England
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England ist die größte von drei politischen Divisionen auf der Insel Großbritannien. Es grenzt im Norden an Schottland und im Westen an Wales und liegt - an der engsten Stelle des Englischen Kanals - nur 29 km von Frankreich entfernt. Große Teile des Landes sind flach oder kaum hügelig. Durch den Norden zieht sich ein Kalksteingebirge, das als Pennines bekannt ist; westlich davon liegen die Cumbrian Mountains und der Lake District. Südlich der Pennines beginnen die dicht bevölkerten Midlands, und die Halbinsel im Südwesten, das West Country, ist geprägt von einem Plateau mit Granitadern, ertragreicher Milchwirtschaft und einer zerklüfteten Küste. Den Rest des Landes machen die English Lowlands aus, eine Mixtur aus Ackerland, flachen Hügeln, einem Industriegürtel und der riesigen Metropole London.
England war einst fast vollständig von Wald bedeckt, heute hat es den zweitniedrigsten Anteil an Waldfläche in Europa (nach Irland). Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Nadelhölzer angepflanzt, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, aber die Kiefern haben zur Übersäuerung des Bodens beigetragen und große Flächen alten Torflandes zerstört. Weitere häufig vorkommende Bäume sind Eichen, Ulmen, Kastanien, Linden, Eschen und Buchen. Es gibt zwar wenig hochwachsende Flora, aber im Frühling sieht man viele hübsche Wildblumen: Schneeglöckchen, Osterglocken, Glockenblumen, Schlüsselblumen, Butterblumen und Sumpfdotterblumen versehen die englische Landschaft mit bunten Farbtupfern. In den Mooren wachsen verschiedene Arten von blühendem Heidekraut.
Das größte Säugetier Englands ist der Rothirsch, und von ihm gibt es (wie auch von Damhirschen und Rehen) große Bestände. Auch Füchse sind auf der britischen Insel heimisch, und mit ein wenig Glück kann man einen Dachs oder einen Igel sehen. Aus Amerika eingeführte graue Eichhörnchen verdrängen die kleineren, roten Eichhörnchen, die hier ursprünglich zu Hause waren. Das Land wimmelt nur so vor Kaninchen, während kleinere Nager wie Spitzmaus, Zwergmaus und Schermaus seltener (aber furchtbar niedlich) sind. Englands einzige Giftschlange, die Viper, ist sehr selten und steht unter Naturschutz. Vogelbeobachtung ist eine ausgesprochen beliebte Freizeitbetätigung. Anzahl und Vielfalt der Küstenvögel scheinen nicht bedroht zu sein, was leider nicht für die anderen britischen Vogelarten gilt: Eine Reihe von Spezies, die noch vor 25 Jahren relativ häufig vorkamen, verschwindet jetzt rapide, weil ihre Lebensräume zerstört werden.
Englands Nationalparks bedecken rund 7% der Landesfläche: Dartmoor, Exmoor, der Lake District, Peak District, die Yorkshire Dales, die North York Moore, der New Forest, die Broads und Northumberland. Englische Nationalparks sind keine Wildnisgebiete, aber sie bieten zum Teil unglaublich schöne landestypische Natur. Die meisten sind in Privatbesitz.
Das englische Klima ist mild und feucht. Leichte Winde, die vom relativ warmen Meer hereinwehen, mäßigen die Temperaturen. Im Landesinneren sinken sie im Winter (Dezember bis Februar) nicht weit unter Null und übersteigen im Sommer (Juni bis August) nur selten die 30-Grad-Marke. Der Norden ist das kälteste Gebiet; London, der Südosten und das West Country sind die wärmsten Regionen. Die stärksten Regenfälle sind in hügeligen Gebieten und im West Country zu verzeichnen. Mit bewölktem Himmel und leichtem Nieselregen ist zu jeder Jahreszeit und in jedem Teil Englands zu rechnen.
Weitere Regionen
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: £3-10
- Restaurant mittlerer Preisklasse: £10-20
- Luxusrestaurant: ab £45
Übernachtung
- Billigunterkunft: £10-30
- Hotel mittlerer Preisklasse: £30-50
- Luxushotel: ab £120
Währung
Pfund Sterling (GBP)








