Costa Rica

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Costa Rica besticht mehr durch seine Naturschönheiten und seine freundlichen Bewohner als durch Kulturschätze. Zum einen hat der überwältigende europäische Einfluss die Kultur der Indianer nahezu völlig ausgelöscht und zum anderen war Costa Rica bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein Land der Subsistenzlandwirtschaft, weshalb sich kulturelle Aktivitäten erst in den vergangenen 100 Jahren zu entwickeln begannen.

Über 80% der Costaricaner sind Katholiken - zumindest theoretisch. In der Praxis wird die Kirche hauptsächlich zu Taufen, Beerdigungen und Hochzeiten besucht. Die schwarze Bevölkerung an der Karibikküste hingegen besteht größtenteils aus Protestanten und in San José finden sich vereinzelt andere Konfessionen, inklusive einer kleinen jüdischen Gemeinde. Offizielle Landessprache in Costa Rica ist Spanisch, aber in den touristisch erschlossenen Gebieten kommt man auch mit Englisch über die Runden. An der Karibikküste existiert noch eine lebendige Kreolensprache, die auf dem Englischen basiert und hauptsächlich von Schwarzen verwendet wird. In den abgeschiedeneren Gegenden kann man noch indianische Sprachen hören, vor allem Bribri, das schätzungsweise von rund 10 000 Menschen verstanden wird.

Die costaricanische Küche ist eher würzig als feurig-scharf; ein typisches Gericht besteht aus Rindfleisch, Hühnchen oder Fisch mit Reis, Mais oder Bohnen und frischem Gemüse als Beilage.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Preisgünstige Mahlzeit: 3-10 US-Dollar
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 10-20 US-Dollar
  • Restaurant gehobener Kategorie: ab 25 US-Dollar

Übernachtung

  • Billigunterkunft: 5-15 US-Dollar
  • Hotel mittlerer Kategorie: 15-40 US-Dollar
  • Hotel gehobener Kategorie: ab 70 US-Dollar

Währung

Costaricanischer Colón (¢)


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