Honduras
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Honduras war die ursprüngliche Bananenrepublik und ist auch heute noch eines der am wenigsten entwickelten und industrialisierten Länder Zentralamerikas. Trotz seiner turbulenten politischen Geschichte ist das arme mittelamerikanische Land bisher kaum in das westliche Bewusstsein vorgedrungen, außer während eines kurzen Zeitraums in den Achtziger Jahren als Ausgangspunkt für verdeckte US-amerikanische Operationen. Das entspannte Klima, die natürliche Schönheit und das Fehlen von Massentourismus machen Honduras vor allem für ausreichend mit Anti-Insektenmittel bewaffnete Alternativtouristen interessant, die sich abseits der ausgetretenen Pfade bewegen möchten. Weniger erfreulich ist die Tatsache, dass das Land von einem der schlimmsten Wirbelstürme des 20. Jahrhunderts verwüstet wurde, Hurricane Mitch. Dank internationaler Hilfe ist der Großteil der Schäden inzwischen behoben und Tourismus hat seinen alten Stand wieder erreicht.
Reisewarnung:
Die Straßenkriminalität in Honduras ist im Ansteigen begriffen, besonders in San Pedro Sula und Tegucigalpa. Kleinere Städte sind meist weniger betroffen als größere.
Die meisten Probleme können durch ein paar einfache Sicherheitsmaßnahmen vermieden werden: Tragen Sie nur so viel Geld wie nötig bei sich, sichern Sie Ihre Wertsachen und stellen Sie Reichtum nicht offen zur Schau. Tagsüber und am frühen Abend in den Innenstädten spazieren zu gehen ist kein Problem, aber die Einheimischen werden Sie davor warnen, nach etwa 21 Uhr in der Innenstadt herumzulaufen. In Tegucigalpa sollten Sie nie nach Einbruch der Dunkelheit in dem Gebiet des Marktes Comayagüela herumlaufen. Vorsichtig sollte man auch an den Stränden der Nordküste sein, auch tagsüber, besonders an abgelegenen Orten.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 40-70 L
- Restaurant mittler Kategorie: 70-100 L
- Luxusrestaurant: ab 150 L
Übernachtung
- Billigunterkunft: 100-280 L
- Hotel mittlerer Kategorie: 280-400 L
- Luxushotel: ab 550 L
Währung
Lempira (L)








