Spitzbergen, Norwegen

Frühlingsgefühle in Spitzbergen

Warum jetzt?

Wenn die Tage selbst auf Spitzbergen wieder länger werden und sich die Sonne zumindest für ein paar Stunden zeigt, erwachen Mensch und Tier auf der größten Insel des norwegischen Svalbard-Archipels aus dem Winterschlaf. Warm eingepackt, kann man Europas nördlichste Wildnis nun bestens erkunden. Etwa auf einer vierstündigen Hundeschlitten-Fahrt nach Bolterdalen (ab ca. 150 € p. P.) oder auf einer ganztägigen Schneemobil-Safari, bei der man mit etwas Glück sogar auf Eisbären trifft (ab ca. 200 €, beides buchbar über spitsbergentravel.com). Ebenso atemberaubend: eine Tour durch die unterirdischen Gletschergrotten. Für diesen Ausflug kann man sich bei Svalbard Wildlife Expeditions anmelden. (Halbtagestrip ab ca. 85 €, wildlife.no)

Los geht’s!

  • Spitzbergens Insel-Flughafen Longyearbyen erreicht man ab Frankfurt a. M., Wien und Zürich via Oslo mit SAS (flysas.com).
  • Günstig nächtigt man im „Gjestehuset 102“ in Longyearbyen.
    (DZ ab ca. 100€, Bett im 4-Bett-Zimmer ab ca. 38 €, gjestehuset102.no)
  • Abends sollten Sie es den Locals gleichtun und im gemütlichen „Karlsberger Pub“ einkehren. (karlsbergerpub.no)

    Azoren, Portugal

    Azoren: Fertig machen zum Whale-Watching!

    Warum jetzt?

    Weil Sie dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind: Ende April gesellen sich nämlich zu den hier das ganze Jahr über lebenden Pott-, Blau- und Grindwalen außerdem Finn-, Buckel- und Seiwale. Die Chance, bei Ausflugsfahrten rund um die neun Inseln des inmitten des Atlantiks gelegenen, portugiesischen Archipels auf Meeressäuger zu treffen, liegt jetzt bei stolzen 99 Prozent. Possierliche Tümmler und Delfine gibt es quasi en masse gratis dazu. Bekannt für seine Walbeobachtungsstation „Espaço Talassa“ ist die Azoreninsel Pico, die nach Portugals höchstem Berg, Ponta do Pico, benannt wurde.  Der ist mit 2351 Metern ein ebenso schönes wie anspruchsvolles Terrain zum Wandern. Ob Land- oder Wasserratte: Die Vulkaninseln  sind ein einziges Natur-Mekka!


    Los geht’s!  

    • Ab Frankfurt a. M. geht’s nonstop mit SATA International (flysata.de), ab Wien und Zürich via Düsseldorf mit Air Berlin (airberlin.com) auf die Azoren.
    • Whale-Watching-Touren bietet u. a. der lokale Veranstalter „Futurismo“ auf den Inseln São Miguel und Pico an. Eine dreistündige Fahrt kostet ca. 50 €, ein Ausflug, bei dem man mit Delfinen schwimmen kann, ca. 65 €. Angeboten werden außerdem Kletter-Trips und Jeep-Safaris (futurismo.pt).
    • Eine der nettesten Unterkünfte in Ponta Delgada auf São Miguel ist das „B&B by Lapsa“. (DZ ab ca. 35 €, bnbylapsa.blogspot.de)

      Ibzia, Spanien

      Aufwärmprogramm auf der Balearen-Perle Ibiza

      Warum jetzt?

      In der Vorsaison kann Spaniens drittgrößte Insel beweisen, dass sie mehr draufhat als nur Party machen. Bei Temperaturen um die 20 °C herrscht nämlich optimales Wetter zum Sporteln. So stehen 20 Mountainbike-Routen zur Auswahl, auf denen man Ibizas idyllisches Hinterland vom Rad aus erkunden kann (kostenloser Download auf ibiza.travel). Wer die Balearen-Insel lieber auf dem Rücken eines Pferdes erleben möchte, ist bei „North Ride Ibiza“ richtig (Ausritt ab ca. 40 €, north-ride-ibiza.com). Ein Event für alle, denen keine Herausforderung groß genug sein kann: Beim „Vuelta a Ibiza SUP Magic Xtreme 2015“ wird innerhalb von fünf Tagen die Insel per Stand-up-Paddling umrundet. ¡Olé! (Infos: ibizasupclub.com)

      Los geht’s!  

