Philippinen

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Reiseinfos

Einreiseformalitäten: Bei der Ankunft werden Visa für 21 Tage ausgestellt. Vor Reiseantritt können Visa, die zu 59 Tagen Aufenthalt berechtigen, beim Konsulat beantragt werden.
Zeit: Mitteleuropäische Zeit plus 7 Stunden
Elektrizität: 220 V, 60 Hz
Maße und Gewichte: Metrisches System
Tourismus: 1,2 Millionen Besucher pro Jahr
gesunheitsrisiken: Cholera, Hepatitis, Malaria, Tollwut

Rund ums Geld

Auch die philippinische Wirtschaft blieb von den turbulenten Entwicklungen in Asien nicht verschont und unterlag in den vergangenen Jahren heftigen Schwankungen. Allgemein lässt sich feststellen, dass die Philippinen im Durchschnitt ein wenig teurer als die anderen Länder der Region sind. Die angemessensten Preise findet der Reisende in Nord-Luzon vor, während er in Boracay und Cebu eher zu tief in die Tasche greifen muss.

Die gängigste Fremdwährung ist der US-Dollar, der vielerorts leichter und zu besseren Kursen als Reiseschecks gewechselt werden kann. Amerikanische Banknoten mit hohen Nennwerten erzielen bessere Wechselkurse als kleine Stückelungen, und es werden nur saubere und unbeschädigte Scheine akzeptiert. Die meisten Banken nehmen die gängigen Reiseschecks an, und vielerorts gibt es Geldautomaten, die MasterCard und Visa akzeptieren.

Die Entscheidung, ob man Trinkgelder hinterlassen möchte oder nicht, liegt natürlich bei jedem selbst. Die Bedienung im Restaurant erwartet gewöhnlich eine kleine Summe - selbst dann, wenn der Service bereits auf den Rechnungsbetrag aufgeschlagen wurde. Im Taxi mit funktionierendem Taxameter sollte man den Betrag aufrunden. Beim Einkauf im Allgemeinen und speziell auf Märkten lohnt es sich, nach einem Preisnachlass von 10% zu fragen, die Filipinos tun dies auch. Von Touristen werden ohnehin meist höhere Preise verlangt.

Reisewarnungen

Im Süden der Inselgruppe kam es im Januar 2002 zu heftigen Kämpfen zwischen dem Militär und separatistischen muslimischen Rebellen. Bombenattentate der islamistischen Rebellengruppe Abu Sayyaf haben im April 2002 auf der Insel Mindanao mehrere Menschenleben gekostet. Diese Gruppe war auch für die Entführung von Touristen in einem Luxusressort im Mai 2001 verantwortlich. Die entführten Touristen wurden teilweise gegen hohe Lösegelder freigelassen, andere getötet. Auf Reisen in das Sulu-Archipel und nach Mindanao sollte verzichtet werden. Vorsicht ist auch in Manila geboten, da im Mai 2002 mehrere unexplodierte Bomben entdeckt wurden.

Es empfiehlt sich, die deutsche Botschaft in Manila oder das Auswärtige Amt vor Reisen in jene Regionen nach der aktuellen Sicherheitslage zu befragen (www.auswaertiges-amt.de).

Ein weiteres Sicherheitsproblem ist der Fährtransport. Im philippinischen Archipel ist ständig eine große Flotte Fähren unterwegs, doch nicht wenige Schiffe sind reparaturbedürftige Kähne ohne nennenswerten Service, die mehr Passagiere aufnehmen, als ihre Kapazität erlaubt. Jährlich ereignen sich fast 100 Fährunglücke, bei denen nicht selten der Verlust von Menschenleben zu beklagen ist. Seit geraumer Zeit sind Rufe nach der Todesstrafe für nachlässige Betreiber, deren Schiffe sinken, laut geworden, doch auch dies wird die Hochseetauglichkeit vieler Fähren nicht nachhaltig verbessern. Wem eine ächzende, leck gelaufene und überfüllte Fähre nicht geheuer ist, der sollte sich nach einem anderen Schiff umschauen oder als Alternative das Flugzeug wählen.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 100-170 P
  • Restaurant-Mahlzeit: 170-300 P
  • Luxusrestaurant: ab 800 P

Übernachtung

  • Preiswertes Hotel: 500-1500 P
  • Mittelklassehotel: 1500-4500 P
  • Luxushotel: ab 10 000 P

Währung

Peso (P)


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