Kolumbien

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20 Top Erlebnisse

Altstadt von Cartagena

Wenn Besucher Cartagenas von Mauern umschlossene Altstadt durch die Puerta del Reloj betreten, werden sie schlagartig um 400 Jahre zurückversetzt. Beim gemütlichen Streifzug durch die Straßen treffen sie auf Szenarien, wie sie Gabriel García Márquez in seinen bekannten Romanen beschreibt. Pastellfarbene Balkone quellen vor Bougainvilleen über, die atmosphärischen Gassen sind überfüllt mit einladenden Imbissständen und ringsherum liegen prachtvolle, im spanischen Stil gestaltete Plätze, schöne Kirchen und historische Gebäude. Das alte, historische Zentrum bildet eine eigene pulsierende Stadt, in der vieles noch so aussieht wie vor Jahrhunderten.

Trekking im El Cocuy

Die einwöchige Rundwanderung durch den Parque Nacional Natural (PNN) El Cocuy, die in Güicán oder El Cocuy beginnt bzw. endet, ist eine der beliebtesten Trekkingtouren in Kolumbien. Aus gutem Grund, denn während der Hochsaison (Dezember bis Februar) tauchen eindrucksvolle Sonnenaufgänge das gesamte Gebiet der Sierra Nevada del Cocuy in ein flammendes goldbraunes Licht. Es zieht sich über zerklüftete Gipfel und den páramo (eine andentypische Vegetationszone) mit seinen eiszeitliche Tälern, Hochebenen und Bergseen. An klaren Tagen reicht der Blick von den Aussichtspunkten in 4650 m Höhe weit über die Los Llanoscan.

Kaffee-Fincas in der Zona Cafetera

Auf geht’s im klassischen Jeep zum Kaffeegenuss – auf vielen der besten Kaffeefarmen in der Zona Cafetera sind Touristen willkommen. Zuvorkommend wird den Besuchern erklärt, was kolumbianischen Kaffee auszeichnet. Für einen kleinen Einblick in die harte Arbeit des Kaffeeanbaus können sie sich selbst als Kaffeepflücker betätigen. Nach der Rückkehr ins traditionelle Farmhaus genießen die Gäste das Endprodukt, untermalt vom Plätschern des Flusses und Vogelgesang.

Museo del Oro in Bogotá

Wie nur an wenigen Orten der Welt lässt sich in Bogotás Museo del Oro nachvollziehen, was es bedeutet, einen lange verloren geglaubten Schatz zu finden. In einem der erstaunlichsten Museen Südamerikas kommen wahre Indiana-Jones-Gefühle auf. Auf drei Stockwerken zeigt das sehenswerte Museum in Themenausstellungen mehr als 55 000 Exponate aus blankem Gold und anderen Materialien – alle sind Relikte der prähispanischen Kulturen Kolumbiens. Ein Highlight ist die faszinierende filigrane Balsa Muisca, das 1969 gefunden wurde.

Dschungel-Lodges am Río Yavarí

Für viele Menschen besitzt der Amazonas ein unvorstellbares Ausmaß. Allein der kolumbianische Abschnitt des Amazonasbeckens ist größer als Deutschland. So mangelt es nicht an Möglichkeiten für einzigartige Ausflüge. Allerdings bietet nur der geschützte Río Yavarí, der die 800 km lange Grenze zwischen Kolumbien, Brasilien und Peru bildet, den Zugang zu allen drei Ökosystemen des Amazonasbeckens: terra firme (trocken), várzea (periodisch überflutet) und igapó (überflutet). Hier wartet eine vielfältige Tierwelt!

Strände im PNN Tayrona

Die Strände im Parque Nacional Natural (PNN) Tayrona zählen zu den schönsten des Landes. Sie erstrecken sich nahe Santa Marta am klaren Wasser der Karibikküste mit einem dichten Dschungel im Rücken, der wie eine grüne Lawine die steilen Hänge der Sierra Nevada de Santa Marta, des weltweit höchsten Küstengebirges, herabzurauschen scheint. Schattenspendende Palmen säumen den malerischen, mit riesigen Felsbrocken übersäten weißen Sandstrand. Manche der Felsen wirken, als hätte ein Riese sie in einem Wutanfall in zwei Hälften gespalten.

