Hawaii

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25 Top-Highlights auf Hawaii

Hawai‘i Volcanoes National Park

Leute, packt die Wanderstiefel ein – nur auf kilometerlangen Märschen offenbart sich die Einzigartigkeit dieses Nationalparks. Alte und neue Lavaströme, Vulkanschlote und Regenwaldoasen, in denen die hier heimischen Kleidervögel zwitschern: Als Wandergebiet ist Big Island kaum zu toppen! Es winken Tagestouren, Plantschen im Lavabecken und Expeditionen ins Hinterland – beispielsweise auf den Gipfel des Mauna Loa. Nur fließende Lava bietet der Park meist nicht – die gibt es in Puna.

Na Pali Coast auf Kaua‘i

Ob aus der Luft, an Land oder vom Meer aus – die Na Pali Coast gehört unbedingt ganz oben auf die To-do-Liste. Hobby-Matrosen erkunden sie per Motor- oder Segelboot, wer’s sportlicher mag, hüpft ins Kanu und paddelt gegen Sonne, Wind und Wellen an. Wanderer tigern den 18 km langen Kalalau Trail entlang, der ab Ke‘e Beach an kühnen, grünen Klippen und einem lieblichen Tal mit Obstbäumen, bärtigen Hippies und Sonnenanbetern vorbei zu einem Ort führt, der nicht von dieser Welt zu sein scheint.

Strände & Nachtleben in Waikiki

Waikiki ist wieder in! Hawaiis berühmtester Strandzirkus wimmelt zwar weiterhin vor Plastikblumenketten, Bikini-Tops aus Kokosnussschalen und Hula-Mädels auf heißen Öfen, aber das echte Aloha ist zurück. Am Tag surfen Beachboys die legendären Wellen, abends verbreiten tiki-Lampen und Muschelhörner im Kuhio Beach Park Romantik, Hula-Tänzerinnen wiegen sich in Hotels, Bars und Einkaufszentren zu alten und modernen Rhythmen, während Inselmusiker auf Hawaiigitarren und Ukulelen klimpern.

Hana Highway

Lust auf Abenteuer? Hawaii hat viele spektakuläre Straßen, aber der Hana Highway ist eine echte Achterbahnfahrt, runter in Dschungeltäler, rauf auf steile Klippen und dazu gute 600 Kurven. Auf 54 Brücken (einspurig!) geht’s über fast ebenso viele Wasserfälle – manche ein donnerndes Fotomotiv, andere eine erfrischende Badegelegenheit. Nicht nur die Fahrt an sich ist super, auch rechts und links der Straße warten Attraktionen wie nach Ingwer duftende Wege und Teiche mit Zen-Feeling.

Trails durch die Mondlandschaft des Haleakalā

Wer in den Schlund des Haleakalā hinuntersteigt, kommt sich vor wie auf dem Mond: Gespenstische Stille, nur die Vulkanasche knistert unter den Sohlen, außerirdische Landschaften aus erstarrter Lava kontrastieren mit den rostroten Kraterwänden, und am Himmel jagen sich ständig wechselnde Wolkenformationen. Einfach ab und zu stehen bleiben, einen Blick zurück auf diese unwirkliche Kulisse werfen und sich von der wilden Schönheit überwältigen lassen!

Entspanntes Kailua

Wer für Waikikis gesichtslose Hochhausszenerie nichts übrig hat, sollte sich von Honolulu über die pali (Berge) zur Windward Coast von O‘ahu aufmachen. Die Kailua Bay ist wunderschön, und die vorgelagerten Inseln animieren jeden, ins Meer zu springen oder sich ein Kajak zu greifen und rüberzupaddeln, um dort zu schnorcheln und in der Sonne zu faulenzen. Kailuas Strände machen anspruchsvolle Wind- und Kitesurfer happy, und abends kann in der eigenen kleinen Strandhütte gechillt werden. Mehr Urlaub geht nicht!

