Mexiko
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Mit einer Landesfläche von annähernd zwei Millionen Quadratkilometern erstreckt sich Mexiko in einer sanften Kurve von Nordwesten nach Südosten, verengt sich zum Isthmus von Tehuantepec und verbreitert sich wieder zur Halbinsel Yucatán. Den Westen und Süden begrenzt der Pazifik. Zwischen der Halbinsel Baja California und dem Festland liegt der Golf von Kalifornien, in Mexiko Mar de Cortésgenannt. An die Ostküste des Festlands schlagen die Wellen des Golf von Mexiko und an die östliche Küste der Halbinsel Yucatán die der Karibik. Im Norden grenzt Mexiko an die USA und im Südosten an Guatemala und Belize.
Mexiko ist ein gebirgiges Land mit zwei Bergketten, die sich von Norden nach Süden ziehen und mehrere breite Hochplateaus - den Altiplano Central - einrahmen. Die im Süden gelegene Sierra Madre del Sur erstreckt sich durch die Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca bis zum Isthmus von Tehuantepec. Von der Landenge aus verläuft ein schmaler Tieflandstreifen entlang der Pazifikküste in Richtung Süden bis nach Guatemala. Hinter diesem Flachland erhebt sich das Hochland von Chiapas, das in schwülheißen, tropischen Regenwald übergeht und bis ins nördliche Guatemala hinein reicht. Die flache, tief gelegene Halbinsel Yucatán wird überwiegend von tropischer Savanne bedeckt, ihre äußerste Spitze jedoch ist ein karges, wüstenähnliches Gebiet.
Da Mexiko sowohl gemäßigte als auch tropische Klimazonen umfasst und sich über diejenigen Breitengrade erstreckt, auf denen die meisten Wüsten des Erdballs liegen, bietet das Land eine enorme landschaftliche und vegetative Vielfalt. Diese wird noch bereichert durch die unzähligen Mikroklimazonen, die in Folge der hügel- und bergreichen Topografie entstanden sind. Das Potenzial an Biodiversität ist riesig, doch hat der Mensch nicht wieder gutzumachende Schäden angerichtet. Vor der spanischen Eroberung waren ungefähr zwei Drittel des Landes bewaldet - heute ist nur noch ein Fünftel Mexikos saftig grün; diese Gebiete liegen überwiegend im Süden und Osten. Weidevieh hat die größeren Tiere wie Pumas, Rotwild und Kojoten verdrängt und zum Rückzug in entlegene Winkel gezwungen. Allerdings sieht man noch viele Gürteltiere, Hasen und Schlangen und die Tropenwälder im Süden und Osten beherbergen nach wie vor (jedenfalls in bestimmten Ecken) Brüll- und Klammeraffen, Wildkatzen, Tapire, Ameisenbären, Wildschweine, Rotwild, Aras, Tukane, Papageien und einige Reptilien, z. B. die Boa constrictor, doch selbst diese Habitate fallen nach und nach den gefräßigen Bulldozern und Motorsägen zum Opfer.
Das Klima in Mexiko wird von seiner Topografie bestimmt. An beiden Küsten ist es heiß und feucht, aber in den höheren Lagen des Binnenlands, z. B. in Guadalajara oder Mexiko-Stadt, herrscht ein trockeneres und gemäßigteres Klima. Die wärmste und regenreichste Zeit ist die von Mai bis Oktober. Die heißesten und feuchtesten Monate sind (in den überwiegenden Teilen des Landes) die zwischen Juni und September. In den Küstenregionen fällt mehr Regen als im höher gelegenen Binnenland. Am kühlsten ist es normalerweise von Dezember bis Februar und im nördlichen Mexiko, abseits der Küsten, weht dann nicht selten ein frostiger Nordwind, der das Thermometer manchmal bis auf den Gefrierpunkt fallen lässt.
Preisniveau
Übernachtung
- Billigunterkunft: 10-20 US-Dollar
- Mittelklassehotel: 20-70 US-Dollar
- Luxushotel: Ab 200 US-Dollar
Mahlzeiten
- Preiswertes Essen: 2-8 US-Dollar
- Restaurant mittlerer Kategorie: 8-20 US-Dollar
- Luxusrestaurant: ab 50 US-Dollar
Währung
Peso ($)