Statuen von San Agustín

Hervorragende Einblicke in die präkolumbische Kultur gewähren die auf grünen Hügeln verstreuten Statuen von San Agustín. Die über 500 ausgegrabenen Monumente aus Vulkangestein, die heilige Tiere und menschenähnliche Figuren darstellen, bilden eine der bedeutendsten archäologischen Stätten der Welt. Zahlreiche Statuen stehen in einem archäologischen Park, weitaus mehr befinden sich noch an ihren Fundstellen, die sich zu Fuß oder per Pferd erkunden lassen. Die Wege dorthin verlaufen durch eine Landschaft mit Wasserfällen, Flüssen und Canyons.

Tour zur Ciudad Perdida

Eine aufregende Dschungelwanderung führt durch eine der majestätischsten tropischen Landschaften Kolumbiens: zur Ciudad Perdida. Es ist eine der besten mehrtägigen Touren des Landes. Bis zur Taille reicht das Wasser beim Durchwaten reißender Flüsse und das Herz schlägt bis zum Hals – ein Ausgleich zur stillen Schönheit der Sierra Nevada. Das Ziel, eine alte „verlorene Stadt“, wurde von Grabräubern und goldsuchenden Banditen wiederentdeckt. Die Ruinenstadt liegt tief in den Bergen auf rätselhaften Terrassen und beeindruckt selbst sehr erschöpfte Besucher zutiefst.

Wale beobachten an der Pazifikküste

Ein 20 t schwerer Wal schießt aus dem Wasser empor und im Hintergrund locken dicht bewaldete Berge – dieser Anblick gehört zu den faszinierendsten Naturmomenten. Jedes Jahr schwimmen Hunderte Buckelwale 8000 km von der Antarktis in die Gewässer vor der kolumbianischen Pazifikküste, um hier ihre Jungen zu gebären und großzuziehen. Die Meeressäuger tummeln sich im Parque Nacional Natural (PNN) Ensenada de Utría so nahe am Ufer, dass man sie leicht beobachten kann. Eine Bootstour führt noch näher an die Tiere heran.

Koloniales Barichara

Fast wie aus einer überirdischen Welt wirkt das atemberaubend schöne Barichara, das wohl malerischste und am besten erhaltene Dorf aus Kolumbiens Kolonialzeit. Seine rostfarbenen Dächer, die breiten, symmetrisch angelegten Pflasterstraßen, die weißen Hauswände und die bepflanzten Balkone bilden einen bestechenden Kontrast zu dem fast kitschigen Grün der Anden im Hintergrund. Barichara bedeutet im regionalen Guane-Dialekt „Ort der Entspannung“ – zu Recht. Geblendet von Schönheit und Ruhe wandert so mancher Besucher wie ein Schlafwandler durch die Straßen.

Caño Cristales

Nachdem Guerillas zwei Jahrzehnte den Caño Cristales beherrschten, ist das Terrain nun wieder zugänglich. Dschungel und gebirgiges Gelände säumen das schöne Flusstal, das den Übergang zum kolumbianischen Amazonasbecken bildet. Zwischen Juli und November zeigt sich der Fluss in einem erstaunlichen Rot, weil sich die Algen vermehren und eine rote Farbe annehmen. Nicht nur dieses Phänomen ist spektakulär, auch die Wanderung von einem Wasserfall und natürlichen „Schwimmteich“ zum anderen ist ein fabelhaftes Erlebnis.

Salsa in Cali

In Cali wurde der Salsa zwar nicht erfunden, aber die hart arbeitende Stadt hat den Tanz in ihr Herz geschlossen und „adoptiert“. Ausgehen in Cali bedeutet: Salsa tanzen – wie die caleños (die Einwohner von Cali) selbst sagen. Sei es in der kleinsten Stadtviertelkneipe mit überdimensioniertem Soundsystem oder in den großen salsatecas (Salsatanzclubs) in Juanchito, Salsa hilft, soziale Barrieren zu überwinden und die ausufernde Stadt zu vereinen. Geübte Salsatänzer finden hier ihre Bühne und Anfänger keinen besseren Ort, um Salsa zu lernen.

