Toskana

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18 Top Erlebnisse

Uffizien, Florenz

Das grandiose Kunstmuseum sollte man während eines Florenz-Aufenthalts durchaus zwei oder dreimal besuchen. Wir behaupten sogar, dass eine bloße Stippvisite am Vormittag, wie sie so viele Touristen auf dem Programm haben, geradezu sträflich ist. Das prunkvolle Gebäude, das die Medici errichten ließen, ist randvoll mit Meisterwerken der Renaissance, u. a. von Giotto, Botticelli, Michelangelo, da Vinci, Raffael, Tizian und Caravaggio. Die Uffizien gehören zu den wenigen Kulturinstitutionen der Welt, die man sein Leben lang immer wieder besuchen kann.

Piazza del Campo, Siena

Zweimal im Jahr rennen hier Pferde um die Wette, die Jugend der Stadt lässt sich gern zum Gedankenaustausch nieder, und Touristen verschlägt der erste Anblick regelmäßig den Atem. Der leicht abschüssige, makellos gepflasterte zentrale Platz von Siena ist das geografische und historische Herz der Stadt. Die Piazza zwischen dem eleganten Palazzo Comunale und zahlreichen gut besuchten Terrassencafés lädt dazu ein, zu flanieren, zu fotografieren und die märchenhafte Pracht der gotischen Stadt auf sich wirken zu lassen.

Chianti

„Ein Krug voll Wein, ein Laib Brot und Du“: Der persische Dichter Omar Khayyam hätte bei diesem oft zitierten Vers auch die Freuden des Chianti im Sinn gehabt haben können. Wer diesen romantischen Winkel der Toskana besucht, dürfte ins Schwärmen geraten: Luxuriöse Unterkünfte, betörende Landschaft und moderne toskanische Spitzenküche schaffen alle Voraussetzungen für idyllische Fluchten aus dem Alltag. Der ideale Begleiter dazu ist natürlich Italiens bekanntester Wein, der rubinrote, nach Veilchen duftende Chianti Classico.

Der Geschmack der Toskana

„Wie deine Mutter zu kochen ist gut, wie deine Großmutter zu kochen besser“, besagt ein toskanisches Sprichwort. Altbewährte, von Generation zu Generation weitergereichte Rezepte bilden das Fundament dieser Küche und machen jeden Aufenthalt zum gastronomischen Vergnügen. Statt Fusionsküche, Molekularmumpitz und anderem kulinarischem Firlefanz, den die Starköche in Paris, London und New York aushecken, regieren in der toskanischen Küche die prallen Aromen der jeweiligen Jahreszeit. Regionalität ist hier Programm. Buon appetito!

Ausspannen im Agriturismo

Wer der regionalen Wirtschaft und der eigenen Seele etwas Gutes tun will, nächtigt in einem agriturismo (Unterkunft auf einem Bauernhof). Die agriturismi, mit denen Bauernfamilien ihr Einkommen aufbessern, bieten Einblick in das toskanische Landleben und die Gelegenheit, in idyllischer Umgebung auszuspannen. Besonders für den Familienurlaub sind sie ideal. Die Gäste können sich die Zeit als Helfer bei der Traubenlese, Olivenernte, Fütterung der Hoftiere oder auch mit Kochkursen vertreiben. Oft komplettieren Annehmlichkeiten wie Swimmingpool und hausgemachte Mahlzeiten diese Oasen toskanischer Muße.

Auf Trüffelsuche

Der kostbarste Schatz der italienischen Speisekammern gedeiht östlich von Pisa, in den Wäldern rund um das Hügelstädtchen San Miniato. In ihrem lehmigen Boden wuchern weiße Trüffeln in rauen Mengen. Wer zwischen Mitte Oktober und Mitte Dezember hier ist, kann sich persönlich an der aufregenden Trüffelsuche beteiligen oder seiner Nase nach San Miniato folgen, wo an den letzten drei November-Wochenenden der Mostra Mercato Nazionale del Tartufo Bianco (Nationale Messe für weiße Trüffeln) seine Stände aufschlägt.

Duomo, Florenz

Der Dom ziert unzählige Postkarten. Er ist nicht nur das spektakulärste Bauwerk von Florenz, sondern eins der berühmtesten Architekturdenkmäler von ganz Italien. Seine mehrfarbige Marmorfassade ist wunderschön, aber wirklich einzigartig ist die kolossale rote Ziegelkuppel von Filippo Brunelleschi, eine der größten architektonischen Leistungen aller Zeiten.

Die Garfagnana

In den Bergen nördlich von Lucca locken die Früchte des Waldes (Kastanien, Honig und Pilze), Wanderungen durch Wildblumenwiesen und gemächliche Touren von einem mittelalterlichen Bergdorf zum nächsten. Am besten quartiert man sich in einem agriturismo ein und verbringt seine Tage mit Wandern, Mountainbiking und Schlemmen. Von hier ist es nicht weit zu den Stränden und Künstlerorten der Versilia – aber die meisten Besucher, die dieses touristenfreie Eckchen der Toskana entdeckt haben, wollen gar nicht wieder weg.

