Mexiko

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25 Top-Highlights in Mexiko

Wunderbares Mérida

Die kulturelle Hauptstadt der Halbinsel Yucatán ist groß, aber noch gut überschaubar. Es gibt hier ein wunderschönes, gepflegtes koloniales Stadtzentrum, eine Fülle von Museen und Galerien und das beste Essen der Region. Direkt vor der Stadt warten Naturschutzgebiete, romantische Haziendas (Landgüter) und vom Urwald umgebene Cenotes, in denen es sich herrlich schwimmen lässt. Etwas weiter entfernt liegen die weniger stark besuchten Maya-Stätten entlang der Ruta Puuc. Hier kann man ungestört in die Vergangenheit eintauchen, ohne dabei über Reisegruppen und Touristenmassen zu stolpern.

Tulum

Man nehme eine weltberühmte Maya-Ruine, einen strahlend weißen Sandstrand und schließlich das türkisblaue Wasser der Karibik – fertig ist das zu Recht beliebte Tulum. Neben einigen fantastischen Restaurants gibt’s hier Unterkünfte für jeden Geldbeutel, von Hütten direkt am Strand bis hin zu Top-Resorts der Luxusklasse. Zudem werden in der näheren Umgebung so viele Attraktionen geboten, dass es kein Wunder ist, dass viele Menschen, die eigentlich nur für ein paar Tage herkommen wollten, auch nach Monaten noch hier sind.

Puerto Vallarta, Perle am Pazifik

Mexikos attraktivstes Resort am Pazifik liegt zwischen Urwald und Nordamerikas zweitgrößter Bucht. Hier ist die schöne Lage mit einer fröhlichen Atmosphäre kombiniert, in der sich jeder willkommen fühlt: Feinschmecker, Shopping-Fanatiker, Outdoor- Freaks und die internationale Schwulen- und Lesbenszene. Kaum eine Stunde von der Stadt entfernt, kann man sich an einsamen Stränden sonnen, durch die Sierra Madre reiten, Ausschau nach Walen halten, tauchen und so gigantische Fische fangen, dass man bei der Happy Hour damit angeben kann.

Kunsthandwerk

Mexikos fantastischen, unglaublich vielfältigen artesaniás (Kunsthandwerk) haben bis heute die aufwendigen Kostüme und die schöne Keramik des vorspanischen Adels zum Vorbild, aber auch die bescheidenere, handgefertigte Kleidung sowie die Körbe und Töpfe der Untertanen. Überall – ob in Geschäften in der Stadt, auf Märkten auf dem Land oder bei Handwerkern in ihren Dorfwerkstätten – betören die Kunstfertigkeit, die Kreativität und das Farbgefühl der Töpfer, Weber, Metallschmiede, Schnitzer und Gerber die Sinne. Und verführen gnadenlos zum Geldausgeben...

Chichén Itzá

Diese Sehenswürdigkeit ist fester Bestandteil eines jeden Ausflugsprogramms. Man wird sie niemals für sich allein haben, aber es gibt einen Grund, warum diese Maya-Stätte zu einem der neuen sieben Weltwunder erklärt wurde: Sie ist einfach spektakulär! Von der imposanten, monolithischen Pyramide El Castillo (wo der Schatten des gefiederten Schlangengotts Kukulcán während der Tag- und Nachtgleichen die Treppe hinunterzugleiten scheint) bis zu dem heiligen Cenote und dem faszinierenden El Caracol... Man muss wirklich kein Archäologe sein, um hier auf seine Kosten zu kommen.

Isla Espíritu Santo

Als ob es nicht ausreichen würde, neben sanften Walhaien zu schnorcheln, bietet diese einzigartige Insel im Golf von Kalifornien darüber hinaus noch klasse Tauchreviere, die Möglichkeit, unter freiem Himmel zu campen oder auch die, mit dem Kajak entlang unzähliger azurblauer Buchten mit herrlichen pastellfarbenen Klippen zu paddeln. Es gibt sogar eine Seelöwenkolonie. Espíritu Santo ist in jeder Hinsicht spektakulär, vor allem dank seiner einzigartigen Geographie. Wind und Wellen haben hier rosa Sandstein zu fingerförmigen Vorsprüngen geformt, die wunderschöne Buchten einrahmen.

