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Special Trendmetropole Melbourne: Hanging 'round, going out
Rumpelnd und ächzend setzt sich die Straßenbahn in Bewegung. Schon weit mehr als 40 Jahre hat die weinrot-goldene Tram auf dem Buckel, die in Melbournes Innenstadt ihre Runden auf dem "City Loop" dreht. An Bord der Linie 35 sind meist Urlauber auf Stadterkundung, die sich von der kostenlosen "City Circle Tram" von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten schaukeln lassen. Mein erster KoalaZum Federation Square, der schräg designte Museen, Australiens größte Nationalgalerie, Kinos und einen TV-Sender beherbergt und zu einem der beliebtesten Plätze zum hanging around geworden ist. Vorbei an historischen Gebäuden, die direkt neben gläsernen Bürokomplexen stehen, geht es zum Queen Victoria Market. In den altehrwürdigen Hallen verführen Obst- und Gemüsestände, Delikatessengeschäfte und asiatische food stalls, und so mancher kauft hier das erste Aussie-T-Shirt und ein Koala-Plüschtier. Streifzug durch die Moderne
Ab dem nächsten, nagelneuen Stop wird deutlich, dass Melbourne auch architektonisch eine Trendmetropole ist. Mit den New Quay Docklands entsteht direkt am Victoria-Hafen ein neues Viertel mit Apartmenthäusern, Büros, Marina, Restaurants und Bars. Nach einem Spaziergang über die netzartige überdachte Webb-Brücke geht es am Yarra-Fluss entlang weiter: Das Maritime Museum eröffnet wieder seine Pforten, im Melbourne Aquarium schwimmen Haie, und in den Cafés und Shops an den Promenaden auf der Southbank findet nachmittags und abends das Sehen-und-Gesehen-werden statt. Echt multi-kultiIm Hintergrund leuchtet der Eiffelturm-ähnliche Tower des Victorian Arts Centers. Zwei schöne neue Museen sind auch das Melbourne Museum mit IMAX-Kino rund um das Thema Naturkunde und das Immigration Museum. Victoria ist seit dem Goldrausch in den 1850er-Jahren ein Einwanderungsland, so dass heute in Melbourne mehr als 140 Nationen zu Hause sind. Übrigens: Studenten mit internationalem Ausweis erhalten in Museen oft Ermäßigungen oder freien Eintritt. Hoch hinaus
Mitten in Southbank steht der Eureka Tower, mit 300 m das höchste Apartment¬gebäude der Südhalbkugel. Den Million-Dollar-View aus dem 88. Stock erhält man schon für zehn Euro. Der schnellste Aufzug der Südhalbkugel katapultiert einen in 40 Sekunden auf die Aussichtsplattform im 88. Stock. Bis zehn Uhr abends liegt einem die Stadt hier zu Füßen, für ganz Mutige sogar wortwörtlich. Für ein paar Euro mehr steigen sie in den rundum verglasten Kubus "The Edge", der 3 m aus dem Gebäude herausragt - ein wahrer Adrenalinkick, neben den Füßen die Hochhäuser zu sehen!
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