Surfen

Auch Nichtsurfer müssen zugeben: Das gesamte Inselleben, von der Mode bis zum Slang, ist vom Surfen durchdrungen. Wenn die Riesenwellen anrollen, pilgern alle zur North Shore, um den lokalen Stars bei ihrem Kampf mit dem Ozean zuzugucken. Das Riesenobjektiv braucht übrigens keiner auszupacken, denn die Monsterdinger schwappen praktisch bis zur Küste, und man hat die Surfer direkt vor sich. Wen es jetzt kribbelt, sich doch mal aufs Brett zu stellen, der sollte sich da kine (die besten) Wellen raussuchen – und immer schön locker bleiben!

Pearl Harbor

Dass Hawaii im Pazifik weiterhin eine wichtige strategische Rolle spielt, zeigen die vielen aktiven Militärstützpunkte, allen voran die in O‘ahu. Die Rechtfertigung dafür liefert das USS Arizona Memorial, das an den Angriff auf Pearl Harbour und die vielen Todesopfer erinnert. Fans der Militärgeschichte können nahebei in ein U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg steigen, die historischen Hangars des Pacific Aviation Museum besuchen und auf den Decks des Kriegsschiffs Mighty Mo spazieren, auf dem 1945 das Kaiserreich Japan kapitulierte.

Molokini Crater

Auf Hawaii heißt es, Molokini sei eine wunderschöne Frau gewesen, die von der eifersüchtigen Feuer- und Vulkangöttin Pele in Stein verwandelt wurde. Heute bringt Molokini vor allem Taucher und Schnorchler ins Schwärmen. Der halbmondförmige Felsen rund 5 km vor der Küste Süd Mauis gehört zum Rand eines Vulkankraters, in dessen wassergefülltem Schlund sich Korallen und über 250 Fischarten tummeln. Das hawaiische Taucherparadies schlechthin!

Hawaiis Küche

Vergesst Ananastorte und tiki-Drinks. Hawaii bietet eine multikulturelle Geschmacksexplosion, die vom Pazifischen Raum beeinflusst ist, aber aus der natürlichen Fülle der Inseln schöpft. Die ersten Polynesier brachten sättigende Basics wie kalo (Taro), ko (Zuckerrohr) und niu (Kokosnuss) mit. Plantagenarbeiter aus Ost und West steuerten japanischen Reis, chinesische Nudeln oder portugiesisches süßes Weißbrot bei, und daraus entstand allmählich die typische Landesküche. Die Devise heißt: alles Probieren, denn alles ist garantiert ‘ono grinds (lecker).

Ho‘okipa Beach & Pa‘ia

Treffpunkt akrobatischer Windsurfer ist der Ho‘okipa Beach Park, und wer nur zuschauen will, sucht sich einen Logenplatz am Hang hinter dem Strand. Um die North Shore so richtig auszukosten, bietet sich nach der Action am Ho‘okipa Beach ein Bummel durch das funkige Pa‘ia an. Mauis hippster Ort fasziniert mit Kunstläden, coolen Surferkneipen und der heißesten Restaurantszene der Insel. Unser Tipp: der Tagesfang in Mauis bestem Fischlokal oder leckere Crêpes mit Entenfleisch in einem jazzigen Café.

Kealakekua Bay

Ob zu Fuß runter, mit dem Kajak drüber oder vom Katamaran hinein in die blaue Schönheit, die wunderbare Unterwasserwelt der Kealakekua Bay lohnt einen Ausflug. Kurz unter der Wasseroberfläche wuseln Doktor-, Halfter-, Schopf- und Drückerfische um die historischen Gestade, wo James Cook den Tod fand. Verspielte Spinnerdelphine sorgen für entzückte Schreie bei Besuchern – und sorgenvolles Stirnrunzeln bei Umweltschützern, da der Lebensraum der Tiere durch den wachsenden Tourismus und Verkehr in dieser Bucht bedroht ist. Neue Vorschriften für Kajakfahrer sind jetzt in Kraft.