Das wahre Mexico City

Um wirklich in Mexico City gewesen zu sein, muss man sich dessen Traditionen hingeben: In einer Gondel durch die Kanäle von Xochimilco gleiten und ein paar Tequilas in den alten Cantinas kippen, die schon von mexikanischen Revolutionären besucht wurden. Oder vorspanische Leckereien probieren (wie wär’s mit Insekten à la carte?). Nie darum verlegen, die Fiestas zu feiern, wie sie fallen, lassen die chilangos ihre Vergangenheit mit Inbrunst hochleben – sogar Unsere Liebe Frau von Guadalupe bekommt im Dezember ihre eigenen Late-Night-Mariachi-Serenaden.

Die Pyramiden von Teotihuacán

Mit nur einer Stunde Enfernung von Mexico City ist Teotihuacán – einst eine der größten Städte Mesoamerikas – natürlich ein beliebtes Ausflugsziel. Und das zu Recht! Die unglaublich beeindruckende Pirámide del Sol (Pyramide der Sonne) und die Pirámide de la Luna (Pyramide des Mondes) dominieren die Überreste der ehemaligen Metropole. Auch Jahrhunderte nach seinem Zusammenbruch im 8. Jh. n. C hr., blieb Teotihuacán ein Wallfahrtsort für den Hochadel der Azteken.

Die Strände Oaxacas

Nach ein paar Tagen an diesen insgesamt 550 km langen, feinsandigen Pazifikstränden ist man so entspannt, dass man möglicherweise gar nicht mehr weg möchte. Puerto Escondido ist ein Surf-Mekka mit Fischerhafen, die Bahías de Huatulco bieten günstige Resorts und Zipolite, San Agustinillo oder Mazunte sind die Treffpunkte für alle, die es ultralocker wollen. Man genießt die Sonne, gutes Essen, lässige Strandbars, und wenn einem danach ist, greift man sich Schnorchel oder Surfbrett oder macht sich per Boot auf, um Schildkröten, Delfine, Wale, Krokodile oder die Vogelwelt zu bewundern.

Oaxaca de Juárez

Diese sehr individuelle Stadt im Süden sonnt sich im hellen Hochlandlicht und fesselt Besucher mit einem großen Angebot von traumhaften Handarbeiten, vielen Fiestas und schöner Kolonialarchitektur. In Restaurants und auf Märkten wird eine einzigartig pikante Küche serviert, und in den umliegenden Dörfern wird feinster Mezcal destilliert. Monte Alban, die herrliche alte Kapitale der Zapoteken, ist genauso einfach zu erreichen wie Dutzende von Kunsthandwerkerdörfern mit Wochenmärkten. Und die kühlen, bewaldeten Hügel der Sierra Norte sind einfach ideal für Wanderer, Mountainbiker und Reiter.

Mexikanische Kunst

Wenn es eine Kunstform gibt, mit der die Mexikaner ihre Gefühle am besten zum Ausdruck bringen, dann ist es die Malerei. Die großartige Kreativität mexikanischer Künstler drückt sich in den lebendigen Farben vorspanischer Wandmalereien, den Revolutionsgemälden von Diego Rivera, den Bildern von Frida Kahlo und in den eigenwilligen zeitgenössischen Werken aus. Jede Stadt, die etwas auf sich hält, wartet mit Kunstmuseen auf, die das Beste aus der Vergangenheit ausstellen. Daneben gibt es auch viele kommerzielle Galerien, die die kreativen Strömungen der Gegenwart präsentieren.

Guanajuato

Die prächtige, zum Weltkulturerbe gehörende Stadt Guanajuato packt eine ganze Menge in ein enges Tal: Die ehemalige Bergbaustadt (heute Universitätsstadt) ist mit ihren Plätzen, pastellfarbenen Häusern, Museen und Herrenhäusern aus der Kolonialzeit ein wahrer Augenschmaus. Man stromert durch die Gassen der Fußgängerzone, beobachtet auf den Plätzen das bunte Treiben, mischt sich unter die Mariachi-Gruppen oder lässt es bei estudiantinas (traditionellen Straßenfesten) und in den Studentenkneipen richtig krachen. Die Tunnel – wichtige Verkehrsadern der Stadt – bilden skurrile Wege, um von A nach B zu kommen.

