Schottland

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Sehenswertes

Edinburgh

Edinburgh ist eine der großartigsten Städte der Welt. Ihre spektakuläre Lage, das außergewöhnliche architektonische Erbe und die kulturelle Fülle ziehen schon bald jeden Besucher in ihren Bann. Die dicht bevölkerten Mietshäuser der historischen Old Town stehen in starkem Kontrast zu dem geordneten Gitternetz der georgianischen New Town, die in den meisten anderen Städten bereits komplett unter Denkmalschutz stehen würde. Den Hintergrund bilden der Firth of Forth, die Pentland Hills und der klassisch geformte Calton Hill.

Edinburgh lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Ein geeigneter Ausgangspunkt dafür ist die wunderschöne romantische Burg Edinburgh Castle, die auch an die blutige Vergangenheit der Stadt erinnert. Ihr Fundament datiert aus dem Jahre 850 v.Chr., der älteste noch erhaltene Abschnitt stammt aus dem Jahr 1130. Zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert war die Burg symbolischer Sitz des schottischen Königshauses, heute beheimatet sie die schottischen Armeeregimenter. Die Burg befindet sich am westlichen Ende der Royal Mile, die sich bis zum etwas komfortableren königlichen Palast Holyrood hinzieht. Diese Durchgangsstraße umfasst einige außerordentlich gut erhaltene Abschnitte, die noch aus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen. Ein Gang durch die abzweigenden Gassen mit ihren Museen und restaurierten Reihenhäusern bietet faszinierende Einblicke in das Stadtleben jener Zeit.

Es lohnt sich, den nahe gelegenen Calton Hill zu besteigen, denn er bietet einen ausgezeichneten Ausblick sowie romantische Denkmäler aus der Zeit der Aufklärung, als Edinburgh unter der Bezeichnung "Athen des Nordens" bekannt wurde. Vor dem Abstieg zur New Town empfiehlt sich ein Abstecher nach Greyfriars Kirk, dem Schauplatz der Unterzeichnung des National Covenant im Jahre 1638. Der Friedhof bildete die Kulisse für einen der herzzerreißendsten Disney-Filme, Greyfriars Bobby, der - auf einer Legende basierenden - Geschichte eines kleinen Skye-Terriers, der 14 Jahre lang bis zum eigenen Tod das Grab seines Herrchens bewachte.

Weiter nördlich liegt die New Town, von der Altstadt durch die tiefer gelegte Eisenbahnlinie und die Princes Street Gardens mit dem reich verzierten neugotischen Sir Walter Scott Monument getrennt. Georgianische Ordnung und Eleganz spiegeln sich in den schönen Plätzen und Häuserreihen wider. Die National Gallery of Scotland beherbergt eine eindrucksvolle Sammlung europäischer Kunst, während eine umfassende Darstellung der schottischen Geschichte in der Scottish National Portrait Gallery zu sehen ist.

Edinburgh bietet ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Kulturprogramm, vom Tattoo-Festival bis zum Edinburgh Festival und dem Fringe Festival. Wer diese Veranstaltungen besuchen möchte, sollte seine Unterkunft unbedingt einige Zeit im Voraus buchen. Um einen Einblick in das Leben der Bewohner Edinburghs zu bekommen, eignen sich besonders die B&Bs; eine große Auswahl davon findet man nördlich der New Town und im Bezirk Newington südlich des Zentrums. Verstreut am Rande der Stadt liegen zahlreiche Jugendherbergen. Auf der Royal Mile gibt es überraschenderweise viele preisgünstige und gute (Schnell-)Restaurants, deren Angebot die gesamte Palette von asiatischer bis zur traditionellen schottischen Küche umfasst.

Glasgow

Glasgow stand lange im Schatten der nur knapp 50 km entfernten Hauptstadt Edinburgh, hat aber dennoch eine Menge Sehenswertes zu bieten. Ihr Image als schwarzes Loch der Arbeitslosigkeit, wirtschaftlichen Depression und Gewalt auf den Straßen hat die Stadt längst weit hinter sich gelassen. Glasgow hat sich in den 80er und 90er Jahren kulturell und gesellschaftlich neu erfunden. Es besteht kein Zweifel, dass es sich um eine schottische Stadt handelt, denn sie sprüht regelrecht vor Vitalität und Energie. Das Zentrum von Glasgow wurde im Gitternetzmuster am Nordufer des mit Werften gespickten Flusses Clyde errichtet. Die Sehenswürdigkeiten sind über ein weites Gebiet verstreut. In der Sauchiehall Street befinden sich die meisten Geschäfte, Kneipen und Restaurants.

