Ecuador und die Galápagos-Inseln

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Feste & Events

Da Ecuador ein römisch-katholisches Land ist, orientieren sich viele seiner Feiertage am liturgischen Kalender und werden mit einer Mischung aus Pomp und indianischer Tradition gefeiert. Vor allem in den ländlichen Gegenden kommt an den Feiertagen eine echte Partyatmosphäre auf. Allerseelen am 2. November ist besonders farbenfroh: In einer eher feierlichen als düster-ernsten Zeremonie werden die Friedhöfe des Landes mit zahllosen Blumen geschmückt. Die wichtigsten historischen Feiertage sind Simón Bolívars Geburtstag am 24. Juli und der Kolumbustag am 12. Oktober, obwohl letzterer für einen Großteil der Ecuadorianer wohl kaum Anlass zur Freude sein dürfte.

Karneval, vor Ostern, begeht man in Ecuador mit Wasserschlachten sowie mit Frucht- und Blumenfesten. Der bewegliche Feiertag Corpus Christi (Juni) wird in vielen Städten des Hochlands mit traditionellen Erntefesten kombiniert. Bei den Gründungs- und Unabhängigkeitsjubiläen der größeren Städte wie Quito, Guayaquil, Otavalo oder Cuenca steht alles Kopf und nichts geht mehr - Banken, Geschäfte usw. haben geschlossen und die Transportmittel sind überfüllt. Das Gleiche gilt für die Festlichkeiten in den Provinzstädten und Dörfern, über deren Termine die Touristenbüros Auskunft geben können.

Aktivitäten

Die besten Bedingungen zum Bergsteigen und Trekking bietet der rund 60 km südlich von Quito gelegene Parque Nacional Cotopaxi. Sein kegelförmiges Herzstück, der 5900 m hohe Volcán Cotopaxi, ist der größte aktive Vulkan der Welt. Ohne Führer, vernünftige Ausrüstung sowie exzellente Erfahrung im Schnee- und Eisklettern sollte man nicht über die Schutzhütte José Ribas (4800 m) hinausgehen. Etwas weiter südlich bildet die Stadt Baños einen guten Ausgangspunkt für kurze Wanderungen oder anspruchsvolle Klettertouren und als zusätzliches Bonbon gibt es ganz in der Nähe herrlich warme Thermalquellen.

Bei Cuenca, im südlichen Hochland, bietet die Area Nacional de Recreación Las Cajas herrliche, aber teilweise schwierig zu begehende Wanderrouten in karger Landschaft, über die sich mehrere Seen verteilen. Der höchste Gipfel Ecuadors, der 6310 m hohe Chimborazo, ist alles andere als ein Tagesausflug - wer kein erfahrener Bergsteiger ist, sollte sich auf die Wanderwege in den tiefer gelegenen Regionen beschränken.

Ecuadors Küstengewässer sind rund ums Jahr angenehm warm. Gute Strände zum Schwimmen gibt es u. a. in Atacames, San Vicente, Bahía de Caráquez, Bahía de Manta, Salinas und Playas. Vorsicht: Die starken Unterströmungen in Atacames fordern jedes Jahr Opfer.

Tauchen ist auf den Galápagos-Inseln möglich, aber man muss seine eigene Ausrüstung haben und im Voraus eine Tour buchen. Schnorcheln hingegen gehört bei praktisch jeder organisierten Tour mit zum Programm und wer Glück hat, wird durch seine Taucherbrille hindurch vielleicht in die unwiderstehlichen Augen eines Baby-Seelöwen blicken.

Dschungeltouren im Oriente können in Misahualí, Coca, Baños, Dureno, Tena und Quito organisiert werden. Die Exkursionen umfassen oft Wanderungen, Fahrten im Einbaum und ein erfrischendes Bad. Die besten Gelegenheiten zur Vogelbeobachtung bieten sich in der Area Nacional de Recreación Las Cajas, dem Parque Nacional Cotopaxi oder auf den Galápagos-Inseln.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Preisgünstige Mahlzeit: 1-3 US-Dollar
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 3-10 US-Dollar
  • Luxusrestaurant: ab 30 US-Dollar

Übernachtung

  • Einfache Unterkunft: 2-15 US-Dollar
  • Hotel mittlerer Kategorie: 15-40 US-Dollar
  • Luxushotel: ab 70 US-Dollar

Währung

US-Dollar


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