USA
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Sehenswertes
New York
Gibt es etwas Größeres als den Big Apple, "King of the Hill, Top of the Heap, New York, New York"? Keine andere Stadt maßt es sich an, sich die "Hauptstadt der Welt" zu nennen - und keine andere Stadt der Welt kann es sich erlauben. New York ist ein Konzentrat an Menschheit: 7 Millionen Personen leben hier auf 800 qkm - und das ist nur Manhattan, ein Teil von New York City. Das enge Zusammenleben mit seinen Nachbarn macht den New Yorker zu einer ganz besonderen Person. Es ist nicht einfach zu sagen, was New York so anziehend macht - es mag eine Art "hyperaktiver Rausch" sein.
In einer Stadt, die so sehr Teil des Unterbewussten der meisten Erdbewohner ist, ist es sehr schwer, wenige Highlights herauszupicken, denn wo immer Sie sich in New York befinden, haben Sie den Eindruck, bereits dort gewesen zu sein. Unumgängliche Sehenswürdigkeiten sind natürlich die Freiheitsstatue, das Empire State Building, Central Park und Times Square. Das Metropolitan Museum of Art ist eines der berühmtesten Museen der Welt, und das Museum of Modern Art steht ihm in nicht viel nach. Ob Sie in Buchhandlungen herumstöbern, Essen, ins Theater oder Shopping gehen oder einfach nur den New Yorkern beim Leben zusehen - es ist ziemlich gleichgültig, was Sie in New York tun, diese Stadt ist einfach faszinierend, belebend, inspirierend.
Die berühmte New Yorker Geschäftigkeit wurde am 11. September 2001 brutal gestoppt, als bei einem Terroristenanschlag zwei entführte Passagierflugzeuge in die Twin Towers des World Trade Centers rasten. Tausende von Menschen kamen bei diesem Attentat ums Leben, dem schlimmsten Terroristenanschlag, der je auf amerikanischem Boden begangen wurde.
San Francisco
Selbst Leute, die die USA nicht mögen, lieben San Francisco. Diese Stadt hat eine zurückhaltende Klasse, die dem arroganten New York und dem Plastik-L.A. fehlt - eine Atmosphäre von vornehmer Eleganz gemischt mit einfallsreichster Innovation. In San Francisco werden Alternativlösungen entwickelt: Hier wurden die Beat Generation, Flower Power, die Studentenprotestbewegung und Gay Pride ins Leben gerufen. San Francisco ist mit seinen nebligen, hügeligen Straßen, die phantastische Blicke auf die Bucht von San Francisco und die berühmten Brücken ermöglichen, eine der attraktivsten Städte der USA. Frisco ist ein Mosaik aus völlig unterschiedlichen Stadtvierteln: dem lateinamerikanischen Mission, Castro mit seinen Homosexuellen, dem geschäftigen Chinatown, den Discos in SoMa, dem Hippy-Stadtteil Haight-Ashbury und dem Italiener-Stadtviertel North Beach. Fisherman's Wharf, wo die Schiffe nach Alcatraz abfahren, ist Touristenkitsch hoch drei, und die betuchten Einwohner von San Francisco kaufen am Union Square ein.
Los Angeles
Ist Los Angeles ein Produkt seiner eigenen Fantasie? In jedem Fall beschäftigt sich keine andere Stadt der Welt so eifrig mit sich selbst wie Los Angeles - in Filmen, im Fernsehen und in Hochglanzmagazinen. LA ist ein Monster von Stadt, ein Labyrinth aus Autobahnen und wuchernden Vororten, wo jemand, der kein Auto hat, als geistig minderbemittelt gilt. Hier wird der "American Dream" fabriziert, und wenn Sie nicht bereit sind, diesen Traum mitzuträumen, werden Sie LA wahrscheinlich schmutzig, nervig, beängstigend oder einfach nur langweilig finden. Wenn Sie aber davon träumen, in die Fußstapfen der Filmstars zu treten und die gleiche Luft zu atmen, dann sind Sie in Los Angeles an der richtigen Adresse. In Los Angeles kennt jeder die Namen großer Küchenchefs, und völlig Unbekannte errichten sich auf Plakatwänden Denkmäler an sich selbst. LA hat zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu bieten, die mit Berühmtheiten in Verbindung stehen: Überqueren Sie den Sunset Strip, flanieren Sie auf Rodeo Drive oder Hollywood Boulevard, bummeln Sie auf Melrose oder an Venice Beach, schauen Sie sich die schönen gebräunten Körper in Malibu an oder werfen Sie einen Blick durch die Tore von Beverly Hills. In Los Angeles finden Sie auch Disneyland. Das Filmgelände der Universal Studios kann man besichtigen. Wenn all das zu viel Glamour und Glitter für Sie ist, können Sie zur "Fast-Realität" von Little Tokyo und El Pueblo de Los Angeles oder in die Huntington Gardens von Pasadena fahren.
