Japan

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16 TOP Erlebnisse in Japan

Kyotos Tempel & gärten

Die schönsten Tempel von ganz Japan befinden sich in Kyoto und sind zumeist von prächtigen Gärten umgeben. Man denke nur an den Moosgarten des Saihō-ji oder auch an den strahlenden Kinkaku-ji.

Friedenspark Hiroshima

Im Friedenspark Hiroshima setzte sich ein Japaner neben mich und fing ein Gespräch an. Eines Tages, erklärte er, wäre sein Englisch hoffentlich gut genug, um seine Geschichte mit Hiroshima- Besuchern aus dem Ausland zu teilen. Dann erzählte er vom Tag des Bombenabwurfs – als er seinen Vater verlor, der im Zentrum arbeitete, und seinen jüngeren Bruder, der mit anderen Schulkindern Brandzonen räumte – und beschrieb, wie der Park am Tag nach der Katastrophe aussah. Sein Augenzeugenbericht zählt zu den wertvollsten Erinnerungen meines Lebens.

Klassischer Ryokan

Eine Übernachtung im ryokan ist ein absolutes Muss! Am besten sind die klassischen Holzhäuser, die meist in abgeschiedenen Gegenden stehen. Einer meiner Favoriten ist Hōshi Onsen Chōjūkan. Das legendäre Badehaus hat 100 Jahre auf dem Buckel, tiefe Wannen aus Kastanienholz und Rundbogenfenster. Außerdem dürfen Männer und Frauen hier gemeinsam baden – eine Seltenheit.

Oku-no-in, Kōya-san

Der buddhistische Friedhof mit moosbewachsenen Grabsteinen liegt fernab von Tokios Neonlichtern in einem nebelverhangenen Zedernwald – einer der friedlichsten Orte der Welt. Nach einem langen Spaziergang kann man den Tag bei einer vegetarischen Mahlzeit im Tatami-Zimmer in der Tempelunterkunft ausklingen lassen. So gewinnt man einen Einblick in den heiter-gelassenen Alltag eines Mönchs.

Tsukiji-Fischmarkt

Eigentlich schlafe ich noch halb, denn es ist ziemlich früh am Morgen. Aber das geschäftige Treiben auf Tokios Fischgroßmarkt weckt mich schnell auf. Fahrzeuge mit gefrorenem Thunfisch und anderen Waren sausen vorbei. Von hier werden Fisch und Meeresfrüchte in die Restaurants und Geschäfte der Stadt verfrachtet. Ich bestaune die Seeigel und Tintenfische und gönne mir anschließend frisches Sushi zum Frühstück.

Shoppen in Omotesandō (Tokio)

„Irrashimasssseee!“ ruft ein junger Japaner in engen Jeans, Cowboystiefeln und Retro-Shirt, als ich den Laden betrete. Fünf weitere Verkäufer stimmen ein und ich lächle sie an. Dann gebe ich mich dem Konsumrausch hin. Ich stürze mich auf ordentlich gefaltete Designerwaren und Retro- Unikate. Omote-sandō ist durchweg schick, das Styling der Verkäufer perfekt, und wenn man nicht aufpasst, wird man hier leicht ein kleines Vermögen los!

Hattōji

Hattōji ist herrlich urtümlich: In einem altmodischen Bauernhaus kann man ein Bad im traditionellen goemonburo nehmen oder an der im Boden eingelassenen Feuerstelle sitzen. Zum Glück ist das Dorf nicht völlig von der Zivilisation abgeschnitten; im Wildwestrestaurant am Ende der Straße gibt es eine Karaoke-Anlage, und ein japanischer Cowboy serviert Enteneintopf.