Wandern im Waipi‘o Valley

Ein fruchtbares, grünes Tal, durchzogen von Wasserfällen und gerahmt von schwarzem Sandstrand: Waipi‘o wird nicht umsonst das Tal der Könige genannt. Klar kann man wie der Rest der Autotouristen am Ausguck halten, aber unten im Tal offenbart sich die wahre Schönheit: tosende Brandung, donnernde Wasserfälle und hawaiisches Flair. Bei gutem Wetter lohnt sich auch eine nahezu einsame Wanderung ins nächste Tal, das magische Waimanu.

Sonnenuntergang & Sonnenaufgang

Sonne, Wind, Mond und Sterne bestimmten schon das Leben der ersten Inselbewohner. Was spricht dagegen, sich ebenfalls davon leiten zu lassen und trotz des Jetlags aus den Federn zu hüpfen, um die Sonne über den Wellen aufsteigen zu sehen? Oder abends die Zehen in den warmen Sand zu graben, während die Sonne wieder hinter dem Horizont versinkt? Besonders spektakulär wirkt das vom Gipfel eines Vulkans aus gesehen, z. B. dem Haleakalā auf Maui, der auch „Haus der Sonne“ heißt.

Maultierritt auf Moloka‘i

Maultiere sind zwar oft störrisch, aber dafür sehr trittsicher. Der Molokai Mule Ride beginnt auf rund 530 m über der Halbinsel Kalaupapa und führt in engen Kehren mit herrlichen Ausblicken auf den Kalaupapa National Historical Park steil bergab. Unten gibt’s eine beeindruckende Lehrstunde über die ehemalige Lepra- Kolonie. In der märchenhaften, einsamen Umgebung gehen die Geschichten über frühere Bewohner wie Father Damien, den ersten Heiligen Amerikas, so richtig zu Herzen. Und dann tragen einen die Maultiere wieder bis nach oben.

Halawa Valley

Das Halawa Valley auf Moloka‘i scheint aus einer anderen Zeit zu stammen. Die überwältigende Landschaft und von den Bewohnern Moloka‘is sorgfältig gehütete Abgeschiedenheit dieser Siedlung aus vorkolonialer Zeit hatte einst über 1000 Einwohner und ein aufwendiges Bewässerungssystem für die über 700 Tarofelder. Heute ist sie unbewohnt und nahezu unberührt, aber es gibt geführte Wanderungen durch dichten, tropischen Dschungel voller Wasserfälle und Blumen – ein vergessenes Stück Hawaii, dessen Existenz vermutlich kaum noch einer vermutet hat.

Bauernmärkte

Wer Kontakt zu Einheimischen sucht, geht zum nächsten Bauernmarkt. Da gibt’s nicht nur frisch gepflückte Papayas, Ananas und Macadamianüsse, Honig und andere lokale Produkte, da trifft sich die ganze Gegend: Der kahuna lapa‘au (Heiler) preist die Vorteile der Früchte des Noni-Baums, jeder schlürft das leicht berauschende Kava-Getränk aus einer Kokosnussschale, und sicher werden auch die typischen Hüte verkauft, die aus lauhala (Blätter des Schrauben-Baums) geflochten sind. Perfekt, um das Lebensgefühl der Insulaner nachzuempfinden.

Munro Trail

Der hinreißende, 20 km lange Munro Trail führt durch einen alten Wald über die Berge oberhalb der einzigen Stadt auf Lana‘i. Der ehemalige Fußpfad zu den Tarofeldern, die von den regelmäßigen Regenfällen in dieser Region profitierten, führt durch Eukalyptushaine und Wälder mit bizarren Norfolk-Tannen. An klaren Tagen sind unterwegs fast alle bewohnten Hawaii-Inseln zu sehen (Kaua‘i und Ni‘ihau sind zu weit entfernt). Unzählige Vögel liefern den märchenhaften Soundtrack dieser Wandertour.

Das Aloha erleben

Echtes Aloha (Atmosphäre von Zuneigung und Mitgefühl) ist eine hawaiische Lebensphilosophie, die jeden bezirzt, sobald er seinen Fuß auf die Inseln setzt und eine Blumenkette um den Hals gelegt bekommt. Von der Hotelrezeptionistin, die einem beim Einchecken sofort einen Sonnenschirm anbietet und den Weg zum Strand zeigt, bis zu den einheimischen Autofahrern, die anstatt zu hupen das shaka-Zeichen machen und einem die Vorfahrt lassen: Alle sind super herzlich – und das steckt an!