Guadalajara

Die zweitgrößte Stadt Mexikos fasziniert auf eine ganz eigene Weise, obwohl sie eher eine Sammlung von Pueblos als eine typische Großstadt ist. Mit Gebäuden aus der Kolonialzeit, beeindruckenden Plazas und den hippen Vororten Tlaquepaque und Tonalá, in denen man tolles Kunsthandwerk bestaunen (und kaufen) kann, zieht diese charmante Stadt Besucher in ihren Bann. Die Jugend und die Mittelklasse feiern in Bars und smarten Clubs die Wochenenden durch, und es gibt keinen besseren Ort im ganzen Westen Mexikos, um essen zu gehen. Jaliscos eigensinnige Hauptstadt sollte man sich nicht entgehen lassen!

Millionen von Monarchen

Schwärme von gold-orangefarbenen Schmetterlingen bedecken die Wälder und Hügel des Mariposa Monarca (Monarchfalter- Biospährenreservat) – vermutlich Mexikos erstaunlichstes Naturphänomen. Es ist ein Höhepunkt des Jahres, und wer die Möglichkeit hat, sollte seinen Reiseplan unbedingt danach ausrichten. Zwischen November und März besetzen Monarchfalter auf ihrer Flugroute jede Fläche und jeden Ast und lassen die gesamte Landschaft schimmern. Auf ihrer Flucht vor dem eisigen Winter im Norden unternehmen sie eine der spektakulärsten Wanderungen auf dem Planeten.

San Miguel de Allende

Nach einem anstrengenden Vormittag mit Shoppen und Besichtigen der Kirchen und Galerien entlang der kopfsteingepflasterten Straßen von San Miguel de Allende gibt’s nichts Schöneres, als eine luxuriöse Ruhepause in einem der Thermalbäder außerhalb der Stadt – eine der entspannensten Erfahrungen, die man in dieser Gegend machen kann. Nach dem Einweichen (und Abtrocknen) bietet sich das nahe gelegene Santuario de Atotonilco für einen Besuch an, ein faszinierender Anziehungspunkt für mexikanische Pilger.

Pátzcuaro & die Purépecha

Der Lago de Pátzcuaro, das mystische Herz der indigenen Purépecha, ist schlichtweg atemberaubend und einer der kulturellen Höhepunkte Mexikos. Der See ist von alten Dörfern mit ziegelgedeckten Häusern aus der Kolonialzeit umgeben. Pátzcuaro – perfekt erhalten und doch progressiv – ist ein hervorragender Ort, um lokales Kunsthandwerk zu kaufen. Man sollte rechtzeitig buchen, wenn man während der Día-de-Muertos-Feiern in Pátzcuaro sein will – die Veranstaltungen hier sind die buntesten (und damit populärsten) im Land.

Land’s End, Baja California

Egal, ob man auf einem Zwischenstopp bei einer Kreuzfahrt oder am Ende einer 1700-km-Überlandreise schließlich vor der Felsformation El Arco (Der Felsbogen) steht – Land’s End ist immer ein Erlebnis: Pelikane tauchen in die blaugrüne See, Strandgänger faulenzen am Lover’s Beach, pangas (Jollen) dümpeln durch die Seelöwenkolonie, und wenn die Sonne hinter dem Bogen untergeht, liegt pure Magie in der Luft. Unter Wasser ist’s genauso schön: Muränen und eine Vielzahl von Fischen erwarten diejenigen, die sich Flossen und Maske anziehen.

Sich das Land auf der Zunge zergehen lassen

Die mexikanische Küche ist mit keiner anderen vergleichbar – jede Region bietet ihre eigene, einzigartige Variante, je nach den lokalen Zutaten und dem, was es am jeweiligen Tag frisch auf dem Markt zu kaufen gibt. Lohnend ist es immer, die lokalen Gerichte zu probieren, sowohl in Restaurants, als auch an den zahlreichen Markt- und Straßenständen. Und wer mal schick ausgehen will, kann einigen der unzähligen kreativen Köche einen Besuch abstatten, die aus traditionellen und innovativen Zutaten erstaunliche neue Geschmackskombinationen kreieren.

Unvergleichliches Palenque

Man sammle all seine Sinne und tauche kopfüber ein in die alte Welt der Maya, wo sich Pyramiden über die Baumkronen des Urwalds erheben und sich Affen kreischend durch den dichten Blätterwald schwingen. Man schlendert durch den labyrinthartigen Palast und betrachtet dessen beeindruckenden Turm. Dann erklimmt man die Steintreppe im Inschriftentempel und das massige Mausoleum des Pakal (Palenques mächtigsten Herrscher) und überblickt von dort die ausgedehnten Ruinen. Beim Abstieg heißt es: Höhenangst überwinden!