Der älteste Teil der Stadt liegt im Osten. Einen Besuch wert sind u. a. das gut erhaltene gotische Meisterwerk Glasgow Cathedral, das Saint Mungo's Museum of Religious Life and Art und das älteste Haus Glasgows, das Provand's Lordship aus dem 15. Jahrhundert. Auf dem Rückweg in westlicher Richtung kommt man durch das Viertel Merchant City mit seinen eleganten Wohnhäusern und Geschäftsgebäuden aus dem 18. Jahrhundert. In der belebten Sauchiehall Street befinden sich die Glasgow School of Art, das Art-Nouveau-Meisterwerk von Charles Rennie Mackintosh, und der noch immer für Touristen geöffnete Willow Tearoom. Das Tenement House, in dem die Zeit regelrecht stehen geblieben zu sein scheint, verschafft dem Besucher einen lebendigen Einblick in das Leben der Mittelklasse zur Jahrhundertwende. Auf keinen Fall verpassen sollte man die kulturelle Top-Attraktion Glasgows, die Burrell Collection im Pollok Country Park etwa 5 km südlich der Stadt. Die eigenwillige Sammlung beinhaltet u. a. chinesisches Porzellan, mittelalterliche Möbel und impressionistische Gemälde und ist in einem der wenigen wirklich inspirierenden Gebäude untergebracht, die in jüngerer Vergangenheit gebaut wurden.

St. Andrews

Diese schöne und ungewöhnliche Stadt ist eine seltsame Mixtur aus mittelalterlichen Ruinen, Golfmekka, windgepeitschter Küstenlandschaft und einer "gespaltenen" Universität. Einst war St. Andrews die kirchliche Kapitale Schottlands, heute ist Golf die Religion der Stadt. Hier befindet sich der Royal and Ancient Golf Club mit dem Old Course, dem berühmtesten Golfplatz der Welt. Über der Bucht thront die Ruine einer Burg. In der Nähe stehen die Überreste der ehemals größten Kathedrale des Landes, die während der Reformation verwüstet wurde. Im Stadtzentrum zweigen mittelalterliche Gassen von den Kopfsteinpflasterstraßen ab. Das Stadttor, mehrere Kapellen, ein mittelalterliches Kreuz und einige Museen können bequem zu Fuß erreicht werden. Ebenso wie die englischen Universitäten Cambridge und Oxford hat die Universität keinen Campus. Ihre einzelnen Gebäude sind über die ganze Stadt verteilt.

Innere Hebriden

Die Inneren Hebriden vor der Westküste Schottlands sind die am leichtesten erreichbaren und wohl auch bezauberndsten Inseln des Landes.

Jura liegt nah an der Küste von Strathclyde, ist aber dennoch wunderbar unberührt und einsam. Zu den Hauptattraktionen der Insel gehören einsame Wanderwege, busenförmige Berge (die Paps of Jura), eine Whisky-Destillerie und ein abenteuerlich anzuschauender, tödlicher Strudel vor der Küste. Islay, die südlichste Insel der Inneren Hebriden, ist für ihren rauchigen Single Malt Whisky bekannt. Im Museum of Islay Life in Port Charlotte wird die lange Geschichte der Insel erzählt, die mit dem Kildaton Cross aus dem 8. Jahrhundert eines der schönsten noch erhaltenen keltischen Kreuze besitzt. Aber auch Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Mehr als 250 verschiedene Arten sind auf Islay heimisch.