Cañon de Río Claro

Die Reserva Natural Cañon de Río Claro, eines der besten Outdoor-Ziele Kolumbiens, liegt nur 2 km abseits der Fernstraße zwischen Bogotá und Medellín. Marmorgestein bildet den Canyon, durch den ein kristallklarer Fluss mit vielen Badestellen und imposanten Felsformationen fließt. Abenteuerlustige können an einer Seilrutsche über den Fluss „fliegen“, von Fledermäusen bewohnte Höhlen erkunden oder raften. Wenn der Sonnenuntergang die Felsen in ein warmes Licht taucht, ziehen Vogelschwärme vorüber und die Geräusche des Dschungels erfüllen den Canyon.

Carnaval de Barranquilla

Barranquilla feiert den zweitgrößten Karneval des Kontinents: vier Tage Maskerade im Orgienformat mit reichlich weißer Schminke und Rum, dröhnenden Lautsprechern, spontanen Tänzen auf der Straße und unzähligen Livebands. Getanzt wird Salsa, Merengue, Bachata, Reggaeton, Cumbia und noch ein Dutzend anderer Tänze. Die Devise lautet: ab in ein tolles Kostüm und deftig feiern – das ist keine Party für Weicheier und Mauerblümchen. Mit einem symbolischen Begräbnis, dem Joselito-Karneval, endet am Faschingsdienstag das Karnevalsspektakel – oft mit einem brutalen Kater.

Desierto de la Tatacoa

Mit ihrem ockerfarbenen und grauen Sand, den zerklüfteten Felsen und Ansammlungen von Kakteen wirkt die Desierto de la Tatacoa wie eine außerirdische Landschaft. Das semi-aride Gebiet ist von Bergen umgeben und liegt im Regenschatten des hoch aufragenden Nevado de Huila. Stille und ein fast spirituelles Flair durchströmt hier ein Ökosystem, das sonst nirgendwo in Kolumbien zu finden ist. Da weder Wolken noch Umweltverschmutzung den Himmel trüben, eignet sich die Tatacoa-Wüste ausgezeichnet zum Sternegucken, mit bloßem Auge oder im örtlichen Observatorium.

Outdoor-Abenteuer in San Gil

Als Stadt ist San Gil nicht sonderlich attraktiv und deshalb eigentlich nicht besuchenswert. Doch, was an Schönheit fehlt, machen die Outdoor-Aktivitäten wett. Paddeln, Rafting, Abseilen, Bungee-Springen, Paragliding, Höhlentouren – für alles Sportliche mit Adrenalinkick ist San Gil der angesagteste Abenteuerspielplatz Kolumbiens. Berühmt ist das atemberaubende Rafting auf dem Río Suárez (Schwierigkeitsgrad IV und V), auf das man stolz sein kann. Ob im Wasser oder in den Lüften, Mut gehört dazu – San Gil ist nichts für schwache Nerven.

Medellín bei Nacht

Nach Sonnenuntergang läuft Medellín zu seiner ureigenen Hochform auf. Stylische Restaurants und ein turbulentes Nachtleben halten bis in die Morgenstunden in Atem. Insbesondere El Poblado wartet mit klassischen Speiselokalen auf. Wenn die Teller abgeräumt sind, verwandeln viele sich in spritzige Bars. Zu späterer Stunde laden die schweißtreibenden Diskos im Barrio Colombia ein – und noch später die glamourösen Megaclubs an der Autopista Sur. Wer gerne „Leute guckt“: In La Stradas Eliteclubs verkehren die Promis der Stadt.

Taucherparadies Providencia

Die ruhige, geschichtsträchtige Insel liegt nur anderthalb Flugstunden vom Festland entfernt (ab Cartagena). Sie ist ein wahres Taucherparadies. Ein 35 km langes Korallenriff gewährt Einblicke in eine verblüffende Unterwasserwelt, in der sich z. B. Steachelrochen und Aale tummeln. Häufig reicht die klare Sicht bis in 40 m Tiefe. 2005 wurde das Riff zum Meeresschutzgebiet erklärt, was dazu beiträgt, dass die Insel zu den erlebnisreichsten Tauchspots von ganz Südamerika zählt.

