Grenada
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An- & Weiterreise
Auf Grenadas internationalem Flughafen Point Salines landen regelmäßig Flugzeuge aus Großbritannien, den USA (teilweise via Puerto Rico) sowie anderen Karibikinseln. Direktflüge von New York und Miami werden mehrmals die Woche angeboten, das Gleiche gilt für die Strecke London - Grenada. Tägliche Direktflüge zwischen Grenada und Barbados, Trinidad, Tobago und St. Vincent verbinden Grenada mit den anderen Karibikinseln. Für Aufenthalte über 24 Stunden wird eine Flughafensteuer erhoben.
Jachten können ihre Zoll- und Einreiseformalitäten in St. George's oder Prickly Bay auf Grenada und in Hillsborough auf Carriacou erledigen. Grenada wird auch von zahlreichen Kreuzfahrtschiffen angelaufen, die südöstlich von St. George's festmachen. Kleine Boote stellen mehrmals wöchentlich die Verbindung zwischen Hillsborough auf Carriacou und Union Island auf den Grenadinen sicher.
Unterwegs vor Ort
Zwischen Grenada und Carriacou gibt es täglich mehrere Flugverbindungen. Grenadas Point Salines International Airport liegt etwa 5 km südwestlich der Hauptstadt St. George's. Vom Flughafen in die Stadt verkehren keine Busse, aber es gibt verschiedene Autoverleiher und die Taxis haben festgesetzte Preise für alle Ziele auf der Insel. Der Flughafen von Carriacou befindet sich nur wenige Kilometer außerhalb von Hillsborough; für die Fahrt ins Zentrum stehen Minibusse und Taxis bereit.
Wer Grenada leibhaftig erleben will, sollte sich auf keinen Fall eine Fahrt im Kleinbus entgehen lassen - aus schlechten Lautsprechern wird man mit dröhnender Calypso- und Reggaemusik beschallt und die haarsträubende Fahrweise der Insulaner lässt einen Stoßgebete zum Himmel schicken. In St. George's fahren die meisten Busse am Esplanade Busbahnhof am Westende der Granby Street ab. Die beiden wichtigsten Minibusrouten auf Carriacou führen von Hillsborough nach Windward sowie nach Tyrell Bay. Leider sind die Verbindungen ab dem frühen Abend sowie am Sonntag sehr schlecht. Dafür fungieren einige Minibusse zugleich als Taxi und sind für Privatfahrten zu mieten. Die Busse kann man vom Straßenrand aus mit einem Handzeichen anhalten. Wenn man wieder aussteigen will, genügt der Ruf "drop one".
Auf Grenada gibt es zahlreiche einheimische und internationale Autoverleihfirmen. Die meisten einheimischen Agenturen haben allerdings nur wenige Fahrzeuge und vermieten diese häufig nur ab drei Tagen aufwärts. Um in Grenada ein Auto steuern zu dürfen, muss man bei der Mietwagenfirma eine Fahrerlaubnis erwerben - gefahren wird übrigens links. Die Taxipreise sind von der Regierung festgelegt; für Besichtigungstouren kann man Taxis auch stundenweise mieten.
Zwischen Grenada und Carriacou verkehren regelmäßig Frachtschiffe und Katamarane. Eine Fahrt mit einem alten Lastkahn dauert drei bis vier Stunden, während die modernen Express-Katamarane nur halb so lang brauchen, dafür aber doppelt so teuer sind. Für Fahrten zu den nahe gelegenen Inseln kann man Boote chartern.
Regelmäßig verkehrende Schiffe verbinden Petite Martinique mit Grenada und Carriacou. Die nur knapp 2 km breite Insel besitzt an ihrer Westküste zwar eine Straße, doch kann man das Eiland auch ohne weiteres zu Fuß erkunden.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Billiges Essen: 5-10 US-Dollar
- Restaurant mittlerer Kategorie: 10-25 US-Dollar
- Luxusrestaurant: ab 35 US-Dollar
Übernachtung
- Billigunterkunft: 30-100 US-Dollar
- Hotel mittlerer Preisklasse: 100-200 US-Dollar
- Luxushotel: ab 500 US-Dollar
Währung
Ostkaribischer Dollar (EC$)








