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Hongkongs & Macaos Top 16

Star Ferry von Kowloon nach Hong Kong Island

Die legendäre Star Ferry (Betriebsbeginn 1880) ist ein schwimmendes Stück Hongkonger Geschichte und eine spottbillige Attraktion: Für nur 2,50 HK$ bringt sie Familien, Studenten, Büroangestellte, Schiffsfans und Besucher quer über den ruhigen Victoria Harbour. So zählt der 15-minütige Törn mit Blick auf Wolkenkratzer an Dschungelhängen sicher zu den preiswertesten Bootstrips der Welt. In Richtung Island wirkt die Aussicht spektakulärer; der Kowloon Pier im Art-déco-Stil, der wie ein Finger zur Insel zeigt, ist aber wohl charmanter.

The Peak

Der Victoria Peak über dem Finanzzentrum von Hong Kong Island erlaubt einen Bombenblick auf die Stadt und die umgebenden Berge. Während die haarsträubende Peak Tram (Betriebsstart 1888) zum kühleren Gipfel hinauf fährt, zeigt sich unten ein belebtes Gewirr aus geldstrotzenden Wolkenkratzern und beengten Apartments. Und wenn die faszinierende Metropole abends ihre Lichter anwirft, glitzert der Victoria Harbour wie die Milchstraße auf einem Science- Fiction-Filmposter. Traumhaft!

Märkte

Mong Koks bunte Spezialitätenmärkte sind das beste Pflaster für lohnendes Shoppen. Die „Endlosgarderobe“ des Tung Choi Street Market/Ladies’ Market offeriert Klamotten von „I Love HK“-T-Shirts, Fußballtrikots und Oma- Badeanzügen bis hin zu sexy Dessous. Auf dem Blumenmarkt findet man exotisches Saatgut und Gartengeräte neben Eimern mit duftenden Blumen. Die Stände des Goldfischmarkts präsentieren diese exotischen Tiere im UV-Licht sanft summender Aquarien. Hinzu kommen senkrechte Einkaufsparadiese wie ein mehrstöckiges Computerkaufhaus oder ein Paradies für Handy- und Gadgetfans.

Man-Mo-Tempel

Man lasse Sohos Kneipen hinter sich und erlebe chinesischen Volksglauben in dieser Institution aus dem 19. Jh., die den Göttern der Literatur und des Krieges (Man und Mo) geweiht ist. Der beliebte, schummerige Tempel – dauerhaft vom dicken Sandelholzrauch glimmender Räucherstäbchen vernebelt – war früher ein kulturelles und politisches Zentrum hiesiger Chinesen. Heute lockt er aber weitaus mehr Besucher an als nur brave Studenten und Straßenkämpfer aller Art: Die Hongkonger praktizieren hier uralte Rituale und lassen sich ihre Zukunft voraussagen.

Restaurants in Wan Chai

Wer mit geschlossenen Augen ein beliebiges Lokal betreten und sich dabei quasi automatisch die Lippen lecken möchte, hat dazu in Wan Chai die allerbesten Chancen: Hier warten viele tolle Restaurants für jeden Geldbeutel. Ob chinesische Regionalküche, Asiatisches, östlichwestliche Fusionkost, elegant, mittelteuer, am Verkaufsfenster … einfach überlegen, entscheiden und dann nichts wie hinunter zur Wanch – dort gibt’s garantiert das Gewünschte.

Temple Street Night Market

Unter nackten Glühbirnen verkaufen Hunderte Stände hier Kitsch, Klamotten, Koffer und sogar Sexspielzeug. Beim Stöbern nach praktischen Gadgets oder schrägen Souvenirs kann man seine Feilschfähigkeit testen. In schummrigen Zelten wird die Zukunft auf Englisch vorausgesagt; kantonesische Opernsänger posieren unter freiem Himmel. Viele Freiluftstände verkaufen Snacks oder ganze Seafood-Mahlzeiten. Sicherlich touristisch – doch wegen der hypnotisierenden, undurchdringlichen Aura fühlen sich selbst Einheimische wie willkommene Besucher.

Hong Kong Wetland Park

Das sumpfige, artenreiche Naturschutzgebiet (61 ha) im belebten Tin Shui Wai liegt unter einem mächtigen Bogen von Apartment-Türmen. Ein höchst surrealer Gegensatz von Stadt und Natur aber dennoch sehr harmonisch. In den kostbaren Ökosystemen in diesem einsamen, aber leicht erreichbaren Teil der New Territories liegen ruhige Habitate für Wasservögel und andere Tiere. Darum die von Menschen gemachte Welt vorübergehend vergessen und in die Mangrovenlandschaft mit Flüssen und Fischteichen eintauchen.

Shoppen

Ein Nachmittag in Tsim Sha Tsuis Shoppingbezirken sollte manches Juwel zutage fördern. Geschenke im chinesischen Stil (z. B. Seidenumhänge, Teekannen, Billigschmuck) gibt’s nahe dem Südende des Viertels. Glamourfans absolvieren zusammen mit Superreichen vom Festland einen 1 km langen Kreditkarten- Durchziehmarathon in den Designerläden und Luxus- Einkaufszentren entlang der Canton Rd. Lust auf Einzigartiges? Dann rüber zur Granville Rd für XXL-Blazer in Orange oder asymmetrische Ohrringe plus schenkelhohe Stiefel in einer nahe gelegenen Mini-Mall.

