Die einstige Prachtmeile von Ephesus

Kommen Sie mit ins Märchenland!

Wer in Ephesus die marmornen Zeugen der Antike berührt, spürt Geschichte. Über dieselben Steine der prachtvollen Kuretenstraße schritt bereits Julius Cäsar. Die ägyptische Königin Kleopatra und ihr Geliebter Marcus Antonius überwinterten hier im Jahr 33 vor Christus und planten ihre Schlacht gegen Octavian.

Hier ist die Weisheit zuhause: die Göttin Sophia

Ephesus war vor 2000 Jahren eine Mega-City mit mehr als 200.000 Einwohnern, für damalige Verhältnisse unvorstellbar. Die Stadt beherbergte eines der sieben Weltwunder der Antike: den mächtigen Artemistempel.

Die Celcus-Bibliothek in Ephesus

Antiker Büchertempel

Im Zentrum der antiken Stadt Ephesus ragt eindrucksvoll die von Säulen geschmückte Fassade der Celsus-­Bibliothek empor. Einst lagerten hier 12.000 Schriftrollen aus Papyrus. Wenig weiter befindet sich die "Event-Location" der Stadt: Im Großen Theater jubelten 25.000 Zuschauer, wenn die Gladiatoren kämpften.

Der Lykische Weg zwischen Kale und dem Küstenstädtchen Kas

Fernwandern an der Traumküste

Die 509 Kilometer lange Fernwanderroute führt zwischen Fethiye und Antalya auf alten Maultierpfaden und antiken römischen Straßen meist oberhalb der Küste entlang und gilt als einer der schönsten Trekking-Wege am Mittelmeer. 

Ein sensationeller Blick

Die Luft duftet würzig nach Thymian. Der Anstieg ist mühsam und mit Flip-Flops ist man besser nicht unterwegs. Aber die Strapaze lohnt sich: Hier oben, gut 800 Meter über dem Badeort Kalkan, genießt man einen sensationellen Blick auf die umliegenden Buchten und Inseln.

Überall auf der Route sieht man die lykischen Sarkophage

Die Lyker siedelten hier in der Antike siedelte, nach ihnen wurde dieser Wanderweg benannt. Homer beschrieb das Volk in seiner "Ilias" als mutige Kämpfer im Trojanischen Krieg. Heute zeugen vor allem unzählige Sarkophage und die be­eindruckenden Felsgräber in Myra und Pinara von ihrem rätselhaften Totenkult.

Kekova: Ein Gulet gleitet über die Ruinen einer versunkenen Stadt

Es lohnt sich der idyllische Törn zur Insel Kekova, die unweit von Kas vor der Küste liegt. In ihren seichten Ufergewässern sollen sich die Ruinen der versunkenen Stadt Dolikhiste befinden. Ein schweres Erdbeben begrub die Siedlung vor vielen Jahrhunderten im Meer.

Das wilde Kappadokien

Die surrealen Felsformationen im Göreme-­Nationalpark wirken, als hätte ein über­irdisches Wesen eine fantastische Märchenlandschaft modelliert. Mal sieht es aus, als seien ganze Berghänge mit Zipfelmützen aus erstarrtem Zuckerguss bedeckt. Dann wieder erkennt man Umrisse von Tieren im Fels. 

Die prächtigen Fresken der Karanlik Kilise

Man staunt im Göreme-Museumstal über prachtvolle Kirchen und Klosteranlagen, die Mönche hier vor Jahrhunderten in den Fels gemeißelt haben. In Derinkuyu kann man sogar eine komplette unterirdische Stadt besichtigen, die über mehrere Ebenen bis in eine Tiefe von 40 Metern reicht.

Der perfekte Trip Türkei

Die gesamte Reportage

Zur Reportage "Der perfekte Trip - Türkei"

Den vollständigen Artikel mit Infos zu der antiken Stadt Ephesus, dem Fernwanderweg der Lykier und zum wilden Kappadokien finden Sie in der April-Ausgabe des Lonely Planet Traveller.

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