Die Riviera der Maya

Die Rivera – das sind einerseits die Jet-Set- und Sping-Break-Vergnügungen Cancúns, aber auch die Reserva de la Biosfera Sian Ka’an. Ihren schlechten Ruf verdankt sie den Exzessen von Cancún. Trotzdem lassen sich abseits der Massen noch ruhige Fleckchen finden, seien es kleine Fischerdörfer am Strand oder die speziellen Hot Spots weitgereister Kosmopoliten. Bei Wasser, das so blau, Stränden, die so weiß, und einem Urwald, der so üppig ist, fällt es leicht, die paar Schattenseiten der Zivilisation zu übersehen und sich dieser traumhaften, tropischen Verführung hinzugeben.

Die Pazifikküste

Mexikos Pazifikküste ist atemberaubend in ihrer natürlichen Schönheit – von den Wüsteninseln von Baja California bis zu den grünen, von üppigen tropischen Wäldern umgebenen Buchten und von unberührten Sandstränden bis hin zu von Mangroven gesäumten Lagunen mit vielfältiger Vogelwelt. Diese ursprüngliche Pracht wird durchbrochen von einer Reihe belebter Badeorte: Mazatlan, Puerto Vallarta, Manzanillo, Ixtapa, Zihuatanejo und Acapulco. Weltklasse-Surfspots sind Barra de Nexpa, Boca de Pascuales, Troncones und Puerto Escondido.

Mexikos letzte Bahnstrecke

Mexikos Personenschienenverkehr ist tot, nur die Ferrocarril Chihuahua Pacifico (Copper Canyon Railway) lebt weiter und ist nach wie vor eine der besten Zugstrecken Lateinamerikas. In Los Mochis Chihuahua geht’s auf Meereshöhe los, dann hinauf in die höheren Wüstenebenen und über die Felslandschaften der Kupferschlucht hinweg. Auf der Strecke liegen alpine Wälder, subtropische Täler und einige der weltweit tiefsten Canyons. Idealerweise steigt man an einem fotogenen Halt unterwegs aus und verweilt dort – für eine Stunde oder für eine Woche.

Veracruz

Am besten kommt man nicht mit der üblichen Touristenwunschliste nach Veracruz. Denn dies ist eine Stadt des Verborgenen und Intuitiven. Auf dem zócalo, der Plaza, die den Einheimischen als provisorischer Wohnraum zu dienen scheint, gelten die Regeln der Ungezwungenheit; auf dem luftigen malecón, der Uferpromenade für Verliebte, Verträumte und Freiluftunterhalter ebenso. Und das 200 Jahre alten Gran Café de la Parroquia ist so sehr Teil der Tradition geworden, dass es inzwischen auch Teil der Identität der Stadt ist. Am besten ist es, sich unters Volk zu mischen und alles in sich aufzusaugen.

Taxco, die Silberstadt

Seit hier im 16. Jh. Silber entdeckt wurde, hat Taxco dramatische Wellen von Boom und Krise durchlebt. Die über einen steilen Hang ausgebreitete Stadt ist von Felsen und Bergen umgeben, und ihre bemerkenswert gut erhaltene Kolonialarchitektur – darunter die prächtige Kirche Templo de Santa Prisca, ein barockes Meisterwerk – bietet einen der faszinierendsten Eindrücke in Zentralmexiko. Obwohl die Silberminen inzwischen stillgelegt sind, bleibt Taxco seiner Tradition treu: Heute ist die Stadt Standort von Hunderten von Silbergeschäften.

Traumhaftes San Cristóbal

Am besten erkundet man das von Hügeln umringte San Cristóbal de las Casas, diese auf 2100 m Höhe gelegene Kolonialstadt im Hochland von Chiapas, indem man zu Fuß durch die Kopfsteinpflasterstraßen bummelt. Die Stadt mit dem Mix aus Moderne und Maya, mit trendigen Cafés und traditioneller Kultur, ist der ideale Ausgangspunkt für die Attraktionen Chiapas und die faszinierenden Tzotzil- und Tzeltal-Dörfer. An sonnigen Tagen kann man die Kirchen und Märkte erkunden oder durch die Kiefernwälder reiten – und die Abende am warmen Kamin in einer gemütlichen Kneipe verbringen.

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