Peru

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Beste Reisezeit

Die meisten Touristen besuchen Peru in der Zeit von Juni bis August, wenn im Hochland kein Regen fällt - Wanderer sollten sich an diese Monate halten. Aber sogar während der feuchtesten Jahreszeit (Januar bis April), wenn das Wandern eine ziemlich matschige Angelegenheit ist, zieht es Rucksackreisende in die Anden. Viele der großen Fiestas finden in den nassen Monaten statt und trotz heftiger Regengüsse lässt sich niemand die Festtagslaune verderben.

An der Küste ist es von Ende Dezember bis Ende März sonnig und warm; dann bevölkern die Peruaner die Strände, denn in diese Zeit fallen auch die Sommerferien. Palmen sucht man aber vergeblich und der wilde Pazifik eignet sich nur an wenigen Stellen zum Schwimmen. Das restliche Jahr über ist die Küste in Nebel gehüllt. In den Regenwäldern des Ostens regnet es - der Name sagt es schon - natürlich häufig. Die niederschlagsreichste Zeit ist von Dezember bis April, doch Reisezeit ist hier das ganze Jahr über, denn es gießt selten länger als ein paar Stunden und dann scheint die Sonne, als ob nichts gewesen wäre.

Aktivitäten

 

Viele Besucher kommen zwischen Mai und September, d. h. während der Trockenzeit in den Anden, zum Trekken und Bergsteigen nach Peru. Der berühmteste Wanderweg auf dem gesamten Kontinent ist der 33 km lange Camino del Inca, der westlich von Cuzco beginnt. Die erforderliche Ausrüstung kann man in Cuzco mieten; die Wanderung dauert drei Tage. Huaraz, nördlich von Lima, ist das Kletter- und Trekkingzentrum Perus; der höchste Berg des Landes, der 6768 m hohe Huascarán, befindet sich ganz in der Nähe. Ausrüstung, Fahrer und Fremdenführer lassen sich problemlos in Huaraz arrangieren.

Von Iquitos aus kann man herrliche Dschungeltrips machen. Besucher werden oft auf der Straße von potenziellen Führern angesprochen, da jedoch nicht alle gleichermaßen gut ausgebildet und zuverlässig sind, sollte man sehr vorsichtig sein und sich möglichst nur jemandem anvertrauen, der von verlässlicher Seite empfohlen wird. Reiseveranstalter, die Dschungellodges unterhalten, können bewährte Fremdenführer zur Verfügung stellen. Die Dauer einer Dschungeltour reicht von einem Tag bis zu über einer Woche - viel Mückenschutzmittel mitbringen!

Auf dem Río Urubamba, in der Nähe von Cuzco, gibt es Möglichkeiten zum Wildwasserrafting und auf dem Yarinacocha-See kann man herrlich Kanufahren. Die schönsten Vogel- und Wassertierschutzgebiete an der peruanischen Küste befinden sich auf der Penísula de Paracas sowie den nahe gelegenen Islas Ballestas, außerdem kann man dort von Januar bis März an abgeschiedenen Stränden wunderbar schwimmen. Touren zu den Naturschutzgebieten werden täglich angeboten und sind relativ preiswert. In der Stadt Ica an der Südküste kann man Weingüter (bodegas) besichtigen und von Arequipa aus werden Touren zum Colca Cañón durchgeführt.

Natur & Umwelt

Peru liegt im Westen Südamerikas und grenzt an Chile (im Süden), Bolivien (im Südosten), Brasilien (im Nordosten), Kolumbien (im Norden) und Ecuador (im Nordwesten). Das Land kann im Wesentlichen in drei Regionen unterteilt werden: den schmalen Küstengürtel (costa), das Andenhochland (sierra) und das Amazonasbecken (selva). Der Küstenstreifen besteht überwiegend aus Wüste, aber dort befinden sich die größten Städte des Landes sowie die beste Überlandstraße, die berühmte Panamericana. Neben einer kleineren Bergkette im Norden bilden vor allem zwei Gebirgszüge die Anden: die Cordillera Oriental und die Cordillera Occidental; in letzterer liegt der Huascarán, mit seinen 6770 m der höchste Berg Perus. Im Osten des Landes erstreckt sich das Amazonasbecken, eine tropische Tieflandregion, durch die sich die beiden Flüsse Marañón und Ucayali winden.

Zahllose Vögel und Meerestiere bevölkern die wüstenartige Küste: Seelöwen, Humboldt-Pinguine, rote und weiße Flamingos, Pelikane, Inkaschwalben, braune Tölpel und Albatrosse. Im Hochland häufig anzutreffende Vögel sind der Kondor, der Punaibis und mehrere Arten Kolibris. Die Gebirgswelt, vor allem der so genannte Altiplano im Süden, ist auch die Heimat von Lama, Alpaka, Guanako und Vikunja, die alle mit dem Kamel verwandt sind, und an den Osthängen der Anden leben Jaguare, Brillenbären und Tapire. Zur peruanischen Flora zählen verschiedene widerstandsfähige und seltene Gewächse, darunter niedrige Bäume und Sträucher der Gattung Polylepis, die selbst in extremen Höhen vorkommen. Zum Schutz der reichen Tier- und Pflanzenwelt wurden eine ganze Reihe von Nationalparks und Reservaten eingerichtet; es handelt sich um insgesamt 30 Gebiete, die fast 7% der Landesfläche ausmachen.

Perus Klima lässt sich grob in zwei Jahreszeiten einteilen (Regenzeit und Trockenzeit), die allerdings je nach geografischer Region variieren. An der Küste und den Westhängen der Anden ist es überwiegend trocken; der Sommer dauert hier von Dezember bis April, während der restlichen Monate überzieht der garúa (Küstennebel) dieses Gebiet und die Sonne lässt sich nur selten sehen. In den Anden herrscht von Mai bis September Trockenzeit und im restlichen Jahr Regenzeit. An den Osthängen der Anden überschneiden sich die trockenen Monate mit denen des Hochlands, doch die Regenzeit (Januar bis April) ist wesentlich ausgeprägter.

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