Weiter nördlich versteckt sich Colonsay, eines der abgelegensten Eilande der Inneren Hebriden. Klippen, Felsküsten und Buchten mit Sandstrand prägen das Bild dieser weitgehend unberührten Insel, deren zahlenmäßig häufigsten Bewohner Kegelrobben und Wildziegen sind. Die unter Touristen beliebte Insel Mull rühmt sich schöner Strände, einer grandiosen Berglandschaft und ebensolchen Burgen. Ihre charmante Hauptstadt Tobermory gehört zu den klassischen Postkartenmotiven Schottlands, was sie nicht zuletzt dem malerischen Fischerhafen zu verdanken hat. Gegenüber der Südwestspitze von Mull liegt der spirituelle Zufluchtsort Iona, ein sehr altes, vom Heiligen Columban gegründetes Zentrum des Christentums. Coll, etwas weiter nördlich, bietet einen beliebten Wanderweg, reichlich Sonnenschein, sehr viel Wind, wenig Menschen, zwei Burgen und ein Vogelschutzgebiet. Das unmittelbar südwestlich gelegene Tiree ist eine flache Insel mit wunderschönen Sandstränden und zählt zu den Orten mit den meisten Sonnentagen pro Jahr in ganz Großbritannien.

Auch Skye lockt viele Besucher an, ist allerdings durch extrem wechselhaftes Wetter gekennzeichnet. Dafür bietet die große, felsige Insel eine Fülle spektakulärer Küstenwanderwege und im Landesinnern mit den felsigen Cuillin Hills ein anspruchsvolles Ziel für Bergsteiger.

Aberdeen

Aberdeen ist eine außergewöhnliche Symphonie in Silbergrau - praktisch alles in der Stadt ist aus Granit gebaut, sogar die Straßen. Bei Regen und darauf folgendem Sonnenschein entfaltet der nasse Stein einen märchenhaften Glanz, unter einer Wolkendecke dagegen eine bedrückende Atmosphäre. Aberdeen ist eine Vorzeigestadt, auf die ihre Bürger stolz sind. Es ist der wichtigste Hafen für die Ölindustrie in der Nordsee, die größten Offshore-Ölfelder der Welt. Zu der für diese Region ohnehin hohen Bevölkerungszahl gesellen sich noch die Arbeiter der multinationalen Ölfirmen und die lebhafte Studentengemeinde - eine impulsive Mischung! Aberdeens geschäftiger Hafen bietet einen Fischmarkt mit viel Atmosphäre und das sehenswerte Maritime Museum. In der Nähe der Hauptverkehrsstraße Union Street befinden sich das historische Castlegate, das spätmittelalterliche Provost Skene's House und die Aberdeen Art Gallery mit einer bedeutenden Sammlung präraffaelischer und moderner Kunst.

Aviemore

Der Erholungsort Aviemore in den Highlands ist das Zentrum des Wander- und Skiparadieses Cairngorm Mountains. Bei dieser Gegend handelt es sich um die einzige arktische Hochebene Großbritanniens, Heimat zahlreicher Tiere wie Baummarder, Wildkatzen, Eichhörnchen, Fischadler (besonders in der Umgebung von Boat of Garten) und Hirsche. In dem kristallklaren Bergwasser des River Sprey und der umliegenden Lochs ist Lachsfischen sehr beliebt; Rothiemurchus Estate und Glenmore Forest Park dienen dem Schutz von Kiefern- und Fichtenwäldern und besitzen mehrere markierte Spazier- und Wanderwege. Auch Wassersport ist in dieser Region möglich.

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Melrose

Die bezaubernde Marktstadt liegt im Herzen der Borders, d. h. im Grenzgebiet zwischen Schottland und England. Herausragende Sehenswürdigkeit sind die Ruinen von Melrose Abbey, einer Abtei im reinen Gotikstil mit besonders reich verzierten Steinelementen. Sir Walter Scott beteiligte sich an den Restaurierungsarbeiten im 19. Jahrhundert. Daneben bietet das Städtchen einen klassischen Marktplatz, Parks, ein Motorenmuseum sowie schöne Wandermöglichkeiten in der Umgebung.

