Kapstadt

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Kapstadts Top 10

Tafelberg

Eine gemütliche Seilbahnfahrt oder eine anstrengendere Wanderung auf den Tafelberg ist ein echtes Kapstadt- Ritual. Bei schönem Wetter bietet sich von oben ein toller Panoramablick auf die Kaphalbinsel und man erhält einen Eindruck von der unglaublichen Artenvielfalt im Nationalpark. Auf jeden Fall sollte man sich Zeit für eine Wanderung im Park nehmen – das 24 000 Hektar große Schutzgebiet ist von unterschiedlichsten Wegen für alle Fitnessstufen durchzogen, von leichten Spaziergängen durch Fynbos mit Proteen und Heidekräutern bis zum fünftägigen Hoerikwaggo Trail.

Robben Island

Das ehemalige Gefängnis auf Robben Island, heute ein Weltkulturerbe, ist von großer Bedeutung für das lange Ringen des Landes um Freiheit. Hier war u. a. Nelson Mandela eingesperrt, genauso wie vor ihm Leute, die sich gegen die Kolonialherrschaft am Kap aufgelehnt hatten. Wer mit dem Boot hier hinausfährt und an einer von einem ehemaligen Häftling geleiteten Führung teilnimmt, erhält einen lebendigen Einblick in die schwierige Geschichte des Landes und erfährt, wie weit Südafrika auf dem Pfad der Versöhnung schon vorangeschritten ist.

Kirstenbosch Botanical Gardens

Schon seit Jan van Riebeecks Zeit im 17. Jh. wird an den malerischen Osthängen des Tafelbergs Gartenbau nach europäischem Vorbild betrieben. Richtig bekannt wurden die Gärten jedoch erst durch den britischen Politiker und Imperialisten Cecil Rhodes, dem die Kirstenbosch Farm und das umliegende Land gehörten: Er vermachte seine gesamten Ländereien den Kapstädtern. Heute sind hier die Tausenden von Arten der Kapflora zu bewundern, die ebenfalls zum Welterbe gehört, und es finden in wunderbarer Umgebung Freiluftkonzerte statt.

District Six Museum

Das verfallene Innenstadtviertel District Six – jahrzehntelang unbebaut, nachdem die Häuser zu Zeiten der Apartheid abgerissen worden waren – erwacht langsam wieder zum Leben: In den nächsten drei bis fünf Jahren sollen hier Tausende neue Wohnhäuser entstehen. Wer etwas über die Geschichte der Zerstörung und deren Auswirkungen auf die ehemaligen Bewohner des Gebiets wie auch auf die ganze Stadt erfahren möchte, sollte sich das informative und bewegende Museum anschauen. In einem Nebengebäude widmet sich eine weitere Dauerausstellung der ebenfalls interessanten Geschichte des Fußballs am Kap.

V&A Waterfront

Die quirlige V&A Waterfront, die beliebteste Sehenswürdigkeit der Stadt, genießt eine wunderbare Lage vor der Kulisse des Tafelbergs. Hier locken jede Menge Shoppingmöglichkeiten, von schicken Boutiquen bis zu großen Kaufhäusern, sowie ein großes Kulturund Bildungsangebot, darunter Führungen zu den gut erhaltenen alten Gebäuden und Denkmälern. Dazu kommt noch das tolle Two Oceans Aquarium, das besonders bei Kindern beliebt ist. Auch eine Hafenrundfahrt, am besten zum Sonnenuntergang, sollte man sich nicht entgehen lassen.

Kap der Guten Hoffnung

Die spektakuläre Fahrt hinaus zum Cape Point an der Spitze der Kaphalbinsel ist unvergesslich: Am Treffpunkt von Atlantischem und Indischem Ozean stürzen zerklüftete Klippen hinab in tosende Gewässer, am südwestlichsten Punkt Afrikas krachen gewaltige Wellen über riesige Felsblöcke und die Flying Dutchman Funicular fährt hinauf zum alten Leuchtturm mit toller Aussicht. Danach kann man an schönen Stränden, z. B. in der Buffels Bay, entspannen.

Franschhoek

Das in einem spektakulären Tal gelegene Franschhoek ist der kleinste, aber für viele der hübscheste Ort im Weinland. Es preist sich selbst als gastronomische Hauptstadt des Landes. Auf jeden Fall haben Besucher hier die Qual der Wahl: Die Hauptstraße ist mit erstklassigen Restaurants gesäumt, von denen einige zu den besten des Landes zählen. Auch auf den umliegenden Weingütern wird ausgezeichnetes Essen serviert und dazu natürlich toller Wein. Und mit einigen Galerien und stilvollen Gästehäusern ist der Ort wirklich einer der reizendsten am Kap.

Bo-Kaap

Die Ansammlung bunter alter Häuser und Moscheen in den Kopfsteinpflasterstraßen von Bo-Kaap sind nicht nur eine Augenweide, sondern auch ein gutes Beispiel für die Wiederbelebung der Innenstadt. Das Bo-Kaap Museum erzählt die Geschichte dieses ehemaligen Sklavenviertels. Außerdem sollte man in einem der Restaurants des Viertels kapmalaiische Küche probieren oder in einem der zu Pensionen und Hotels umgebauten Häuser übernachten, z. B. im hübschen Dutch Manor mit seinen vielen Antiquitäten.

Surfen an der Garden Route

Die Garden Route ist besonders für ihr Angebot an Outdooraktivitäten bekannt, sowohl auf dem Land als auch auf dem Wasser. Die Küste zwischen Mossel Bay und Plettenberg Bay bietet Surfern mit die beste Brandung in der Provinz Westkap, egal ob für Profis oder Anfänger. Besonders hübsch sind Herold’s Bay und Victoria Bay bei George, die auch für nicht surfende Mitreisende ausgezeichnete Strände bereithalten. In der Victoria Bay können Anfänger Unterricht nehmen, Fortgeschrittene können Bretter mieten und sich zu den Experten gesellen.

Kalk Bay

Das reizende Fischerdorf in der False Bay – benannt nach den Öfen zur Gewinnung von Muschelkalk, mit dem im 17. Jh. Häuser getüncht wurden – wartet mit zahlreichen Antiquitäten-, Kunst- und Kunstgewerbeläden sowie tollen Cafés und Restaurants auf. Außerdem findet am Hafen jeden Tag ein munterer Fischmarkt statt. Wundervolle Pubs wie das Brass Bell oder Restaurants wie das Live Bait laden hier zu einem Drink oder einer Mahlzeit direkt in der Bucht ein – eine wunderbare Art, den Tag zu verbringen!

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