Dōtombori bei Nacht

Meine Eindrücke beim nächtlichen Bummel durch das vibrierende Viertel Dōtombori in Osaka: flirrende Reflektionen hypnotisierender Neonreklamen im Fluss, angeheiterte Partygänger in Tierkostümen, die Nachrichten in ihre Handys hackten, riesige bewegliche Roboterkrabben über Meeresfrüchterestaurants und bunte Figuren vor Ladeneingängen, die von niedlichen Zeichentrickwaschbären bis hin zu zornigen, mit tonkatsu-Spießen bewaffneten Köchen reichten. Und das war bloß ein Montag!

Vom Gaijin zur Geisha

Schon immer wollte ich wissen, wie es ist, in die Kleidung einer Geisha oder eines Samurai zu schlüpfen. Im Viertel Gion in Kyoto fand ich es heraus: Ich stand reglos da, während die Angestellten im Maika weißes Make-up auf mein Gesicht und meinen Hals auftrugen, meine Haare frisierten und schmückten und mich vorsichtig in den aufwändig gearbeiteten Kimono einer maiko (Geisha-Anwärterin) hüllten; er war dunkelblau und mit Kirschblüten geschmückt. Als ich in den Raum tippelte, wo mein Vater wartete, erkannte er mich zuerst gar nicht.

Sumō

Auch auf den billigen Plätzen sind Sumo-Wettkämpfe mitreißend. Die Ringer streuen Salz auf den Boden, gehen in die Hocke, ziehen sich zurück, schüchtern ihr Gegenüber mit Blicken ein. Der kurze Kampf gipfelt darin, dass beide Widersacher plötzlich nach vorn stürmen, zusammenprallen und nach dem Gürtel des anderen greifen. Manchmal stoßen sie sich dabei komplett von der Plattform. Ich wandere derweil umher und lausche dem Gemurmel und den gelegentlichen Zwischenrufen der Zuschauer.

Ginkaku-Ji

Irgendwie hebt sich der Garten des Ginkaku-ji von den unzähligen Tempelanlagen Kyotos ab. Es gibt kaum einen besseren Platz, um nach dem anstrengenden Sightseeing zu entspannen.

Blick vom Yamanaka-ko auf den Fuji

Bei gutem Wetter hat man vom Yamanaka-See einen fantastischen Blick auf den Berg. Wir durften außerdem einen spektakulären Sonnenuntergang genießen.

Onsen

Während ich durch den Dampf und zwischen nackten Körpern hindurch zum Steinbecken tappe, bin ich noch etwas verunsichert: Hat mir dieses Mädchen eben nachgeschaut? Starrt sie auf mein Muttermal? Aber dann umfängt mich das Wasser, und meine Bedenken schmelzen dahin. Schneeflocken fallen auf unsere geröteten Gesichter und ein kleiner japanischer Junge jauchzt vor Freude.

Tropisches Japan

Nur wenige Reisende kennen Japans tropische Seite. Wer Korallenriffe, Mangrovenwälder und Dschungelwanderungen mag, sollte sich zu den Okinawa-Inseln aufmachen. Wer hätte gedacht, dass man in Japan mit Mantarochen schwimmen kann?

Himmlisches Essen!

Die japanische Küche muss man lieben. Wartet sie doch mit einer umwerfenden Auswahl an wahren Gaumenfreuden auf: gyoza, tempura, tonkatsu, rāmen, soba, yakitori, sukiyaki, okonomiyaki, teppanyaki, shabu-shabu und, natürlich, Sushi. Für noch mehr kulinarische Abenteuer braucht man nur das Kellergeschoss eines beliebigen Kaufhauses ansteuern; dort findet man die besten Imbisse der Welt.

Karaoke

Karaoke-Anlagen stehen in vielen Bars. Besonders lustig wird es, wenn man gemeinsam mit Freunden einen Privatraum in einem Karaoke-Club mietet – dann heißt es die besten (schlimmsten) Songs der Jugendzeit grölen. Mit einem Pauschalangebot, bei dem Getränke im Stundenpreis enthalten sind, kommt man zudem günstig an Drinks – vorausgesetzt, man bleibt nicht die ganze Nacht!

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