New Orleans

Uhrzeit 13:50

Temperatur gleich: 25 °C

kachelmannwetter.com

Beste Reisezeit

 

Das subtropische Klima steht unter dem Einfluss des nahen Golf von Mexiko. Fast das ganze Jahr über ist es heiß und feucht - in der übrigen Zeit ist es nur feucht. Die Monate Februar bis April stellen die beste Reisezeit dar und bescheren Besuchern nicht nur ein angenehmes Klima, sondern auch die beiden Höhepunkte im Festkalender der Stadt: Mardi Gras und das Jazz Fest.

Im Mai beginnen die Temperaturen zu steigen und von Juni bis September können Hurrikane auftreten. Viele Einheimische flüchten vor der Hitze der Sommermonate an die "Redneck Riviera", die Golfküste um die Mündung des Mississippi. Reisende sollten in dieser Zeit auf den Backofen-Effekt eingestellt sein, den abrupten Wechsel zwischen eisig klimatisierten Innenräumen und tropischen Temperaturen von 35 °C auf der Straße. September und Oktober sind wesentlich angenehmere Monate.

Die Weihnachtszeit ist Nebensaison, dann sinken die Übernachtungspreise. Wer im Winter kommt, vielleicht wegen der ausgelassenen Silvesterpartys, sollte nicht mit floridianischen Temperaturen rechnen, doch auch dann liegen die Temperaturen in der Regel nicht unter 10 °C.

Aktivitäten

Inline-Skater können im Audubon Park am Mississippiufer westlich des Garden District ihre Runden drehen. Im angrenzenden Levee Park kann man eher einen Zahn zulegen ohne anderen Parkbesuchern in die Quere zu kommen. Auch der Lakeshore Park, der sich über 16 km am Ufer des Lake Pontchartrain erstreckt, ist mit seinen langen, asphaltierten Wegen ideales Blader-Terrain. Ausrüstung kann in der Nähe aller Parks gemietet werden.

Das flache und übersichtliche New Orleans eignet sich hervorragend zum Radfahren. Vorsicht ist allerdings vor den Schlaglöchern geboten, die besonders dünnen Reifen zu schaffen machen. Mountainbikes sind daher die bessere Wahl. Für kürzere Ausflüge kommen der City Park, das Seeufer und der Radweg im Audubon und Levee Park in Frage. Für längere Touren ist Regenschutz unverzichtbar.

Angler können sich freuen, Louisiana ist bekannt für seine fischreichen Gewässer und seine Fischfangindustrie steht landesweit an erster Stelle. In den wärmeren Binnengewässern gedeihen Süßwasserfische wie Katzenwels und Flussbarsch prächtig. In New Orleans können Angler ihr Glück am Bayou Metairie im City Park versuchen. Angelruten werden zwar nicht verliehen, können aber beim Bootsverleih in der Nähe des Kasinos günstig gekauft werden. Preiswert ist auch die einen Tag gültige Angelerlaubnis.

Verkehrsmittel

An- & Weiterreise

In New Orleans landen fast ausschließlich Inlandsflüge - internationale Direktverbindungen bestehen nur zu anderen nord- und mittelamerikanischen Ländern.

Wie überall in den Südstaaten bestehen auch nach New Orleans gute Busverbindungen. Greyhound ist jedoch das einzige Fernbusunternehmen, das New Orleans regelmäßig anfährt. Das New Orleans Union Passenger Terminal, sieben Blocks flussaufwärts von der Canal Street, ist Bahnhof und Busbahnhof.

Amtrak unterhält drei Zugverbindungen von und nach New Orleans: Der City of New Orleans fährt nach Memphis, Jackson und Chicago; die Crescent Route bietet Anbindung an Birmingham, Atlanta, Washington und New York City, und der Sunset Limited hält auf der Strecke zwischen Los Angeles und Miami in New Orleans.

Der I-10 ist für Autofahrer die wichtigste Ost-West-Verbindung entlang der südlichen Landesgrenze und führt von Jacksonville über New Orleans bis nach Los Angeles. Westlich bzw. östlich der Stadt führen vom I-10 zwei Hauptverkehrsachsen Richtung Norden: der I-55 nach Chicago und der I-59 nach Chattanooga. In den USA herrscht Rechtsverkehr.

Besucher, die zu Mark Twains Zeiten nach New Orleans reisten, kamen für gewöhnlich per Schiff auf dem Mississippi hierher. Doch die Zeiten der Schiffspassagen gehören der Vergangenheit an und heute beschränken sich mögliche Flussfahrten auf einige wenige Schaufelraddampfer und Kreuzfahrtschiffe und sind fast ausschließlich als Luxus-Pauschalreisen mit exklusiver Verpflegung und Unterbringung buchbar.

 

Unterwegs vor Ort

Der Internationale Flughafen von New Orleans (MSY) liegt ca. 18 km westlich der Innenstadt in Kenner. Zum Zentrum verkehrt ein Shuttlebus, Fahrkarten sind unterhalb der Gepäckausgabe im Ankunftsbereich erhältlich. Auch Taxen ins Zentrum sind relativ erschwinglich, wenn man sich einen Wagen teilt. Sie warten auf der unteren Ebene direkt außerhalb der Gepäckausgabe.

Autofahren in New Orleans ist aufgrund der Verkehrsverhältnisse und Parkplatzprobleme kein Vergnügen. Wer dennoch ein Wagen mieten will, etwa für Ausflüge, findet sämtliche großen Mietwagenfirmen direkt in der Innenstadt oder unmittelbar am Flughafen.

Die Regional Transit Authority (RTA) unterhält ein gut ausgebautes öffentliches Nahverkehrsnetz. Von der Haltestelle Basin, Ecke Canal Street im French Quarter fahren Busse in alle Himmelsrichtungen. Auf den kostenlos an den Informationsschaltern am Flughafen und in der Innenstadt erhältlichen Stadtplänen sind sämtliche Buslinien eingezeichnet.

New Orleans verfügt über zwei Straßenbahnlinien. Die historischen Waggons der Linie entlang der St Charles Avenue stammen noch aus dem Jahre 1923/24 und rumpeln heute wie gestern durch Wohnviertel mit georgianischen Bauten und reich verzierten Kirchen. Auf der Riverfront-Linie verkehren historische rote Waggons entlang der alten Hafenbahnstrecke. Die gut drei Kilometer lange Route verläuft von der Old US Mint im südlichen French Quarter nahe des Faubourg Marigny über die Canal Street bis zu dem am oberen Flusslauf gelegenen Kongresszentrum. Beide Linien sollen in Zukunft durch die neue Canal Street-Linie miteinander verbunden werden.

Die Fremdenführer, die Kutschfahrten durch das French Quarter anbieten, werden von der Stadt geprüft, um wenigstens ein Mindestmaß an Kenntnissen über die Stadtgeschichte zu gewährleisten. Dennoch sollte man ihre fantasievollen Ausführungen nicht immer für bare Münze nehmen. Die von Eseln gezogenen Kutschen stehen bis Mitternacht am Jackson Square bereit.

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