Israel

Uhrzeit 16:38

Temperatur gleich: 38 °C

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Gut zu wissen

Sprachen
Israel: Hebräisch & Arabisch (Amtssprachen), Englisch; Palästin. Autonomiegebiete, Jordanien & Ägypten: Arabisch (Amtssprache), Englisch

Währung
Israel & Palästin. Autonomiegebiete: Schekel (NIS od. ILS); Jordanien & Westjordanland: Jordanischer Dinar (JD od. JOD); Ägypten & Gazastreifen: Ägyptisches Pfund (E£ od. EGP)

Geld
In Israel gibt es überall Geldautomaten, in den Palästin. Autonomiegebieten weniger (außer an den Grenzen zu Israel). Kreditkarten werden fast überall in Israel akzeptiert.

Visa
Israel und Jordanien gewähren Besuchern der meisten Nationalitäten Visa bei Ankunft, ebenso wie Ägypten Besuchern der Rotmeerküste des Sinai.

Handys
Bis auf die ganz abgelegenen Stellen hat ganz Israel eine gute 900/1800-MHz- Netzabdeckung. Wer will, kann sich eine hiesige Prepaid-SIMKarte besorgen.

Verkehrsmittel & -wege
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren ist möglich, aber schwierig. Außerhalb der Städte ist man mit einem Mietwagen flexibler.

Wichtige Telefonnummern

Polizei/Notarzt/Feuerwehr 100/101/102

Landesvorwahl Israel 972

Landesvorwahl Palästinensische Autonomiegebiete 972 od. 970

Landesvorwahl Jordanien 962

Landesvorwahl Ägypten 20

Ankunft

  • Flughafen Ben Gurion Taxi nach Jerusalem/ Tel Aviv 242/126 NIS; sherut nach Jerusalem 58 NIS; Zug nach Tel Aviv 15 NIS
  • Jordan/Grenzübergang nach Jordanien Taxi nach Beit She’an 50 NIS
  • Allenby-Brücke (nach Jordanien) Taxi nach Jerusalem 160 NIS
  • Yitzhak-Rabin-/ Wadi-Araba-Grenzübergang (Jordanien) Taxi nach Eilat 35 NIS
  • Grenzübergang Taba (Sinai) Bus nach Eilat 7,50 NIS

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten in Israel:

Banken Meist Mo–Do 8.30 bis irgendwann zwischen 12.30 und 14 Uhr; zudem an ein paar Nachmittagen pro Woche (15 od. 16 bis z. T . 18.30 Uhr), oft auch sonntags und mitunter am Freitagvormittag.

Bars & Kneipen Stark variierend, doch oft (vor allem in Tel Aviv) bis zum frühen Morgen; ausgegangen wird vor allem am Donnerstag und Freitagabend.

Einkaufszentren Allgemein So–Do 9.30 oder 10–21.30 oder 22 Uhr, Fr und am Vortag jüdischer Feiertage bis 14 oder 15 Uhr.

Geldautomaten Generell täglich und rund um die Uhr.

Läden & Geschäfte Allgemein So–Do 9–18 Uhr oder länger, Fr und am Vortag jüdischer Feiertage bis 14 oder 15 Uhr.

Nachtclubs & Diskos Die trendigsten Tanztempel öffnen erst nach Mitternacht und schließen ungefähr zu Sonnenaufgang – in Tel Aviv und Eilat meist an allen sieben Wochentagen, in Haifa und Jerusalem nur am Wochenende (z. B. am Donnerstag- und Freitagabend).

Postfilialen Allgemein So–Do 8–12.30 oder 13 Uhr, oft auch 15.30–18 Uhr an bestimmten Tagen sowie Fr 8–12 Uhr. Viele Großstadtfilialen machen keine Mittagspause.

Restaurants Stark variierend; manche Lokale (u. a. Hummus-Läden) machen spätnachmittags dicht, andere servieren warmes Essen bis weit nach Mitternacht. Ein paar gehobene Adressen sind zwischen Mittag- und Abendessen zu. Die meisten koscheren Restaurants haben am Sabbat (Fr abends & Sa) geschlossen.

