Peru
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Peru liegt im Westen Südamerikas und grenzt an Chile (im Süden), Bolivien (im Südosten), Brasilien (im Nordosten), Kolumbien (im Norden) und Ecuador (im Nordwesten). Das Land kann im Wesentlichen in drei Regionen unterteilt werden: den schmalen Küstengürtel (costa), das Andenhochland (sierra) und das Amazonasbecken (selva). Der Küstenstreifen besteht überwiegend aus Wüste, aber dort befinden sich die größten Städte des Landes sowie die beste Überlandstraße, die berühmte Panamericana. Neben einer kleineren Bergkette im Norden bilden vor allem zwei Gebirgszüge die Anden: die Cordillera Oriental und die Cordillera Occidental; in letzterer liegt der Huascarán, mit seinen 6770 m der höchste Berg Perus. Im Osten des Landes erstreckt sich das Amazonasbecken, eine tropische Tieflandregion, durch die sich die beiden Flüsse Marañón und Ucayali winden.
Zahllose Vögel und Meerestiere bevölkern die wüstenartige Küste: Seelöwen, Humboldt-Pinguine, rote und weiße Flamingos, Pelikane, Inkaschwalben, braune Tölpel und Albatrosse. Im Hochland häufig anzutreffende Vögel sind der Kondor, der Punaibis und mehrere Arten Kolibris. Die Gebirgswelt, vor allem der so genannte Altiplano im Süden, ist auch die Heimat von Lama, Alpaka, Guanako und Vikunja, die alle mit dem Kamel verwandt sind, und an den Osthängen der Anden leben Jaguare, Brillenbären und Tapire. Zur peruanischen Flora zählen verschiedene widerstandsfähige und seltene Gewächse, darunter niedrige Bäume und Sträucher der Gattung Polylepis, die selbst in extremen Höhen vorkommen. Zum Schutz der reichen Tier- und Pflanzenwelt wurden eine ganze Reihe von Nationalparks und Reservaten eingerichtet; es handelt sich um insgesamt 30 Gebiete, die fast 7% der Landesfläche ausmachen.
Perus Klima lässt sich grob in zwei Jahreszeiten einteilen (Regenzeit und Trockenzeit), die allerdings je nach geografischer Region variieren. An der Küste und den Westhängen der Anden ist es überwiegend trocken; der Sommer dauert hier von Dezember bis April, während der restlichen Monate überzieht der garúa (Küstennebel) dieses Gebiet und die Sonne lässt sich nur selten sehen. In den Anden herrscht von Mai bis September Trockenzeit und im restlichen Jahr Regenzeit. An den Osthängen der Anden überschneiden sich die trockenen Monate mit denen des Hochlands, doch die Regenzeit (Januar bis April) ist wesentlich ausgeprägter.
Preisniveau
Mahlzeiten
- billiges Essen: 2-5 US-Dollar
- Mittelklasserestaurant: 5-10 US-Dollar
- Luxusrestaurant: ab 25 US-Dollar
Übernachtung
- Einfache Unterkunft: 5-25 US-Dollar
- Mittelklassehotel: 25-40 US-Dollar
- Luxushotel: ab 140 US-Dollar
Währung
Nuevo Sol