Pferderennen im Happy Valley

Jeden Mittwochabend erwecken acht fesselnde Starts samt begleitendem Bier- und Fressrummel die städtische Pferderennbahn im Happy Valley zum Leben. Dabei kann man sein Wettglück versuchen oder auch nur die heitere Geselligkeit und das Donnern der eisenbeschlagenen Hufe genießen. Die ersten Rennen wurden im 19. Jh. von europäischen Kaufleuten veranstaltet. Sie importierten stämmige Hengste aus der Mongolei und ritten sie selbst. Heute ist wöchentlich Galoppzeit – außer im schwülen Juli und August, wenn sich Jockeys und Rösser in klimatisiertem Komfort zurückziehen.

Tian Tan Buddha

Der weltgrößte sitzende Freiluftbuddha aus Bronze thront über Lantaus westlichen Hügeln und lockt einheimische Tagesausflügler sowie ausländische Besucher in Scharen an. Zu Buddhas Geburtstag im Mai ist diese bedeutende Pilgerstätte besonders belebt. Hinauf zu der erhabenen Riesenstatue fährt die malerische Seilbahn Ngong Ping 360. Das populäre vegetarische Restaurant des darunter gelegenen Po-Lin-Klosters serviert Mönchskost.

Straßenbahntrips

Seit 1904 pendeln Straßenbahnen (lokaler Spitzname „Ding Dings“) gemächlich zwischen dem Osten und dem Westen der Insel. 100 Jahre später pflügt die weltgrößte Flotte noch betriebener Doppeldecker- Straßenbahnen weiterhin klimafreundlich durch Hongkongs Höllenverkehr. „Ding-Ding“-Passagiere können entspannt beobachten, wie sich die Stadt nach Art eines Bilderkarussells offenbart – und dabei ihre Pläne für den nächsten Tag aushecken. Auch Spaß ist am Start: „High Fives“ zwischen Insassen entgegenkommender Bahnen sollen nichts Ungewöhnliches sein.

Tsim Sha Tsui East Promenade

Glitzernde Wolkenkratzer zwischen smaragdfarbenen Hügeln und einem tiefblauen Hafen mit kreuzenden Booten: Hongkongs berühmtestes Panorama ist das der Insel. Doch wie bei einem Hologramm schimmert diese Schönheit nur von der Tsim Sha Tsui East Promenade (Kowloon) aus ins Blickfeld – vor allem nach dem Sonnenuntergang. Zudem geht die Traumaussicht mit Kultur einher (u. a. einer Weltklasse-Konzerthalle, windumtosten Museen); an beides gleichzeitig kommt man wohl kaum näher heran, ohne beim Bummeln ins Wasser zu fallen.

Lamma erkunden

Reggae wäre hier richtig: Die entspannte Atmosphäre der Insel lockt Kräutergärtner, Musiker und New-Age-Therapeuten aller Art an. Die Dorfläden führen Prosecco, die örtlichen Mischlingshunde gehorchen auf Französisch. Also den Dorfvibe aufsaugen und dann zum nächsten Strand wandern! Bizarre Orientierungshilfen sind dabei drei Kohlekraftwerke, die vor der Skyline aber ziemlich abgefahren wirken. Nach einem relaxten Strandnachmittag geht’s kurz vor der Dämmerung zurück, um gedünstete Garnelen, frittierten Tintenfisch und Bier am Pier zu genießen.

Wandern auf dem Hong Kong Trail

Direkt am Stadtrand führt der Hong Kong Trail durch fünf Country Parks in smaragdfarbene Hügel und einsame Wälder. Unterwegs hat man einen tollen Blick auf den schroffen Süden und (nach dem Meistern des großartigen Dragon’s Back) auch auf die Küstenbrandung. Vorbei an schönen Stauseen, kobaltblauen Buchten und Schlachtfeldern des Zweiten Weltkriegs verläuft die reizvolle Route (50 km) ab dem Peak über die ganze Länge der Hong Kong Island. Sightseeing oder Wandern pur?

Ummauerte Dörfer

Die befestigten Dörfer von Yuen Long versetzen den Traveller über 500 Jahre zurück – in die wilde und stürmische Zeit der Piraterie entlang der südchinesischen Küste. Weit weg von Chinas Regierungszentrum war Hongkong mit seinen Bergen und tückischen Küsten ein ideales Piratenversteck. So umgaben die ersten Bewohner ihre Dörfer mit hohen Schutzmauern und versahen diese z. T. noch mit Kanonen. Innerhalb der Mauern sieht man heute (Ahnen-)Tempel, Innenhöfe, Pagoden, Brunnen und landwirtschaftliche Geräte – Überbleibsel aus Hongkongs vorkolonialer Zeit.

Ruine der Pauluskirche, Macao

Als Macaos Eiffelturm und Freiheitsstatue steht ein tolles Tor rund 26 m über dem Meeresspiegel auf einem Hügel mitten in der Stadt. Eine geländerbewehrte Treppenflucht mit Podesten führt hinauf und dann ins Nichts. Die Granitfassade ist der Überrest einer abgebrannten Jesuitenkirche aus dem 17. Jh. Ihre schmucken Steinmetzarbeiten zeigen christliche, chinesische und japanische Elemente – ein faszinierendes Geschichtsfragment, das von Macaos einzigartiger, mediterran-asiatischer Kultur zeugt.

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