Singapur
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Feste & Events
Singapurs polyglotte Bevölkerung begeht eine Unzahl an Festen und Feierlichkeiten. Die chinesischen, Hindu- und Muslim-Feiertage folgen dem Mondkalender, deshalb ändern sich ihre Daten von Jahr zu Jahr.
Das Chinesische Neujahr im Januar oder Februar wird mit Drachentänzen, Straßenumzügen und viel guter Stimmung willkommen geheißen. Chinatown ist zu dieser Zeit festlich beleuchtet, es gibt dort Feuerwerk und Nachtmärkte. Während des Ramadan, der muslimischen Fastenzeit, werden rings um die Sultan Moschee und Arab Street nach Sonnenuntergang Leckereien feilgeboten. Hari Raya Puasa im Januar oder Februar markiert das Ende des Ramadan und wird drei Tage lang ausgiebig gefeiert. Am Vesak Day im April oder Mai gedenkt man mit vielen Veranstaltungen Buddhas Geburt, seiner Erleuchtung und seines Todes. So lässt man zum Beispiel in Käfigen eingesperrte Vögel fliegen - eine symbolische Handlung, die für die Befreiung gefangener Seelen steht. Das Drachenbootfestival im Mai oder Juni erinnert an einen chinesischen Heiligen, der sich aus Protest gegen die Korruption in seiner Regierung ertränkte. An diesem Tag werden Bootsrennen über die Marina Bay veranstaltet.
Beim Festival der Hungrigen Geister, das normalerweise im September stattfindet, kehren nach der Überlieferung die Geister der Verstorbenen für einige Tage auf die Erde zurück, um sich dort bewirten und unterhalten zu lassen. So werden für sie Chinesische Opern aufgeführt und Speisen und Getränke aufgefahren. Die Geister stillen ihren Hunger durch den "Geist" der Nahrung und überlassen den konkreten, materiellen Rest den sterblichen Erdbewohnern zum Verzehr. Thaipusam, das meist im Februar stattfindet, zählt zu den eindrucksvollsten und dramatischsten Hindu-Festivals, das in Indien übrigens verboten ist. Gläubige nehmen zu Ehren des Gottes Subramaniam oder wegen eines Gelöbnisses masochistisch anmutende körperliche Strapazen auf sich. In einer Prozession vom Sri Srinivasa Temple an der Serangoon Road zum Chettiar Temple an der Tank Road tragen sie hohe, mit Pfauenfedern geschmückte Metallgestelle, die an ihren Körpern mit Metallhaken befestigt sind, die durch die Haut gebohrt werden. Oft sind zusätzlich kleine Metallspieße durch Wangen und Zungen gebohrt. Das ist bestimmt kein Anblick für Empfindliche.
Aktivitäten
Der in aller Welt bekannte Spruch "Shop 'till you drop" (Einkaufen bis zum Umfallen) wurde wahrscheinlich in Singapur erfunden, wo Einkaufen mit einer Leidenschaft betrieben wird, die auf der Welt ihresgleichen sucht. Die Orchard Road bietet eine überwältigende Auswahl an Geschäften und Kaufhäusern. Discount Shopping wird zwar immer noch mit Singapur in Verbindung gebracht, aber ein Schnäppchenparadies ist die Stadt schon lange nicht mehr. Singapur gilt auch als kulinarische Hauptstadt Südostasiens. Die regionalen Köstlichkeiten zu probieren ist eine kulturelle Erfahrung und nicht nur als notwendige Stärkung für die nächste Shopping-Tour zu verstehen.
Singapur lässt sich gut zu Fuß erkunden, da die Stadt ziemlich kompakt ist und alle interessantesten Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe der City liegen. Die innerstädtischen Bezirke Chinatown, Little India und Arab St verlieren langsam ihr typisches Lokalkolorit, da sich dort immer mehr Bars und Restaurants für die Yuppie-Klientel breitmachen. Dennoch ist ein Bummel durch die Straßen und Gassen dieser Viertel noch immer reizvoll und lohnenswert.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Billige Mahlzeit: 6-20 $
- Mahlzeit in preiswertem Restaurant: 20-35 $
- Luxusrestaurant: ab 85 $
Übernachtung
- Einfache Unterkunft: 30-60 $
- Unterkunft in mittlerer Preislage: 60-175 $
- Luxushotel: ab 500 $
Währung
Singapur Dollar ($)