Koloniales Villa de Leyva

Ein weites, hoch gelegenes Tal und ein strahlend blauer Himmel bilden die Kulisse für das stimmungsvolle Dorf Villa de Leyva. Es liegt 165 km nördlich von Bogotá. Kolonialstil prägt die verschlafene Ortschaft mit einer Plaza Major, die zu den größten und schönsten Dorfplätzen Südamerikas zählt. Das malerische Dorfzentrum quillt über vor internationaler Gastronomie, historischen Gebäuden, alten Kirchen, interessanten Museen und Läden, die Kunsthandwerk verkaufen. Und die Umgebung lädt zu moderaten Outdoor-Abenteuern ein.

Wandern im PNN Los Nevados

Schon die alten einheimischen Kulturen verehrten die schneebedeckten Gipfel der Fünftausender im heutigen Parque Nacional Natural (PNN ) Los Nevados. Der 583 km2 große Nationalpark umfasst einige der atemberaubendsten Landschaften der kolumbianischen Anden. Hier kann man mehrtägige Trekkingtouren unternehmen, die durch verschiedene Ökosysteme führen, von feuchten Nebelwäldern bis hin zum hoch gelegenen páramo. Abenteuerlustige Wanderer locken die unberührten Seen und die Canyons im südlichen Teil.

Lake Tahoe

Hoch in der Sierra Nevada ist der zweittiefste See der USA zu jeder Jahreszeit Ausgangspunkt für Outdooraktivitäten. Im Sommer verlockt das kristallklare blaue Wasser zum Baden, Kajakfahren und Tauchen. Mountainbiker wagen sich an lange, schmale Abfahrten, während Wanderer die Wege durch den dichten Wald erkunden. Nachher kann man sich in Cottages am Seeufer zurückziehen und im Kamin Marshmallows rösten. Wenn sich der See in ein Winterparadies verwandelt, stellen die Skiresorts Abfahrtsläufer, freakige Snowboarder und traditionelle Langläufer gleichermaßen zufrieden.

Lassen Volcanic National Park

Als südlichster Teil der vulkanischen Kaskadenkette beeindruckt diese fremdartige Landschaft mit kochenden Schlammlöchern, giftigen Schwefeldämpfen und rauchenden Fumarolen, wozu noch die farbenfrohen Aschekegel und Kraterseen kommen. Hier findet man nicht die Besuchermassen wie in den berühmteren Nationalparks, gleichwohl bietet Lassen Gipfel, die es zu bezwingen gilt, azurblaues Wasser zum Paddeln, Campingplätze und Plankenwege durch Bumpass Hell, die wirklich beeindrucken.

Palm Springs

Schon seit den Tagen von Frank Sinatras Rat Pack ist Palm Springs (oder kurz „PS“) eine schicke Oase in der Mojave-Wüste. Man macht es wie die Stars: am Pool des Mid Century Modern Hotel relaxen, golfen, Galerien besuchen, Antiquitätenläden durchstöbern und bis zur Morgendämmerung Cocktails trinken. Man kann sich aber auch auf schweißtreibende Wege begeben, die durch Canyons ins Gebiet der amerikanischen Ureinwohner führen, oder durch die San Jacinto Mountains wandern, die man mit der schwindelerregenden Gondelbahn Aerial Tramway erreicht.

Mendocino

Mendocino ist die in Salzwasser getauchte Traumsandburg der Nordküste. Nichts ist so erholsam wie ein Spaziergang inmitten der Beerensträucher auf den Klippen. Im Sommer liegt der Duft von Lavendel und Jasmin in der Luft. Die tosende See ist nie außer Hörweite und mit Treibholz übersäte Strände erinnern stets an die Gewalt des Meeres. Mendocino wurde im 19. Jh. von Seefahrern aus New England als Hafen gebaut, ist aber heute in der Hand von Bohemiens, die Kunst lieben und die Natur verehren.

Point Reyes National Seashore

Wer einen Park sucht, der alles zeigt, was Nordkalifornien zu bieten hat, besucht Point Reyes. Hier kann man auf der San-Andreas-Verwerfung wandern und vom Leuchtturm aus (gefühlt am Ende der Welt) nach Walen Ausschau halten. Am Chimney Rock erhält man Einblick in die Kinderstube und das Brunftverhalten der See-Elefanten, spaziert an Tule-Wapiti-Herden vorbei, fährt zu windgepeitschten Stränden und lässt den Blick in unendliche Weiten schweifen.

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