Irland
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Irland gehört zu den Britischen Inseln und liegt 80 km westlich von Großbritannien im Atlantischen Ozean, durch die Irische See von der größeren Schwesterinsel getrennt. Die Ausdehnung der Insel von Norden nach Süden beträgt 500 km und 300 km von Ost nach West. Es gibt nur zwei Städte nennenswerter Größe und man ist nie weit von den einsamen Berg- oder Moorlandschaften entfernt.
Ein Großteil der Erhebungen auf der Insel befindet sich nahe der Küste und fast die gesamte dem Atlantik zugewandte Westküste zwischen Cork und Donegal ist eine Festung aus Bergen, Hügeln und Klippen mit nur wenigen sicheren Ankerplätzen. Das Innere der Insel besteht zumeist aus flachem Ackerland oder Hochmooren und wird durch den 260 km langen Shannon entwässert, der westlich von Limerick ins Meer fließt.
Sowohl die Landschaft als auch die Pflanzenwelt, die man im heutigen Irland vorfindet, sind fast gänzlich das Produkt menschlicher Eingriffe in die Natur. Vor der "Großen Hungersnot" (1845-1851) war der Bevölkerungsdruck auf dem Land so enorm, dass selbst die unzugänglichsten Winkel landwirtschaftlich genutzt werden mussten. Auf den Bergflanken oberhalb der heutigen Felder kann man teilweise noch die verblassten regelmäßigen Linien von Kartoffelanpflanzungen aus den Zeiten vor der Hungersnot erkennen, die so genannten lazy beds .
Als Folge des Landmangels, der früher in Irland herrschte, ist heute nur noch 1% der einheimischen Eichenwälder erhalten, die die Insel einst bedeckten. Ein Großteil davon wurde durch eintönige Kiefernanpflanzungen ersetzt. Füchse und Dachse sind die häufigsten einheimischen Landsäugetiere, aber man kann auch Hasen, Igel, Eichhörnchen, Spitzmäuse, Fledermäuse und Rotwild sehen. Otter, Wiesel und Baummarder findet man in abgelegenen Gebieten. Viele Zugvögel machen in Irland Station, daneben gibt es auch noch ein paar einheimische Vogelarten: In den überfluteten Graslandgebieten der Shannon Callows sowie in Teilen von Donegal findet man Wachtelkönige und in den Dünen an der Westküste leben Alpenkrähen, ungewöhnliche Krähenvögel mit knallroten Füßen und Schnäbeln.
Irland liegt zwar recht weit im Norden, aber sein Klima wird durch den Golfstrom abgemildert, der Ausläufer karibischer Wärme sowie Seeschildkröten und Hornfische mit sich führt. Nur an einzelnen Tagen sinken die Temperaturen im Winter unter den Gefrierpunkt und Schnee fällt nur selten. Dafür sind auch die Sommer nicht sehr heiß, Temperaturen über 30°C sind die Ausnahme, doch das Wetter ist angenehm und es bleibt bis 11 Uhr abends hell. Unabhängig von der Jahreszeit sollte man in Irland aber jederzeit mit Regen rechnen - die Insel ist nass. Normalerweise regnet es genau dort am meisten, wo die Landschaft am schönsten ist, z. B. in der Gegend von Kerry - hier kann es an 270 Tagen im Jahr nieseln oder schütten. Wenn einem der Regen ans Gemüt geht, findet man vielleicht ein wenig Trost in einem irischen Sprichwort, das da lautet: "Im Pub regnet es nicht!"
Weitere Regionen
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 3-10 Euro
- Restaurant mittler Kategorie: 10-15 Euro
- Luxusrestaurant: ab 20 Euro
Übernachtung
- Billigunterkunft: 10-30 Euro
- Hotel mittlerer Kategorie: 30-60 Euro
- Luxushotel: ab 120 Euro
Währung
Irisches Pfund








