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Special Victorias Nationalparks: Jetzt wird's wild
Bereits vor den Toren von Melbourne erhält man einen Vorgeschmack auf die Naturwunder und Tiere Victorias. Das Healesville Sanctuary ist ein Ausflug in die australische Tierwelt und sorgt für eine erste Begegnung mit Koalas, Kängurus, Platypus (Schnabeltier) und 200 anderen Spezies. Man kann "Tierpfleger für einen Vormittag" sein und dem Tierarzt in der neuen Tierklinik über die Schulter schauen. Wanderwege und WeinbergeDie 35 km südöstlich gelegenen Dandenong Ranges sind ein hügeliges Waldgebiet mit Wanderwegen durch farnbewachsene Schluchten, mit exotischen Riesenbäumen und Vögeln. Noch näher ist nur das Yarra Valley. Die Hänge entlang des Yarra River sind allerdings nicht mehr wild, sondern zu einem der bekanntesten Weinanbaugebiete Australiens geworden. Ein anderes Thema, aber sicherlich kein weniger interessantes Ausflugsziel! A Night in the PromsAn der südlichsten Spitze Victorias, drei Autostunden östlich von Melbourne, erwartet einen einer der spektakulärsten und beliebtesten Nationalparks Australiens. Der Wilsons Promontory, kurz "The Prom", ist ein wahrer Mikrokosmos, der viele typische australische Landschaften auf einer kleinen Halbinsel vereint. Seit 100 Jahren als Nationalpark geschützt, konnten sich Regenwälder, Mangroven, Tea Trees, Eukalyptusbäume und Heidelandschaften bewahren, in denen zahlreiche Vogelarten und Koalas, Wombats und Emus zu Hause sind. Am quietschenden StrandIn Wilsons Promontory geht es "really in the bush": Besucher verschwinden für einen oder auch für mehrere Tage zum bushwalking, besteigen bis zu 700 m hohe Berge und werden mit atemberaubenden Aussichten belohnt. Entlang der 130 km langen Küste leuchten zwischen dunklen Granitfelsen helle Strände. Der außergewöhnlichste ist "Squeaky Beach", dessen weißer Quarzsand beim Barfußgehen tatsächlich quietscht! Abseilen und Aborigines-Malerei
Ebenfalls ein Muss und Teil der "Great Southern Touring" sind die Grampians im Westen Victorias. Der bewaldete Nationalpark besteht aus mehreren Gebirgszügen mit vielen Steilwänden und Überhängen. Daher sind die Grampians nicht nur ein weitläufiges Paradies für bushwalker, die durch den Dschungel zu den lookouts und Wasserfällen trekken. Die rauen Gesteinswände eignen sich nämlich bestens zum Freiklettern und - von oben nach unten - zum "Abseiling", wie es neudeutsch heißt. Weiter geht das Abenteuer mit Mountainbiketouren, Ausritten zu Pferde, Nachtwanderungen und Kanufahrten auf den Seen. Besonderes Highlight sind die Felsmalereien der Aborigines. Von den über 100 Kultstätten sind einige im Norden und Westen der Grampians sehr leicht zugänglich.
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