Äußere Hebriden

Die abgelegenen, baumlosen Inseln der Äußeren Hebriden beschreiben einen rund 200 km langen Bogen und sind den atlantischen Stürmen schutzlos ausgeliefert. Weiße Strände, Torfmoore und schier endlose Ansichten von Himmel und Wasser dominieren die Landschaft, in der die Bewirtschaftung kleiner Pachtgrundstücke und die gälische Kultur auf eine lange Tradition zurückblicken. Außerdem sind die Äußeren Hebriden auch einer der letzten tief religiösen Orte der Welt, wo der Sabbat bis heute von den Protestanten strikt eingehalten wird.

Nur knapp 20 km lang ist die Wanderung, die den Besucher einmal rund um die winzige Insel Barra führt. Das Eiland hat alles zu bieten, was die Äußeren Hebriden ausmacht: schöne Strände, Überreste aus der Jungsteinzeit und ein stark ausgeprägtes Gemeinschaftsgefühl. Weiter nördlich befindet sich mit South Uist die zweitgrößte Insel der Gruppe. Ihre flache Westküste besteht praktisch aus einem einzigen langen Sandstrand, während die hügelige Ostküste von vier tief einschneidenden Meeresarmen unterteilt wird. Eine Brücke führt auf die flache und sumpfige Insel Benbecula, die so klein ist, dass man sie im null Komma nichts passiert hat - und das ist vielleicht ganz gut so, denn hier befindet sich eine Raketenteststation der britischen Streitkräfte. Die nächste Brücke führt nach North Uist, eine von Lochs übersäte Insel mit ausgezeichneten Stränden an der Westküste. Die Grabkammern von Bharpa Langas sind die spektakulärste neolithische Sehenswürdigkeit der Uist-Inseln.

Die Superlative gehen dem Besucher aus, sobald er nach Harris kommt, das mit der spektakulärsten Landschaft der Hebriden aufwartet. Seine einzigartige Mischung aus Bergen, Stränden, Dünen, Hügeln und einer geheimnisvollen Felsküste lässt die anderen Inseln vergleichsweise blass erscheinen. Harris ist außerdem die Heimat des Stoffes Harris-Tweed, der von den Inselbewohnern in Heimarbeit per Hand gewoben wird. Der Naturhafen Tarbert liegt im Schatten der Berge auf einer schmalen Landzunge, eingezwängt zwischen zwei Lochs auf der Grenze zwischen North Harris und South Harris. North Harris ist der gebirgigste Abschnitt der Hebriden, während sich South Harris durch Strände, kleine Bauernkaten und eine mondartige Landschaft auszeichnet. Lewis bildet das Ende der Äußeren Hebriden. Der nördliche Teil der Insel besteht aus flachem Moorland, das von zahlreichen kleinen Lochs und Bauernhöfen übersät ist, die sich bis zum Butt of Lewis an der Nordspitze mit seinem Leuchtturm und den großen Kolonien nistender Seevögel hinziehen. Der Süden der Insel ist hügelig und landschaftlich reizvoll. Sehenswert ist insbesondere Carloway Broch, ein gut erhaltener, 2000 Jahre alter Rundturm, sowie der Steinkreis Callanish Standing, der 54 in Form eines keltischen Kreuzes angeordnete Steine umfasst und 1000 Jahre älter ist als die Pyramiden.

Orkney-Inseln

Nur 10 km vor der Nordküste Schottlands liegen diese magischen Inseln mit ihrer herrlichen Landschaft, Seevögeln im Überfluss und der höchsten Konzentration prähistorischer Stätten in Europa. Bewohnt sind 20 der 70 Inseln, die ein überraschend mildes Klima haben. Das nahezu baumlose Land ist größtenteils fruchtbar und nur zu einem geringen Teil felsig. Zwischen dem 9. und 13. Jahrhundert herrschten die Norweger über die Orkneys und noch heute finden sich viele skandinavische Spuren.

Die größte der Inseln ist Mainland. Hier liegen auch die größte Stadt, Kirkwall, und der wichtigste Hafen, Stromness. Kirkwall besitzt mit der Saint Magnus Cathedral eine der schönsten mittelalterlichen Kathedralen Schottlands. In der hiesigen Destillerie kann man an Führungen teilnehmen. Der kleine Fährhafen Stromness verströmt die Atmosphäre eines betriebsamen Fischerdorfes. 13 km nördlich liegt Skara Brae, das am besten erhaltene prähistorische Dorf Nordeuropas. Bis 1850 war es unter Dünensand verborgen, aber selbst die Steinmöbel haben die 5000 Jahre seit der letzten Besiedlung überlebt. In der Nähe befindet sich der geheimnisumwitterte Ring of Brodgar, ein weitläufiger Kreis aus stehenden Steinen, von denen einige fast 5 m hoch sind.

