Peru

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Sehenswertes in Peru

 

Lima

Lima, die Hauptstadt Perus, ist übervölkert, laut, umweltverschmutzt und das Wetter lässt oft zu wünschen übrig. Ihre Bewohner jedoch sind herzlich und gastfreundlich und Lima bietet jede Menge guter Esslokale, ein buntes Nachtleben und ausgezeichnete Museen. Das koloniale Herzstück der Stadt wird Schritt für Schritt restauriert und präsentiert sich schon viel freundlicher als noch vor einigen Jahren.

Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Museo de Oro del Peru, das zahlreiche Gegenstände aus Gold, Silber und Edelsteinen beherbergt, und das Museo Nacional de Antropología y Arqueología, berühmt für seine hervorragenden prähistorischen Ausstellungsstücke. Willkommene Ruheoasen inmitten des lärmenden Chaos sind Kirchen wie San Francisco (unbedingt die Katakomben besuchen) und Santo Domingo (um 1540). Auf den vielen Märkten der Stadt, darunter Polvos Azules, türmen sich Lebensmittel, Haushaltswaren und Kunsthandwerkserzeugnisse. Außerdem gibt es in Lima schattige Plazas, wunderbare Kolonialgebäude und einen Zoo.

Preiswerte Unterkünfte findet man vor allem in der Innenstadt. Das "Künstlerviertel" Barranco hat zahlreiche billige Esslokale und Kneipen mit Live-Musik aufzuweisen und ist bei Rucksacktouristen besonders angesagt. Die besten Geschäfte, Restaurants, Diskos und Nachtklubs befinden sich im Stadtteil Miraflores.

Die Südküste

Südlich von Lima führt die Panamericana an der Küste entlang durch viele interessante Orte, darunter Pisco, ein kleiner Fischerhafen und Anlaufstelle von Reisenden, die der Tierwelt der nahe gelegenen Islas Ballestas und der Penísula de Paracas einen Besuch abstatten möchten. Die Gegend ist von besonderem historischem und archäologischem Interesse; Hauptanziehungspunkt sind die Grabstätten aus der Zeit der Paracas-Kultur. Weiter im Süden befindet sich die Stadt Nazca, zum einen für ihre farbenfrohen, kunstvollen Töpferwaren, zum anderen für die weltberühmten Linien von Nazca bekannt - riesige geometrische Zeichnungen, zumeist von Vögeln und anderen Tieren, die vermutlich irgendwann zwischen 900 v.Chr. und 600 n.Chr. angelegt wurden. Die Bilder sind nur aus der Luft in ihrer Gesamtheit sichtbar und vor Ort werden zahlreiche Sightseeingflüge für ungefähr 50 US-Dollar angeboten.

Arequipa und der Titicacasee

Arequipa, auch die "weiße Stadt" genannt, ist ringsum von mächtigen Bergen umgeben. Einer davon ist der Vulkan El Misti (5821 m). Die Stadt mit ihren zahllosen herrlichen Gebäuden aus einem hellen Tuffstein namens sillar bietet einen wunderbaren Anblick. Im Convento de Santa Catalina, dem vielleicht faszinierendsten religiösen Bauwerk des ganzen Landes, lebten bis vor kurzem fast 450 Nonnen. Viele der schönen Kolonialhäuser, z. B. die Casa Ricketts, wurden zu Gemäldegalerien oder Museen umfunktioniert. In Arequipa kann man preiswert essen und unterkommen, oft in sehr ansprechenden Räumlichkeiten. Ein beliebter Ausflug von der Stadt führt zum Colca Cañon, angeblich der tiefsten Schlucht der Welt.

Der 3820 m hoch gelegene Titicacasee gilt - fälschlicherweise - als der höchste schiffbare See der Welt, ist aber mit seiner Länge von über 170 km eindeutig der größte Südamerikas. In dieser Höhe ist die Luft meistens klar und das Wasser des Titicacasees erstrahlt in einem unglaublich satten Blau. Von Puno, der größten Stadt am See, kann man interessante Bootstouren zu verschiedenen Inseln unternehmen. Diese Ecke des Landes ist auch für ihre Folkloretänze sowie riesigen Alpaka- und Lamaherden berühmt.

Cuzco

Cuzco, die geschichtsträchtigste Stadt Amerikas und zugleich die älteste, kontinuierlich bewohnte Siedlung auf dem ganzen Kontinent, stellt heute ein maßgebliches Verbindungsglied im südamerikanischen Reisenetzwerk dar. Es ist unschwer erkennbar, dass Cuzco auch schon der Nabel des Inkareichs war: Von den Inka erbaute Steinmauern säumen die meisten Straßen der Stadt und zwischen ihnen drängen sich die quechuasprachigen Nachkommen der Inka. In Cuzco sind noch kostbare Zeugnisse kolonialer Kunst erhalten, z. B. die Catedral (Baubeginn 1559) und die Iglesia La Merced. Östlich der Innenstadt wurde auf den Überresten der einst wichtigsten Inka-Kultstätte, dem ehemals mit purem Gold überzogenen Templo de Coricancha (von der einstigen Pracht des "Sonnentempels" sind nur die Steinmauern übrig geblieben), die Iglesia Santo Domingo erbaut. Unbedingt sehenswert ist auch das Museo de Arqueología, das einen Schatz an Metall- und Goldgegenständen, Schmuck, Töpferwaren, Textilien und Mumien beherbergt. Unweit der Stadt befinden sich weitere Ruinen: Sacsayhuamán, Qenko, Puca Pucara und Tambo Machay.

In den Bergen westlich von Cuzco liegt Machu Picchu, die berühmteste und sagenhafteste Ruinenstadt Lateinamerikas. Ungeachtet des Touristenzustroms hat sich "die verlorene Stadt der Inka" ihre Majestät und Rätselhaftigkeit bewahrt - ein absolutes "Muss" für jeden Perubesucher.

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