Zoll
Touristen ab 18 Jahren dürfen 1 l Spirituosen, 2 l Wein, 250 ml Parfum, 250 g Tabakprodukte und Geschenke im maximalen Gesamtwert von 200 US$ zollfrei nach Israel einführen. Die Einfuhr lebendiger Tiere ist erlaubt, erfordert aber im Vorfeld eine Menge Papierkram. Importverbote gelten generell für Frischfleisch, für alle Arten von Pornografie und Schnurlos-Telefone mit einer Funktionsfrequenz von 900 MHz.

Reisezeit

Wüste, trockenes Klima

Eilat: Okt.–Juni

Warme bis heiße Sommer, milde Winter

Tiberias: Okt.–Juni

Tel Aviv: Okt.–Juni

Jerusalem: März–Nov.

Totes Meer: Okt.–Mai

Hauptsaison (Juli–Aug.)

  • Warm in Jerusalem, schwül in Tel Aviv, heiß in Eilat, Tiberias und am Toten Meer
  • Die Hotels sind teuer und Zimmer rar
  • Um die Feiertage Passah, Rosh Hashana und Sukkoth herum ist ebenfalls Hauptsaison

Zwischensaison (Okt.–Nov., März–Juni)

  • Gelegentlich Regen, meist aber warm und sonnig
  • Wegen der Blumen sind März und April super zum Wandern
  • Vereinzelt viel Betrieb rund um die Passah- und Sukkothwochen

Nebensaison (Dez.–Feb.)

  • Kühl bis richtig kalt im Norden, besonders in größeren Höhen
  • Zu dieser Zeit machen sich viele auf in die Wärme Eilats und ans Tote Meer

Tagesbudget

Günstig – unter 300 NIS

  • Bett im Schlafsaal: 100 NIS
  • Essen: Falafel oder Hummus und Picknickzutaten aus dem Supermarkt
  • Reisen per Bus, Zug oder sherut
  • Gratis baden an öffentlichen Stränden

Mittleres Budget 500–600 NIS

  • DZ in einem Mittelklassehotel: 220 NIS/ Pers.
  • Essen: in mittelteuren Restaurants
  • Kleiner Mietwagen für Fahrten außerhalb der Städte

Teuer – mehr als 800 NIS

  • Luxuriöses DZ od. B & B: ab 300 NIS/Pers.
  • Essen: in feinen Restaurants
  • Reisen mit Mittelklassemietwagen od. Guide

Geld und Währung

Bargeld
Offizielle Landeswährung ist der Neue Israelische Schekel (New Israeli Shekel; NIS oder ILS), kurz Schekel (Plural shekelim) genannt.

Ein Schekel besteht aus 100 Agorot (Singular Agora). Münzen gibt’s zu 10 und 50 Agorot (Prägung ½ Schekel) sowie zu 1, 2 und 5 NIS. 

Banknoten haben einen Wert von 10, 20, 50, 100 oder 200 NIS.

Sofern eine Unterkunft bzw. Einrichtung ihre Preise nicht in Euro oder US-Dollar ausweist, sind alle Preise in diesem Buch in Schekel angegeben. Die israelische Mehrwertsteuer von 16 % gilt nicht für Touristen. So haben die meisten Spitzenklassehotels, HI-Hostels, Autovermieter oder Fluglinien separate Schekeltarife für Einheimische und US-Dollarpreise für Ausländer.

Wer als ausländischer Tourist in Schekel bezahlt, kann sich bei Käufen in israelischen Geschäften oftmals die Mehrwertsteuer erstatten lassen (am besten schon vorher an der Kasse nachfragen!). Dazu ist der jeweilige Artikel in einen teilweise durchsichtigen, versiegelbaren Plastikbeutel zu stecken – zusammen mit dem originalen Kaufbeleg, der ohne Öffnen des Beutels lesbar sein muss. Das Ganze legt man dann zwecks Erstattung an einem Schalter in der Abflughalle des Ben- Gurion-Flughafens vor.

Die palästinensischen Autonomiegebiete haben keine eigene Währung. Dort werden israelische Schekel oder in geringerem Maß auch Jordanische Dinare und US-Dollar verwendet.

