Peru

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An- & Weiterreise

Limas internationaler Flughafen Jorge Chavez ist ein Verkehrsknotenpunkt für Andenstaatenbesucher aus Europa und Nordamerika und bietet gute Verbindungen in die Nachbarländer. Einige internationale Flüge gehen auch nach Iquitos, der größten peruanischen Stadt im Amazonasgebiet.

Grenzübergänge zwischen Peru und Bolivien befinden sich in Desaguadero sowie im nahe gelegenen Yunguyo am Ufer des Titicacasees; zwischen Peru und Chile in Tacna und zwischen Peru und Ecuador in Tumbes. Von Kolumbien und Brasilien aus kann man auch mit dem Schiff nach Iquitos fahren.

Unterwegs vor Ort

Peru ist ein großes Land, daher legen viele Besucher die eine oder andere Inlandsstrecke auf dem Luftweg zurück. Die einzige nationale Fluggesellschaft ist seit 1999 Aero Continente und die Preise sind dementsprechend gestiegen und es werden nur wenige Ziele angeflogen. Im Juli 1999 gab auch die halb chilenische Fluggesellschaft LanChile ihren Service in Peru auf. Auf Inlandsflüge wird eine Mehrwertsteuer in Höhe von 18% aufgeschlagen, die sich zum größten Teil umgehen lässt, wenn man das Ticket schon daheim im Reisebüro kauft.

Das landesübliche Transportmittel für längere Fahrten ist der Bus. Die öffentlichen Busse sind billig, einigermaßen bequem und verkehren häufig, zumindest auf den maßgeblichen Strecken. Wer von einer Stadt zur anderen unterwegs ist, sollte den Pass im Handgepäck haben, denn er muss an Polizeikontrollstellen vorgezeigt werden. Da es hin und wieder zu bewaffneten Raubüberfällen auf Nachtbusse kommt, ist es ratsam, unter Tag zu fahren (oder zu fliegen). In abgelegenen Ecken des Landes dienen Lastwagen oft gleichzeitig als Busse. Der Fahrpreis ist meistens festgelegt und richtet sich nach der Länge der Strecke, aber man sollte sich vor Fahrtantritt unmissverständlich über die Kosten einigen. Die Kurzstrecken- und städtischen Busse sind langsam, billig und überfüllt; wer aussteigen möchte, brüllt einfach: "baja" (aussteigen) oder "esquina" (- an der nächsten - Ecke). Der Preis einer Taxifahrt muss im Voraus ausgehandelt werden, da es keine Taxis mit Gebührenzähler gibt; wenn man die ortsüblichen Preise noch nicht kennt, erkundigt man sich am besten vorher bei Einheimischen.

Die peruanische Eisenbahn INAFER verbindet die Küste mit dem Hochland: Die Zentralstrecke führt von Lima nach La Oroya und gabelt sich dort in eine Nord- und eine Südtrasse. Die nördliche endet in Cerro de Pasco, die südliche führt nach Huancayo; auf beiden verkehren bislang nur Frachtzüge, doch auf der Südroute sollen irgendwann auch Passagierzüge rollen. Auf der kurzen Strecke zwischen Huancayo und Huancavelica fahren Passagierzüge. Im Süden des Landes gibt es eine Bahnlinie, die von Arequipa über den Titicacasee bis nach Cuzco und weiter nach Machu Picchu verläuft. Bahnfahren ist billig, ziemlich bequem, aber nicht unbedingt sicher. Fahrgäste, denen im Abteil der zweiten Klasse eines Nachtzuges die Augen zufallen, müssen damit rechnen, beim Aufwachen um ihre Wertsachen erleichtert zu sein.

Die Hauptverkehrsmittel im östlichen Tiefland Perus sind Boote. Mit Außenbordmotoren versehene Kanus dienen als Wassertaxis und größere Frachter nehmen meistens auch ein paar Passagiere mit.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • billiges Essen: 2-5 US-Dollar
  • Mittelklasserestaurant: 5-10 US-Dollar
  • Luxusrestaurant: ab 25 US-Dollar

Übernachtung

  • Einfache Unterkunft: 5-25 US-Dollar
  • Mittelklassehotel: 25-40 US-Dollar
  • Luxushotel: ab 140 US-Dollar

Währung

Nuevo Sol


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