Sri Lanka
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Sri Lanka hat die Form einer riesengroßen Träne, die von der Südspitze des weiten indischen Subkontinents herabtropft. Die 50 km breite Palk-Straße trennt die Insel von Indien, doch zwischen den beiden Landmassen erstreckt sich ein Band aus Koralleninseln, das den Namen Adam's Bridge trägt und sich nahezu wie Trittsteine präsentiert, die eine Landbrücke zwischen beiden Ländern bilden wollen. Die Insel ist in der größten Ausdehnung nur 350 km lang und 180 km breit und hat etwa die gleiche Größe wie Irland oder Bayern.
Während geschwungenes Hügelland die Südhälfte des Landes prägt, bestimmt eine weite Ebene, die sich vom Rand der gebirgigen Region bis zur Halbinsel Jaffna erstreckt, den nördlichen Inselteil. Höchster Gipfel ist der 2524 m hohe Pidurutalagala bei Nuwara Eliya, längster Fluss der Mahaweli, der im Zentrum entspringt und bei Trincomalee in den Indischen Ozean mündet. Die schönsten Strände befinden sich an der Südwest-, Süd- und Südostküste.
In den dichten tropischen Regenwäldern wachsen Ebenholz, Teak, Seidenbäume und wunderschöne Orchideen, im kühlen feuchten Hochland dominieren widerstandsfähiges Grasland, Rhododendren und knorrige Wälder und in den ariden Zonen des Nordens prägt vorwiegend Gebüsch und Steppengras die Landschaft. Die Tierwelt ist vielfältig: Der Elefant scheint allgegenwärtig zu sein, doch auch Leoparden, Hirsche und Rehe, Affen, Lippenbären, Kobras, Krokodile, Seekühe und Schildkröten leben auf der Insel. Außerdem ist Sri Lanka eine wichtige Zwischenstation für zahlreiche Zugvögel, die in den Lagunen, Feuchtbiotopen und Vogelschutzgebieten Zuflucht während der Wintermonate des Nordens suchen. Die beste Zeit für Vogelbeobachtungen sind die Monate Januar bis April.
Sri Lanka ist ein typisches Tropenland mit ausgeprägten Trocken- und Feuchtperioden, doch das Gesamtbild wird ein wenig unübersichtlicher durch den Umstand, dass es zwei Monsune gibt, die unterschiedliche Auswirkungen auf unterschiedliche Landesteile haben: In der Yala-Saison (Mai bis August) bringt der Südwestmonsun den südlichen, westlichen und zentralen Regionen Regen, während der Nordostmonsun in der Maha-Saison (Oktober bis Januar) dem Norden und Osten Niederschläge beschert. In den niederen Küstenregionen erreichen die Temperaturen im gesamten Jahresablauf hohe Werte, doch mit zunehmender Höhe wird es merklich kühler, und im Hochland hat man den Eindruck, als herrsche dort ewiger Frühling. Die höchsten Temperaturen werden von März bis Juni verzeichnet, während November bis Januar die kühlsten Wochen des Jahres bringen. Süden und Südwesten sowie das zentrale Hochland erhalten die meisten Niederschläge. Dagegen sind der Norden und die nördliche Zentralregion sehr trocken. Die beste Reisezeit für den Westen, die Südküste und das Hochland sind die Monate Dezember bis März, und Mai bis September eignen sich am ehesten für den Besuch der Ostküste.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Preiswerte Mahlzeit: 50-250 Rs
- Restaurant-Mahlzeit: 250-450 Rs
- Luxusrestaurant: ab 600 Rs
Übernachtung
- Preiswertes Hotel: 300-500 Rs
- Mittelklassehotel: 500-1500 Rs
- Luxusklassehotel: ab 6000 Rs
Währung
Srilankische Rupie (Rs)