Miami
Übergewichtige alte Leute in Bermuda-Shorts, Messerstechereien, kubanische Verschwörungen, Drogendealer, Leute, die ihre Sportschuhe ohne Socken tragen, und zu viel Pink - das ist Miami heute nicht mehr. Miami versucht, sich neu zu definieren, und hat sich selbst zum "Most Fabulous Spot in the US", zur fabelhaftesten Stadt der USA, erklärt. Zum Beweis führt es die vor kurzem restaurierte Pastellorgie des Art Deco Districts South Beach, eine freundliche, nachbarschaftliche Atmosphäre und eine aufstrebende Kunst- und Kulturszene an, die sich als sonnige Alternative zu New York versteht. Und selbstverständlich ist da Miami Beach, ein wunderschöner Streifen weißen Sandes, der in klares blaues Wasser übergeht. Das Herz dieser neuen Tendenz ist Ocean Drive, im Osten von den angesagtesten Stränden der Stadt und im Westen von einer Reihe Straßencafés gesäumt. Hier lebte Gianni Versace, und der Strom seiner Bewunderer, die figurbewusst über Ruccolasalat posieren, reißt nicht ab. Miami hat auch das schönste Schwimmbad, den Venetian Pool, und einen der besten Tierparks der Welt. Man kann hier auch eine Menge älterer kubanischer Ex-Politiker sehen, die im Máximo Gómez Park Domino spielen.
New Orleans
Wenn New York Sie nervös macht, dann werden Sie New Orleans mit Sicherheit nicht mögen - oder Sie werden der Meinung sein, dass gerade der unmoralische Touch von Gefahr, der hier in der Luft liegt, diese Stadt des Südens so attraktiv macht. Ein dampfendes Gebräu von Zydeco-Musik, Voodoo-Magie, Gumbo-Düften und Südstaatenstimmung - das ist New Orleans. Diese Stadt lässt Sie nicht wieder los - also lehnen Sie sich doch zurück und genießen Sie es! New Orleans ist vor allem wegen seiner Parties bekannt. Die wildesten Besäufnisse finden am Mardi Gras (Fastnacht) und in der Bourbon Street statt. Aber wenn Menschenmengen und Alkoholvergiftungen nicht Ihr Ding sind, hat New Orleans noch anderes zu bieten. Liebhaber von historischer Architektur werden am quirligen French Quarter und am grandiosen Garden District ihre Freude haben, und wenn Sie Geschichte mit nach Hause nehmen wollen, können Sie einen Blick in die empfehlenswerten Antiquitätengeschäfte in der Royal Street werfen. In New Orleans verfallen viele in morbiden Trübsinn - nicht durch Zufall stammt Anne Rice, die zahlreiche Vampirbücher verfasst hat, aus New Orleans. Ein Spaziergang auf den Friedhöfen der Stadt bietet sich also an. Oder vergießen Sie bei einer Fahrt auf dem Mississippi eine Träne für den Musiker Jeff Buckley. Vergessen Sie dann Ihre Sorgen bei köstlichen Flusskrebsen, coolem Jazz und Mint Julep.
