Französisch Polynesien und Tahiti
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An- & Weiterreise
Französisch Polynesien ist von allen Erdteilen aus leicht erreichbar, es sei denn, man kommt aus der Pazifikgegend. Qantas, Air New Zealand, Air France, Aircalin, Corsair und AOM sind die wichtigsten Fluggesellschaften. Lan Chile verbindet Polynesien mit Südamerika, Hawaiian Air fliegt wöchentlich Honolulu und Tahiti an. Alle internationalen Flüge landen bis jetzt noch auf dem Flughafen Faaa in Papeete. Dies wird sich aber vermutlich bald ändern, da der Flughafen Nuku Hiva auf den Marquesas-Inseln mit Investitionen von mehr als 46 Mio. US-Dollar ausgebaut wird.
Französisch Polynesien ist ebenfalls ein beliebtes Ziel für Kreuzfahrten und Yachtbesitzer - wenn es noch an Besatzung fehlt wird auch angeheuert. Die Saison in diesem Teil des Pazifiks richtet sich nach dem Abfahrtshafen: Yachten verlassen die US-Küste im September oder Oktober und zwischen Januar und Anfang März. Aus Australien und Neuseeland kommen sie vorwiegend im März oder April, nachdem sich die Wirbelstürme gelegt haben.
Unterwegs vor Ort
Von einer Insel zur anderen kommt man per Boot oder Flugzeug. Einige abgelegenere Inseln sind allerdings nur schwer zu erreichen und die Verbindungen sind unregelmäßig. Die französische Regierung subventioniert den Luftverkehr, so daß die Flüge zwischen den Inselgruppen günstiger als erwartet ausfallen. Teuer wird es aber, wenn die Distanzen zwischen den Inselgruppen sehr weit sind. Bis auf einige kleine Chartergesellschaften werden Inlandsflüge von Air Tahiti und Air Moorea bedient.
Zwischen allen Inselgruppen bestehen regelmäßige Bootsverbindungen dank derer man bequem die ganze Region bereisen kann. Katamarane verbinden Tahiti und Moorea, der ultramoderne Ono-Ono Service bedient die restlichen Gesellschaftsinseln. Luxuskreuzfahrten werden auf der Wind Song, der Arunai und der Club Med 2 angeboten.
Auf Tahiti und den touristisch erschlossenen Inseln existiert ein billiges und zuverlässiges Nahverkehrsbussystem, das le truck genannt wird. Taxis gibt es zwar, aber sie sind unerschwinglich teuer. Mit Mietwagen oder Roller kann man die Inseln gut erkunden, für manche Wege im Landesinneren sollte man aber besser einen Geländewagen mieten. Auf den Marquesas-Inseln bewegen sich viele Einheimische und auch Touristen auf dem Pferderücken vorwärts.
Preisniveau
Mahlzeiten
- Einfache Mahlzeit: 60-75 CFP
- Mittlere Preisklasse: 75-1500 CFP
- Luxusrestaurant: ab 5000 CFP
Übernachtung
- Einfache Unterkunft: 1000-4000 CFP
- Hotel mittlerer Preisklasse: 4000-10 000 CFP
- Luxushotel: ab 25 000 CFP
Währung
Pazifischer Franc (CFP)








