Iran
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Die Islamische Republik Iran grenzt im Norden an die Länder Armenien, Aserbaidschan und Turkmenistan (alle früher Teil der Sowjetunion) und an das Kaspische Meer, im Osten an Afghanistan und Pakistan, im Süden an den Golf von Oman und den Persischen Golf, und im Westen an den Irak und die Türkei. Das Land, etwa viereinhalbmal so groß wie Deutschland, wird von drei Gebirgszügen beherrscht: den fruchtbaren, vulkanischen Sabalan- und Taleshbergen im Nordwesten, der lang gezogenen Sagrosgebirgskette an der Westgrenze und dem dominierende Elbursgebirge mit dem höchsten Gipfel Irans, dem beständig von Schnee bedeckten Demawend (5670 m) nördlich von Teheran. Die beiden großen iranischen Wüsten, die Dasht-é Kavir (über 200 000 qkm) und die Dasht-é Lut (über 166 000 qkm), nehmen den größten Teil des Nordostens und Ostens der zentralen Ebene ein.
Unkontrollierte städtische und industrielle Entwicklung sowie der Iranisch-Irakische Krieg haben der Umwelt irreparablen Schaden zugefügt, besonders an den Südhängen des Elbursgebirges, entlang des Kaspischen Meeres und um den Persischen Golf. Zwar hat die iranische Regierung einige Nationalparks eingerichtet, ist dabei aber eher halbherzig vorgegangen: Es gibt weder umzäunte Gebiete noch Parkwächter. Die nördlichen Hänge der Elburskette sind dicht mit Laubbäumen bewaldet und bilden die größte Vegetationszone im Iran. Es gibt einige schöne verbliebene Waldgebiete um Khalkhal, südlich von Ardabil, und Nahar Khoran, etwas südlich von Gorgan. Säugetiere wie Wölfe, Schakale, Wildschweine, Hyänen, Schwarzbären und Luchse sind im unerforschten Inneren der Wälder in der Provinz Mazandaran zu Hause. In den Wüsten und Bergen wird man eher auf Eichhörnchen und Mungo, Kropfgazelle (Persische Gazelle), Stachelschwein, Dachs und den endemischen Persischen Wildesel (Onager) stoßen. Zwei faszinierende Tiere sind der riesige Alborzsteinbock mit seinem schwarzen Bart und schneckenförmigen Hörnern sowie der Urial mit einem weißen Bart und enormen Hörnern. Der auf alten persischen Kunstwerken häufig auftauchende Löwe ist längst ausgestorben.
Aufgrund seiner Größe, topografischen Vielfalt und Höhenunterschiede sind im Iran höchst unterschiedliche Klimata anzutreffen. Die Winter (Dezember bis Februar) können in den meisten Landesteilen unangenehm kalt werden, während im Sommer (Juni bis August) Temperaturen von bis zu 40 °C nicht ungewöhnlich sind. Regelmäßige Niederschläge sind weitgehend auf den äußersten Norden und Westen beschränkt, die auch die kältesten Regionen des Iran sind.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Preiswerte Mahlzeit: 1-2 US-Dollar
- Essen in einem Restaurant der Mittelklasse: 2-10 US-Dollar
- Essen in einem Luxusrestaurant: ab 15 US-Dollar
Übernachtung
- Zimmer im Budgethotel: 2-10 US-Dollar
- Mittelklassehotel: 10-40 US-Dollar
- Luxushotel: ab 110 US-Dollar
Währung
Rial (IR)








