Peru

Reiseinfos Rund ums Geld Reisewarnungen     Drucken Bildergalerie Karte

Reiseinfos

Einreiseformalitäten: Mit Ausnahme spanischer Staatsbürger benötigen Besucher aus europäischen Ländern zur Einreise nach Peru kein Visum.
Zeit: Mitteleuropäische Zeit -6 Std.
Elektrizität: 220V, 60 Hz
Maße und Gewichte: Metrisches System
Gesundheitsrisiken: Höhenkrankheit, Cholera, Hepatitis, Malaria (im Tiefland), Tollwut und Typhus. Für den Besuch der Andenosthänge oder des Amazonasbeckens ist eine Gelbfieberimpfung unbedingt erforderlich.

Rund ums Geld

Peru ist zwar ein billigeres Reiseland als Westeuropa oder Nordamerika, doch teurer als viele seiner Nachbarstaaten. Die kostspieligsten Orte sind Lima und Cuzco. Wer sehr knapp bei Kasse ist, kann mit ungefähr 20-30 Euro pro Tag einigermaßen auskommen, doch wer in etwas besseren Hotels wohnen und in ebensolchen Restaurants essen möchte, muss schon mit rund 50 Euro pro Tag rechnen. In beliebten Touristenzielen wie Machu Picchu kann die Hotelrechnung auch schon mal 200 Euro betragen.

Die am einfachsten umzutauschende Währung ist der amerikanische Dollar. Andere Währungen kann man höchstens in großen Städten und gegen eine saftige Gebühr in Soles umtauschen. Geld wechseln Banken, Wechselstuben (casas de cambio), Luxushotels oder "fliegende Geldwechsler" auf der Straße. Am einfachsten und unbürokratischsten geht es normalerweise bei den Wechselstuben. Die Straßenwechsler, die sich in der Nähe von Banken aufhalten, bieten nie einen höheren Kurs als ihre sesshafte Konkurrenz und hauen Ausländer nicht selten übers Ohr. Die Wechselkurse sind von Ort zu Ort unterschiedlich, jedoch nur geringfügig, es sei denn, man wechselt in einem Hotel - dort sind die Kurse am schlechtesten. Für Reiseschecks bekommt man etwas weniger Geld als für den gleichen Betrag in bar. Die bekannteste Kreditkarte ist Visa, aber beim Bezahlen mit Kreditkarte wird eine Gebühr in Höhe von 8% einbehalten, sofern man damit nicht Bargeld (in peruanischer Währung) bei einer Bank abhebt.

In teuren Hotels und Restaurants werden auf die Rechnung verschiedene Steuern und Bedienungszuschläge erhoben, die bis zu 28% ausmachen können; darauf sollte man vorbereitet sein, um keine böse Überraschung zu erleben. In billigeren Unterkünften und Esslokalen fallen keine zusätzlichen Steuern an. Trinkgeldgeben ist in einfachen Restaurants nicht üblich, in eleganten dagegen gibt man zwischen 10 und 15%, sofern die Bedienungskosten nicht schon auf der Rechnung aufgeführt sind. Taxifahrer erhalten kein Trinkgeld - vor dem Einsteigen muss der Fahrpreis unbedingt ausgehandelt werden und dabei bleibt man dann auch, selbst wenn der Fahrer am Ende versucht, mehr zu verlangen. Für Fremdenführer ist eine Entlohnung in Höhe von 5 US-Dollar pro Tag angemessen. Beim Einkaufen auf dem Markt gehört das Feilschen praktisch zum guten Ton.

Reisewarnungen

Gebiete, in denen die Regierung militärische Kampagnen gegen Aufständische führt, sind als 'Notstandsgebiete' ausgewiesen worden und sollten nicht betreten werden. Obwohl die Guerillabewegung Leuchtender Pfad weitgehend zum Erliegen gekommen ist, führen die Guerilleros in den Gebieten Ayacucho, Huancavelica, Huanuco, Junin und San Martin gelegentlich noch Aktionen durch.

Am 19.10.2004 rief die Regierung infolge des Versuchs örtlicher Koka-Bauern, ein Kraftwerk zu übernehmen, wobei zwei Menschen starben, für den nördlichen Teil der Region Puno einen 30-tägigen Notstand aus.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • billiges Essen: 2-5 US-Dollar
  • Mittelklasserestaurant: 5-10 US-Dollar
  • Luxusrestaurant: ab 25 US-Dollar

Übernachtung

  • Einfache Unterkunft: 5-25 US-Dollar
  • Mittelklassehotel: 25-40 US-Dollar
  • Luxushotel: ab 140 US-Dollar

Währung

Nuevo Sol


  Top Copyright © 2002 Lonely Planet Publications   Drucken Bildergalerie Karte
© 2006 Lonely Planet Publications. Alle Rechte vorbehalten. Ohne schriftliche Genehmigung ist es nicht gestattet, die ganze oder auch nur Teile dieser Webseite zu nutzen.