      • Eine sehr lässige Location zum Übernachten ist das „Ryans Pocket Hostel“ in Ibiza-Stadt. Die Appartments sind modern designt, dazu gibt es einen Irish Pub. (DZ ab ca. 60 €, ryans.es)
      • Gut und günstig isst man in der „Bar San Juan“ in der Altstadt von Ibiza-Stadt (Car. Montgri 8). Landestypische Küche wird im „Es Galliner“ in Sant Josep serviert. (Car. Del Ajuntament 4)

        Leucate, Frankreich

        Lässig in Leucate, wo sich die Surfer-Szene trifft

        Warum jetzt?

        Wer Stunts auf dem Wasser wie in einem James-Bond-Film erleben will, sollte den „Mondial du Vent“ nicht verpassen. Das ist ein Kite- und Windsurf-Event der Extraklasse, das vom 18. bis 26. April in Leucate an der französischen Mittelmeerküste (zwischen Narbonne und Perpignan) stattfindet. Die Gleitsportler können dort nicht nur zeigen, was sie auf dem Board draufhaben, sondern beim sogenannten „Sosh Cup“ auch gegeneinander antreten, also sportartübergreifend. Den Fans am Strand wird neben der Action auf dem Wasser auch an Land allerhand geboten: ein Beachvolleyball-Turnier, ein Drachen-Festival, Slackline-Parcours, Konzerte und Partys. Wer mag, kann einen Surf-Schnupperkurs belegen. (mondial-du-vent.com)


        Los geht’s!  

        • Leucate liegt 130 Kilometer südlich von Montpellier. Dorthin gelangt man ab Frankfurt a. M. nonstop mit Lufthansa (lufthansa.com), ab Frankfurt-Hahn mit Ryanair (ryanair.com). Ab Wien geht’s via Paris mit Air France (airfrance.com) nach Südfrank-reich. Die Zugfahrt von Montpellier nach Leucate dauert ca. 1,5 Std. und kostet ca. 23 € (de.voyages-sncf.com). Ab Zürich sollte man gänzlich per Bahn anreisen (sbb.ch).
        • In direkter Strandnähe nächtigt man im Apartment-Hotel „Leukos“. (2-Bett-Apartment ab ca. 64 €, 6-Bett-Apartment ab ca. 105 €, leukos-hotel.fr)

          Mannheim, Deutschland

          Mannheim: besondere Bilder einer Ausstellung

          Warum jetzt?

          Zugegeben, Mannheim ist nicht gerade ein Avantgarde-Hotspot, aber derzeit kann man dort etwas Ungewöhnliches sehen: Die (frisch renovierte) Kunsthalle widmet mit „Der doppelte Kirchner“ erstmals den Rückseitenbildern des Expressionisten eine Ausstellung. Ernst Ludwig Kirchner nahm nämlich viele seiner Gemälde aus ihrem Keilrahmen, spannte sie andersherum wieder auf und bemalte sie erneut. Ein Teil dieser ungewöhnlichen Werke ist bis zum 31. Mai zu sehen. 2017 eröffnet das Museum übrigens seinen gigantischen Neubau, sehr innovativ! (Eintritt ca. 9 €, kunsthalle-mannheim.de)


          Los geht’s!  

          • Mannheim ist aus ganz Deutschland sowie von Wien und Zürich aus bequem per Bahn erreichbar (bahn.de, oebb.at, sbb.ch).
          • Stylish: Die Zimmer des direkt am Hafen gelegenen Hotels „Speicher7“ (DZ ab ca. 120 €, speicher7.com).
          • Unser Restaurantliebling in Mannheim ist das „Geiger & Salber“ (Mi–Sa 19 Uhr bis spät geöffnet, Vier-Gänge-Menü ab ca. 29 €, geigersalber.de).

            Kurztrips im April

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