Jenseits der Meeresenge Scapa Flow liegt die Insel Hoy mit den höchsten Bergen der Orkney-Inseln, einer spektakulären Steilküste, einem Vogelschutzgebiet sowie dem 135 m hohen, senkrechten Felsen Old Man of Hoy. Vögel der unterschiedlichsten Arten bevölkern die nördliche Orkney-Insel Rousay, die wegen ihrer Vielzahl an Ausgrabungsstätten auch "Ägypten des Nordens" genannt wird. Die friedvolle Insel Shapinsay mit ihren netten Bewohnern und ihrer Unmenge von Seehunden ist ein perfekter Ort zum Ausspannen. Wanderbegeisterte zieht es eher nach Stronsay, wo man wunderschöne Küstenwege findet. Auf Eday gibt es zahlreiche Steinhaufen mit Kammern sowie eine beeindruckende Ansammlung stehender Steine, die Stones of Setter. Mit seinen blendend weißen Sandstränden erinnert Sanday eher an die Karibik als an Großbritannien. Auch hier finden sich uralte Grabkammern. Die größte der nördlichen Orkney-Inseln ist Westray, ein abwechslungsreiches Eiland mit prähistorischen Fundstätten, Sandstränden, eindrucksvollen Klippen, Burgruinen und einem Vogelschutzgebiet. Auf der winzigen Insel Papa Westray befinden sich das älteste Wohnhaus Europas, die Kirche Saint Bonieface aus dem 8. Jahrhundert und Europas größte Kolonie arktischer Seeschwalben.

Shetland-Inseln

Die Shetland-Inseln, rund 100 km nördlich von Orkney, standen bis 1469 unter norwegischer Herrschaft. Heutzutage sind die einsamen, windgepeitschten und baumlosen Inseln beinahe ebenso ein Teil Skandinaviens wie Großbritanniens - die nächstgelegene Stadt auf dem Festland ist Bergen in Norwegen. Vögel zählen zu den Hauptattraktionen der Shetlands, aber auch ihr 4000 Jahre altes, archäologisches Erbe und ihre zerklüftete Küste mit herrlichen Wandermöglichkeiten zieht die Besucher an. 15 der 100 Inseln sind bewohnt, die größte davon ist Mainland mit der Hauptstadt Lerwick.

In Lerwick, dem einzigen größeren Ort der Shetland-Inseln, kann man bei einem kurzen Rundgang eine Festung, ein Museum, eine Wikinger-Ausstellung und einen Turm aus dem 7. Jahrhundert v.Chr. besichtigen. Die ehemalige Shetland-Hauptstadt Scalloway liegt 11 km weiter westlich. Zu den Sehenswürdigkeiten dieses lebhaften Fischerdorfes zählen Burgruinen sowie ein interessantes Museum über die norwegische Widerstandsbewegung im Zweiten Weltkrieg. Auf der Isle of Mousa steht der eindrucksvolle, doppelwandige Befestigungsturm Mousa Broch, das am besten erhaltene Bauwerk seiner Art in Großbritannien. Zu den weiteren umliegenden Inseln gehören das verlassene, heidebedeckte Eiland Yell und Unst, der nördlichste Punkt des Vereinigten Königreichs. Auf Fair Isle, der abgelegensten Insel der Nation, werden in einer Kooperative attraktiv gemusterte Strickmoden hergestellt - ausgestattet mit dieser (Tarn-)Kleidung sollen die auf die Insel kommenden Vogelliebhaber übrigens größte Erfolge verbuchen.

Weitere Regionen

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 3-10 £
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 10-20 £
  • Luxusrestaurant: ab 32 £

Übernachtung

  • Einfache Unterkunft: 10-20 £
  • Hotel mittlerer Kategorie: 20-65 £
  • Luxushotel: ab 100 £

Währung

Pfund Sterling


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