfinden, sowie das Gai Jatra im August in Kathmandu und das Krishna Jayanti im August/September in Patan. Die Buddhisten feiern ebenfalls oft und gern. Hier sei das Mani Rimdu im November in Solu Khumbu, das Buddha Jayanti im Mai in Kathmandu und das Losar (Tibetisches Neujahrsfest) im Februar in Swayambhunath, in Jawlakhel und in den Hochlandgemeinden genannt.
Aktivitäten
Genug der Tempel? Der Stupas überdrüssig? Dann ist es Zeit für eine Trekkingtour. Die beste Zeitspanne hierfür ist zwischen September und Anfang Dezember, auch März und April sind geeignet. Es gibt viele Trekking-Agenturen, Führer und Träger, die bei Organisation und Durchführung behilflich sind. Oder man verlässt sich auf sein eigenes Organisationstalent, was nicht vermessen ist, da man sich auf die Infrastruktur entlang der gängigen Trekkingrouten verlassen kann. Läden mit dem entsprechenden Zubehör zum Kaufen oder Mieten gibt es zuhauf in Kathmandu (Thamel oder Freak Street) und Pokhara.
Trekking-Genehmigungen beantragt man bei den Büros der Central Immigration in Kathmandu und Pokhara; sie werden von der Polizei an Kontrollpunkten entlang der Routen überprüft. Ein normales Trekking-Permit kostet etwa 10 Euro pro Woche für die ersten vier Wochen. Wer früh am Tag mit der Erledigung der Formalitäten beginnt und zwei Passfotos dabei hat, kann alles an einem Tag schaffen. Wenn die geplante Route durch Nationalparks oder Naturschutzgebiete führt, kann man die Eintrittsgebühren gleich mitbezahlen.
Zu den beliebtesten Trekkingrouten von Kathmandu aus gehören der Everest Base Camp-Trek sowie die Helambu- und Langtang-Treks. Von Pokhara aus bietet sich der Annapurna Circuit und der Jomosom-Trek an. Weniger überlaufene Treks sind mit mehr Planungsaufwand verbunden. Hierzu gehören der Kanchenjunga Base Camp-Trek, Treks in den Regionen Dolpo und Mustang sowie rund um den Rara-See.
Generell sollte man auf eine möglichst geringe Umweltbelastung achten, d. h. biologisch nicht abbaubare Artikel vermeiden, Abfälle verantwortungsbewusst entsorgen, Unterkünfte, die Kerosin statt Holz benutzen, vorziehen und auf Toilettenpapier verzichten.
Rafting und Kajakfahren sind ungemein beliebt. Die meisten Touren finden auf dem Trisuli in der Nähe von Kathmandu und auf dem Sun Kosi bei Dolalghat statt. In entlegenere Regionen führen Fahrten auf dem Karnali (Zweitagestour von Surkhet aus) und auf dem Tamur (dreitägige Tour von Dobhan in Nepals Osten). Mountainbikefahren kann man im Kathmandu-Tal, in Pokhara und an der tibetischen Grenze; Safaris werden im Terai angeboten. Sprachferien, spirituelle und medizinische sowie Jogakurse werden in Kathmandu und in vielen Tempeln und Klöstern angeboten.
Weitere Regionen
Preisniveau
Mahlzeiten
- billiges Essen: 150-220 Rs
- Restaurant mittlerer Kategorie: 220-720 Rs
- Luxusrestaurant: ab 1500 Rs
Übernachtung
- Billiges Zimmer: 75-220 Rs
- Mittelklassehotel: 220-720 Rs
- Luxushotel: ab 3600 Rs
Währung
Nepalesische Rupie (Rs)








