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Kopenhagen

Ein perfektes Wochenende in Kopenhagen

Originaltext: Alice Braham
Übersetzung: Elena Rudolph, überarbeitet von Digital Redaktion
vom 07.10.2025
© TTstudio, Shutterstock

Wie wäre es mit einem hyggeligen Wochenende in Kopenhagen? Wir zeigen, dir die schönsten Ecken und leckersten Foodie-Spots.

Gemütlich Kaffee trinken, über bunte Hafenpromenaden flanieren, die besten Schnittchen der Welt essen und abends einen herrlich verrückten Cocktail trinken. Oder zwei. Hereinspaziert in Dänemarks stylishe Metropole!

Kopenhagen und der Hafen

© fokke baarssen, Shutterstock
Zu jeder Tageszeit malerisch: Nyhavn.

Die Kopenhagener sind ein wasserverrücktes Völkchen. Kein Wunder, denn die Stadt liegt direkt an der Küste und strotzt nur so vor Kanälen, Stränden und Seen. Wann immer es das Wetter zulässt, geht der Hauptstädter schwimmen, am liebsten mitten in der City in einem der Hafenbäder, zum Beispiel im „Islands Brygge" (Islands Brygge 7) oder „Fisketorvet" (Kalvebod Brygge 55).

Geht die Sonne langsam unter, genehmigt man sich einen ersten Drink (samt Wasserblick) im Freien. Bester Anlaufpunkt dafür ist die quirlige Amüsier- und Kulinarikmeile am Nyhavn („neuer Hafen"): Entlang des Kanals, der im 17. Jahrhundert erbaut wurde und früher das Rotlichtviertel der Stadt beheimatete, gibt es in den wunderschön restaurierten alten Häusern unzählige Bars, Cafés und Restaurants fürs gepflegte Thekenhopping. Suchen Sie sich einen Tisch, bestellen Sie sich ein frisch gezapftes Mikkeller und genießen Sie den maritimen Sound der im Wind flatternden Takelagen der Museumsschiffe. Schlendert man an der Promenade entlang, kommt man übrigens an drei ehemaligen Wohnstätten des Märchendichters Hans Christian Andersen vorbei (Haus-Nummern 18, 20 und 67).

Wenn die Sonne untergeht, erwacht Kopenhagens Barszene. In versteckten Speakeasys wie dem stilvollen Ruby oder im gemütlichen Lidkoeb in Vesterbro mixen Barkeeper herrlich verrückte Cocktails mit nordischen Aromen – Sanddorn, Dill, wilde Kräuter. Was dabei herauskommt, ist oft so kreativ wie die Stadt selbst.

Kleiner Tipp für Regentage: In der Nähe liegt das sehenswerte Designmuseum Danmark.

Kopenhagen und der Kaffee

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Kopenhagen - das K steht für Kaffee.

Die Dänen sind wahre Kaffee-Maniacs. Zu den besten Coffeeshops der Stadt zählt das Central Hotel og Café in Vesterbro – mit nur fünf Sitzplätzen Kopenhagens kleinstes Café und mit lediglich einem Doppelzimmer auch noch der Lilliput unter den Hotels der Metropole. Im Inneren hängen Schwarz-Weiß-Fotografien und Retro-Memorabilien an den dunklen Wänden, für die Beleuchtung sorgen rustikale Industrielampen. In den Sommermonaten schlürft die „Central"-Fangemeinde ihre Heißgetränke draußen an den bunten Bistrotischen. Die Bohnen für Cortado, Cappuccino und Co. stammen übrigens aus der örtlichen Rösterei Risteriet – ein Paradies für all jene, die sich den feinen Kaffee mit nach Hause nehmen wollen. Hier gibt es sogar grüne Bohnen, die man sich daheim im Ofen selber rösten kann.

Kopenhagen und das Smørrebrød

© Sergej Onyshko, Shutterstock
Kunst auf Brot.

Mit einer simplen Stulle hat die dänische Kultschnitte so viel gemein wie ein Kamel mit einem Elefanten. Die Kunst der Smørrebrød-Zubereitung hat in Kopenhagen ein Mann auf Spitzenniveau gehoben: Adam Aamanns bereitet in seinem skandinavisch-minimalistisch eingerichteten Deli Aamanns in Østerbro kulinarische Meisterwerke zu. Etwa eine Kreation aus Avocado-Zitronen-Creme, Fenchel-Chutney, Frühlingszwiebeln und Erbsensprossen. Oder ein köstliches Gebilde mit Island-Hering, Dill, Perlzwiebeln, Sour Cream und Aquavit. Dazu gibt es einen (oder zwei) Haus-Schnäpse. Göttlich! Eines der alteingesessensten Smørrebrød-Lokale ist Schønnemanns. Hier hat der Gast die Qual der Wahl zwischen 110 Varianten.

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