Nepal

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Reiseinfos

Einreiseformalitäten: Alle Ausländer (mit Ausnahme der Inder) brauchen ein Visum, das im Voraus oder bei der Einreise beantragt werden kann. Ein Touristenvisum, das zur einmaligen Einreise und für 60 Tage ausgestellt wird, kann auf höchstens drei Monate verlängert werden. Das Herumreisen ist im Kathmandu-Tal, in Pokhara und im Chitwan-Nationalpark im Terai erlaubt. Trekking-Genehmigungen benötigt, wer die Hauptstraßen verlassen möchte; man erhält sie in den Büros der Central Immigration in Kathmandu und Pokhara.
Zeit: Mitteleuropäische Zeit +4,45 Std.
Elektrizität: 220V, 50 Hz
Maße und Gewichte: Metrisches System
Gesundheitsrisiken: Höhenkrankheit, Hepatitis A, Malaria (nur in tiefer gelegenen Regionen), bakterielle Meningitis (im Kathmandu-Tal) und Typhus

Rund ums Geld

Wer mit einfachen Unterkünften und einheimischer Kost vorlieb nimmt, kommt leicht mit weniger als 5 Euro pro Tag aus. Sobald man in komfortableren Hotels absteigt, in Touristenrestaurants isst und gelegentlich mit dem Taxi fährt, werden zwischen 15 und 40 Euro benötigt. Für eine individuelle Trekkingtour ohne Zelt und mit Unterkunft in einem Dorfgasthaus muss man mit 10 bis 15 Euro pro Tag rechnen - vorausgesetzt, man lässt sich nicht allzu oft von "Luxusgütern" wie Schokolade und Bier verführen.

In Nepal gibt es drei Wechselkurse: den Wechselkurs der staatlichen Nepal Rastra Bank, den etwas besseren (ebenfalls gesetzlichen) Kurs der Privatbanken und den noch besseren Schwarzmarktkurs in Teppichgeschäften und Reisebüros. Als Anhaltspunkt kann man der Tageszeitung Rising Nepal den Tageskurs der Nepal Rastra Bank entnehmen. Da Wechselkurse und Gebühren erheblich schwanken, lohnt es sich, vor dem Geldtausch einige Informationen einzuholen. Der offizielle Kurs wird in der Tageszeitung Rising Nepal angegeben.

Wer legal Geld umtauscht, bekommt eine Quittung mit dem entsprechenden Betrag ausgehändigt. Sollte man bei der Abreise über den Flughafen von Kathmandu noch nepalesisches Geld übrig haben, so können 15% des Betrags dieser Quittungen in harte Währung zurückgetauscht werden. Die wichtigsten internationalen Währungen wie US-Dollar werden problemlos angenommen; die indische Rupie gilt ebenfalls als harte Währung. Außerhalb des Kathmandu-Tals werden große Banknoten ungern angenommen oder gewechselt. Am Besten nimmt man die benötigte Summe in kleinen Banknoten mit. Auch auf einer Trekkingtour sollte man genügend Bargeld für die gesamte Wanderung in kleinen Scheinen mitführen.

In den gehobeneren Restaurants von Kathmandu hat es sich eingebürgert, Trinkgeld zu geben. Üblich sind 10% des Rechnungsbetrags, wenn man mit der Bedienung zufrieden war. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld, aber Träger auf Trekkingtouren sollten etwa 100 Rupien pro Tag bekommen. Gehandelt wird auf Märkten und in Touristenläden. Man behalte allerdings immer im Auge, dass es sich hierbei in erster Linie um soziale Kontakte und nicht um eine Frage auf Leben oder Tod handelt.

Reisewarnungen

Die unsichere politische Situation stellt eine Gefahr für Reisende dar, was insbesondere für Trekker gilt, die sich in abgelegene Gebiete wagen wollen. Maoistische Rebellen führen einen langfristigen Feldzug gegen die nepalesische Monarchie. Nach dem Scheitern der Waffenruhe, die 2003 fast ein ganzes Jahr anhielt, haben die Rebellen ihre Aktionen wieder intensiviert.

Der maoistische „Kampf des Volkes“ wurde 1996 als Antwort auf die korrupte Regierungsführung deklariert. Eine Waffenruhe hatte die Feindseligkeiten zeitweise zum Stillstand gebracht, allerdings war es aus damit, als die Verhandlungen am 27. August 2003 scheiterten und der Krieg wieder losging. Bombenattacken, einige noch am selben Tag, trafen Kathmandu und die umliegenden Täler.

Die Maoisten haben touristische Einrichtungen in ganz Nepal bedroht, und der Maoisten-Führer Baburam Bhattarai hat Reisende gewarnt, dass sie zwischen die Fronten geraten könnten, während er sie gleichzeitig ermutigte, trotzdem nach Nepal zu kommen. Reisende sollten sehr vorsichtig sein, versuchen, nicht zu sehr aufzufallen, und Demonstrationen meiden. Informieren Sie sich über eventuelle bandhs (Streiks), die auch kurzfristig ausgerufen werden können. Wenn ein Streik ausgerufen wird, reisen Sie nicht umher und halten Sie sich möglichst nicht im Freien auf, bis der Streik zu Ende ist.

Eine inoffizielle Ausgangssperre herrscht in Kathmandu, einschließlich Thamel. In den umliegenden Tälern werden über immer mehr Städte offizielle Ausgangssperren verhängt, oftmals geschieht dies kurzfristig.

Auf Grund der Kontrollpunkte der Armee und Polizei kann sich das Reisetempo verlangsamen und Berichten zufolge drohen die Rebellen mit weiteren Anschlägen. Zusätzlich gibt es Banditen, die sich als Rebellen ausgeben, und bei Raubüberfällen nicht vor Gewaltanwendung zurückschrecken. Beide Gruppen greifen sporadisch Reisende an, um Geld in ihre Kassen zu bringen. Die Regionen Banke, Dang, Syangja, Surkhet, Rukum, Gorkha, Kalikot, Jajarkot und Rolpa gelten als ganz besonders gefährlich.

Weitere Regionen

Preisniveau

Mahlzeiten

  • billiges Essen: 150-220 Rs
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 220-720 Rs
  • Luxusrestaurant: ab 1500 Rs

Übernachtung

  • Billiges Zimmer: 75-220 Rs
  • Mittelklassehotel: 220-720 Rs
  • Luxushotel: ab 3600 Rs

Währung

Nepalesische Rupie (Rs)


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