Geld umtauschen
Die Wechselkurse variieren lokal nur wenig. Allerdings erheben Banken eventuell eine hohe Bearbeitungsgebühr. Die besten Konditionen bieten normalerweise größere Postfilialen und eigenständige Wechselstuben, die keine Gebühren verlangen.

Geldautomaten & Kreditkarten
Neben Visa- und MasterCard werden inzwischen fast überall auch Amex- und Diners-Club-Kreditkarten akzeptiert. An den zahlreichen israelischen Geldautomaten lässt sich Bares meist (aber nicht immer!) per Visa- oder MasterCard abheben.

Reiseschecks & Geldanweisungen
Reiseschecks kann man bei den meisten Banken einlösen, zahlt dann aber bis zu 20 NIS Bearbeitungsgebühr pro Scheck. Somit sind gebührenfreie Wechselstuben oder Postfilialen besser. Letztere wickeln auch internationale Geldanweisungen per Western Union ab.

Trinkgelder
Bis vor Kurzem waren Trinkgelder in Israel kein Thema. Heutige Restaurantrechnungen enthalten jedoch 10 bis 12 % Servicegebühr oder sind mit dem Hinweis versehen, dass die Bedienung nicht im Betrag enthalten ist. Kellner in den palästinensischen Autonomiegebieten sind normalerweise sehr dankbar für jede finanzielle Zuwendung. Auf beiden Seiten der Green Line rechnen Taxifahrer nicht mit Trinkgeld.

Das israelische Stempel-Dilemma

Die arabischen und muslimischen Länder verfolgen alles andere als eine einheitliche Politik, was den Umgang mit Reisenden angeht, die einen israelischen Stempel in ihrem Pass haben. in Jordanien und Ägypten, den beiden Ländern, mit denen Israel ein Friedensabkommen hat, ist ein solcher Stempel kein Einreisehindernis. Das gilt auch für die Türkei (sie hat sogar Direktflügen nach Israel), Tunesien, Marokko und viele der Golf­Emirate (aber nicht für Saudi­Arabien). Viele dieser Länder, genauso wie eine ganze Reihe anderer arabischer Länder bzw. Länder mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit, erlauben sogar die Einreise von israelischen Staatsangehörigen. Andererseits ist derzeit die arabische Welt derart in Bewegung, in jede politische Richtung, dass es unmöglich ist, vorherzusagen, ob sich nicht doch das ein oder an­dere ändern wird. Auch wenn während der Gültigkeitsdauer des Passes nur die Wahrscheinlichkeit besteht, dass man ein arabisches oder musilimisch geprägtes Land bereisen wird, sollte man tunlichst darauf achten, dass der Pass keinen Hinweis darauf enthält, dass man in Israel war. Glücklicherweise sind die israelischen Grenzbeamten gerne bereit, den Einreisestempel auf einem gesonderten Stück Papier auszustellen. Man muss einfach bei Passübergabe dem Beamten sagen, dass man „bitte keinen Stempel“ („no stamp, please“) wünscht (und sicherstellen, dass der Beamte einen auch gehört hat) und den Beleg bis nach dem Verlassen des Landes aufbewahren.

Leider gehen ägyptische und jordanische Offizielle nicht so locker mit ihren eigenen Visa­-Einträgen um, und das, obwohl ein Eintrag über einen der Grenzübergänge zwi­schen jenen Ländern und Israel und dem Westjordanland gelegentlich nicht minder „belastend“ ist als einer des Staates Israels selbst. Das gilt besonders für Syrien, den Libanon und den Iran. Bei allen drei Ländern ist es in der Vergangenheit vorgekom­men, dass Leute, bei denen auch nur der Hauch des Verdachts bestand, dass sie mal in Israel waren, sofort wieder ins Flugzeug zurück nach Hause gesetzt wurden. auch Saudi­-Arabien geht in solchen Fällen mit größter Härte vor – außer wenn sie das nicht tun, nach welchen Kritierien dabei auch immer gehandelt wird. Malaysia und Indone­sien schränken zwar die Einreise von Israelis ein (ohne sie in jedem Fall zu untersa­gen), israelische Visa im Pass sind aber kein Problem. Manche Länder gestatten ihren Bürgern die Benutzung von mehr als einem Pass.

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