Washington, DC
Die Stadt Washington im Bezirk Columbia ist weitaus dynamischer und attraktiver als die meisten anderen Regierungsstädte. Sie hat unzählige Probleme in den Griff bekommen: Nach dem Krieg von 1812 hätte der Kongress sie als Bundeshauptstadt fast abgewählt und in den 1980er Jahren musste sie die höchste Mordrate der USA verzeichnen. Heute ist Washington eine der größten Touristenattraktionen der USA. Denkmäler wie das Kapitol, der Supreme Court (Oberstes Bundesgericht), das Weiße Haus und das Washington Monument sollen beeindrucken. Historische Bauwerke wie das Lincoln Memorial, das Jefferson Memorial, das FDR Memorial und die Vietnam Wall sind triumphierende Hommagen an die Macht Amerikas bzw. ernüchternde Erinnerungen an die Vergangenheit. In der amerikanischen Hauptstadt befindet sich auch eine der bekannstesten Forschungsorganisationen der Welt, die riesige Smithsonian Institution, deren Museen kostenlos sind. Wenn Sie das wahre Washington kennen lernen wollen - die Stadt, die sich hinter der Hauptstadt der USA versteckt -, dann warten in Stadtvierteln wie Georgetown, Adams-Morgan, Dupont Circle und Shaw sowie im New U District kulturelle und kulinarische Genüsse auf Sie.
Eine kurze Autofahrt von Washington entfernt finden Sie Mount Vernon, das Herrenhaus von George Washington, und Monticello, das eigenartige Haus von Thomas Jefferson. Es werden Tagestouren zu zahlreichen Stätten des amerikanischen Bürgerkriegs und zu Kolonialstädten wie Williamsburg und Jamestown angeboten.
Philadelphia
In Philadelphia, einer der historischen Städte der USA, wurde die Unabhängigkeit Amerikas erklärt und die Verfassung unterzeichnet. Begeben Sie sich als erstes zur Independence Hall, wo die USA nach unzähligen Debatten der Continental Congresses geboren wurden. Auf dem gleichen Gelände befindet sich Liberty Bell, die Freiheitsglocke, die sich die Abolitionisten zum Symbol gegen die Sklaverei erwählt hatten. Benjamin Franklin scheint überall in der Stadt präsent zu sein, von seinem Haus in Old Philadelphia über den Benjamin Franklin Parkway, wo sich mehrere Museen, Galerien und Parks befinden, bis zur University of Pennsylvania, die er gründete. Wenn Sie müde und hungrig vom Herumlaufen sind, sollten Sie sich ein Taxi schnappen und nach South Philadelphia fahren, um dort Philadelphias Beitrag zum kulinarischen Angebot der US-Küche zu kosten: das Cheesesteak.
Boston
Boston ist eine Stadt, die man sehr gut zu Fuß erkunden kann. Es ist eine absolut historische, rundum wundervolle, energiegeladene Studentenstadt, die sich einer blühenden Wirtschaft erfreut. Auf ihren kopfsteingepflasterten Straßen können Sie den Freedom Trail verfolgen, an dem Dutzende von Stätten aus der Kolonialzeit und der Revolution liegen. Das Herzstück der Stadt ist der weitläufige Boston Common, ein Park, der das ganze Jahr über ein Genuss ist und der an den Public Garden grenzt. Einen kurzen Fußmarsch weiter finden Sie Faneuil Hall und Downtown Crossing. Hier können Sie wunderbar preiswert essen und Ihr Geld anderweitig ausgeben. Im Westen befinden sich die Landsdowne St, das Herz der Bostoner Nachtlebens, sowie der berühmte Fenway Park. Auf der anderen Seite des Flusses liegen zwei der berühmtesten amerikanischen Universitäten: Harvard und das Massachusetts Institute of Technology.
Noch mehr Sehenswertes
Highway 395
Wo sich die Sierras in den Sagebrush-Büschen des ostkalifornischen Owens Valley verlieren, kreuzen Lkw-Fahrer, Jäger und Touristen den Highway 395. Diese mehrere tausend Kilometer lange Autobahn beginnt am nördlichen Rand des Großraums von Los Angeles und endet an der kanadischen Grenze, doch die beliebteste Strecke sind die 400 km zwischen Lone Pine, im Schatten des 4 350 m hohen Mt Whitney, und Carson City, Nevada. Hier können Sie Szenen aus den Filmklassikern Gunga Din und How the West Was Won nacherleben, die beide in den Alabama Hills westlich von Lone Pine gedreht wurden. Hier findet jedes Jahr im Oktober ein Filmfestival statt.