Waimea Canyon

Jahrmillionenlange Erosion und der Einbruch des Vulkans, aus dem Kaua‘i entstand, formten den Grand Canyon of the Pacific, der 16 km lang, 1,6 km breit und 1000 m tief ist. Der Waimea Canyon Lookout (Aussichtspunkt; S. 620) bietet Panoramablicke auf schroffe Kliffs, felsige Kuppen und tiefe Schluchten. Autofahrer erreichen ihn über den Waimea Canyon Drive, aber viel prickelnder sind die zahlreichen Fußwege, die in die Tiefe führen und den Entdeckergeist befriedigen – oder noch weiter anstacheln.

Hulopo‘e Beach

Der öffentliche Park am Hauptstrand von Lana‘i wird von denselben Gärtnern gepflegt, die auch für die Anlagen des Four Seasons zuständig sind, und sieht dementsprechend aus. Im perfekten weißen Sand toben die Kids der Einheimischen herum, während Tagestouristen aus Maui auf einen Sprung vorbeischauen. Viele verlieren hier komplett das Zeitgefühl, was ja okay ist, aber wer nur relaxt, verpasst tolle Schnorchelerlebnisse, alte Ruinen und andere Attraktionen der Insel (die einer Konservenfirma gehört).

Hanalei Bay

Die halbmondförmige Bucht wurde schon oft zum schönsten Strand der USA gewählt und ist für Action genauso perfekt wie zum Chillen. Surfer können sich in den Wellen austoben, während ihr Publikum es sich auf 3 km feinstem Sandstrand gemütlich macht. Am Pier werden Surfkurse angeboten, und nachmittags werfen Einheimische wie Besucher den Grill an, lassen Bierdosen ploppen und bewundern den Sonnenuntergang.

Luau in Lahaina

Aloha ist gut und schön, aber wer könnte den kalten Mai Tais und duftenden Blumenkränzen auf einem luau widerstehen? Das authentischste dieser Feste auf Maui bietet ein Maximum an hawaiischer Küche, Geschichte und Kultur und ist wie das Geschenk eines perfekten Gastgebers. Highlights sind das Ausgraben des im Erdofen gegarten Schweins, die Hula-Tänze im kahiko-Stil und natürlich das Essen: herzhafte Salate, fangfrischer Fisch, Braten und Fleisch vom Grill. Aber in Erinnerung bleibt vor allem das unvergleichliche Gemeinschaftsgefühl.

Begegnung mit Mantas

Jeder, der schon einmal fast von der rauen Bauchhaut eines Mantarochens gestreift wurde und dank der rund 4 m Spannweite dieses Ungetüms kaum noch etwas sehen konnte, wird ewig daran zurückdenken. Schon der Sprung ins Meer in tiefschwarzer Nacht hat Gänsehautpotenzial, aber unter Wasser wird’s dann richtig gespenstisch. Und wer nicht taucht, geht schnorcheln – da ist die Begegnung mit einem Manta fast noch intensiver. Auf jeden Fall eine starke Tauchlampe und die Unterwasserkamera mitnehmen (wovon zumindest die Mittaucher profitieren).

Sterne gucken auf dem Mauna Kea

Weißt du wie viel Sternlein stehen ...? So weit kann keiner zählen, denn hier funkelt der Nachthimmel wie sonst fast nirgendwo auf der Erde. Ganze Galaxien sind zu sehen, sodass von schwarzem Firmament gar nicht mehr die Rede sein kann. Jede Nacht werden für Besucher Teleskope (Benutzung kostenlos!) aufgestellt, sodass sie die ganze Pracht des Weltraums in Ruhe zu sich heranzoomen können. Wer Himmelsspektakel im Doppelpack genießen will, kommt schon zum Sonnenuntergang – oder hält durch bis Sonnenaufgang.

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