Die Manzanar National Historic Site, etwa eine halbe Stunde mit dem Auto nördlich von Lone Pine, besteht aus den Überresten der berüchtigten "Relocation Camps", in denen amerikanische Bürger japanischer Herkunft während des 2. Weltkriegs gefangen gehalten wurden. Ein wenig weiter finden Sie das schicke Eastern California Museum, eine Mischung aus Exponaten über Naturgeschichte, Körben von Paiute-Indianern und alten Flaschen des Abführmittels "Milk of Magnesia". Wenn Sie bei Ihrer Ankunft in Carson City, östlich vom Lake Tahoe kurz hinter der Grenze zu Nevada, noch etwas Geld übrig haben, können Sie Ihr Glück in einem der Kasinos versuchen.
Flagstaff
Wenn die Mini-Einkaufszentren der Kleinstädte in Arizona Sie kalt lassen, sollten Sie nach Flagstaff fahren, einer Oase in dieser sonst eher kulturell unterentwickelten Gegend. Der historische Stadtkern, der bis zu den ersten Tagen der Stadt als sie ein Bahnhof war zurückreicht, ist eine willkommene Abwechslung zu staubigen Motels und Truckstop-Restaurants. In dieser Gegend stehen alte Wirtshäuser neben vegetarischen Restaurants, und Sie hören hier eher Jazzcombos als Autolärm. Und wenn im Stadtkern von Flagstaff doch irgendwann andere Touristen auftauchen, können Sie das Lowell Observatory besichtigen, in dem der Planet Pluto entdeckt wurde, oder durch das herrlich grüne, 800 000 qm große Arboretum streifen.
Flagstaff ist eine wunderbare Ausgangsposition für Tagesausflüge, denn die größte Sensation des Südwestens der USA, der Grand Canyon, liegt weniger als zwei Autostunden entfernt. In einer Stunde sind Sie auch in den alten Indianerdörfer Anasazi und Sinagua, können Sie einen 1 1/2 km großen Meteoritenkrater bewundern oder fern von allen Umweltproblemen in den Bergen und Wäldern des Bundesstaates wandern, Fahrrad oder Ski fahren. Im New-Age-Mekka Sedona können Sie sich sogar Ihre Chakras harmonisieren lassen!
Black Hills National Forest
Einer der Naturschätze von South Dakota, der Black Hills National Forest, bietet ausgezeichnete Gelegenheiten zum Wandern, Fahrrad fahren und Campen. Die größte Attraktion ist jedoch das Crazy Horse Memorial. Das sich aus den Gebirgsausläufern in der südwestlichen Ecke des Staats erhebende Mahnmal ist die gigantische Statue des Sioux-Chefs Crazy Horse, der einzige siegreiche Indianerhäuptling, der berühmt dafür wurde, in der Schlacht bei Little Big Horn die Niederlage von General George Custer herbeigeführt zu haben. Die aus dem Berg gemeißelte Statue stellt Mount Rushmore ganz klar in den Schatten und die Feier zu Ehren der "großen weißen Männer" in ein anderes Licht. Das 1948 begonnene Memorial ist noch immer in Arbeit. Nördlich von der Stadt Custer gibt es auch ein Museum.
Cleveland
Cleveland war in den 1950er und 1960er Jahren berüchtigt für seinen "brennenden Fluss". Die Stadt hat ihr Image als Umweltkloake inzwischen aber überwunden und bietet heute eine der amerikanischsten Attraktionen überhaupt: die Rock & Roll Hall of Fame. Zu den Ausstellungsstücken gehören der Porsche von Janis Joplin, ein bonbonfarbiger, kaleidoskopähnlich dekorierter Acid-Trip auf Rädern, sowie der "Comeback Special"-Lederanzug von Elvis und die Sonnenbrille von Ray Charles. Warum gerade in Cleveland? Weil es die Geburtsstadt von Alan Freed ist, dem Diskjockey, der Anfang der 1950er Jahre den Begriff "Rock and Roll" prägte, und wahrscheinlich vor allem dank des rührigen Bürgermeisters. Wenn Sie ein Fan von I.M. Pei sind, wird Ihnen das Gebäude in Form eines Plattenspielers gefallen.
Weitere Regionen
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 3-10 US$
- Mittlere Preisklasse: 10-15 US$
- Luxusrestaurant: ab 20 US$
Übernachtung
- Einfache Unterkunft: 12-60 US$
- Mittlere Preisklasse: 60-100 US$
- Luxushotel: ab 180 US$
Währung
US-Dollar (USD)