Toskanische Landsitze

Wenn das Leben doch immer so schön sein könnte! Ob man in einer Villa auf dem Land ein Zimmer bucht oder gleich den ganzen Schuppen mietet – dies ist der Inbegriff eines Toskana-Urlaubs. Landsitze gibt es in jeder Größe und Gestalt: Klostergebäude aus dem Mittelalter, prächtige Herrenhäuser im Stil der Renaissance, reizend schlichte fattorie (Bauernhöfe) und Designervillen mit allem modernen Komfort. Das Rezept für den perfekten Urlaub: Vormittags Ausflüge, nachmittags am Pool faulenzen, abends in rustikalen Lokalen tafeln.

Mittelalterfeste

Die Toskaner haben so ihre Schrullen. Sie mögen kein exotisches Essen (und darunter fallen für sie schon Gerichte aus den Nachbarregionen Latium und Emilia-Romagna), sie haben keine Klobrillen auf ihren Toiletten und sie werfen sich unheimlich gern in Mittelaltertracht, um mit wuchtigen Armbrüsten oder Lanzen zu hantieren. Fast jeder Ort feiert zwischen Mai und September ein jährliches Festival, bei dem Stadtviertel in aufwendiger Verkleidung um Trophäen wie goldene Pfeile und seidene Banner kämpfen.

Kunst in Arezzo

Die größte Stadt in der östlichen Toskana liegt zwar weitab der Touristenpfade, hat aber jede Menge zu bieten. Ihre Hauptattraktion ist der Freskenzyklus Legende vom wahren Kreuz von Piero della Francesca in der Chiesa di San Francesco. Außerdem gibt es drei weitere Kirchen und vier Museen mit bedeutenden Kunstwerken. Wer am ersten Wochenende im Monat kommt, kann mit Glück sogar ein Meisterwerk für sein Zuhause ergattern: Der Antiquitätenmarkt der Stadt gehört zu den berühmtesten in Italien.

Piazza dei Miracoli, Pisa

Wer auf dieser Piazza steht, spürt den Hauch der Geschichte. Das Ensemble sakraler Kirchenbauten im romanischen Stil, die Gott verherrlichen und bürgerlichen Reichtum zur Schau stellen sollten (und das nicht unbedingt in dieser Reihenfolge), beeindruckt durch seine außergewöhnliche architektonische Harmonie. Von der Akustik des Baptisteriums über Giovanni Pisanos marmorne Kanzel im Dom bis zur spektakulären Schieflage des weltberühmten Turms ist dieser Platz tatsächlich voller Wunder.

Vespa-Touren

Was könnte italienischer sein, als auf einer Vespa durch die toskanische Landschaft zu knattern und unterwegs bei Weingütern, mittelalterlichen pievi (Dorfkirchen) und Hügelstädtchen haltzumachen? Der berühmte Motorroller, der von seinem ursprünglichen Hersteller Enrico Piaggio vespa (Wespe) getauft wurde, ist allgegenwärtig und das ideale Verkehrsmittel für eine entspannte Rundfahrt. Für ein, zwei traumhafte Tage braucht es nicht mehr als eine Straßenkarte und ein paar Zutaten für’s Gourmetpicknick.

Per Drahtesel durch Lucca

Luccas Version des Giro d’Italia ist kürzer und gar nicht strapaziös. Ein Leihfahrrad, ein Picknickkorb und schon kann es losgehen durch die gepflasterten Sträßchen und über die Piazze der Stadt, mit Zwischenstopps bei architektonisch bedeutenden Kirchen, von denen es hier mehr als genug gibt. Im Anschluss lockt der beliebte Radweg oben auf dem mächtigen Stadtwall (ein großes Vergnügen!) oder eine Rundfahrt durch die Umgebung zu prächtigen Villen mit gezirkelten Gartenanlagen oder lauschigen Parks.

Mittelalterliche Türme, San Gimignano

Sie prägen eine zauberhafte Skyline, beherbergen den Besitz alteingesessener Familien oder moderne Kunst und führen Besuchern die Geschichte lebendig vor Augen: Die Geschlechtertürme von San Gimignano sind eine ureigene Sehenswürdigkeit der Toskana. Besucher können den Torre Grossa des Palazzo Comunale besteigen und im Schatten der übrigen Türme umherwandern, um über den Bürgerstolz und die nachbarliche Rivalität zu sinnieren, denen das Hügelstädtchen seine unverwechselbare Erscheinung verdankt.

Die Apuanischen Alpen entdecken

Das schroffe Gebirge im Naturschutzgebiet Parco Regionale delle Alpi Apuane lockt Wanderer, Radfahrer und Autoreisende mit Touren zwischen abgelegenen Bauernhöfen, mittelalterlichen Einsiedeleien und Bergdörfern. Den spektakulärsten Anblick bieten die Berghänge hinter der Stadt Carrara, deren Marmorsteinbrüche seit der Römerzeit ausgebeutet werden. Probierfreudige Esser können im Dörfchen Colonnata den lardo di colonnata (Schweinespeck in hauchfeinen Scheiben) probieren, der zu den legendären Leckereien der Toskana zählt.

Aperitivo

Die Toskaner genehmigen sich gern das eine oder andere Gläschen und wer wollte es ihnen verdenken? Besucher sollten sich das altehrwürdige Ritual des aperitivo (Drink mit Appetithäppchen vor dem Abendessen) oder das neuere Phänomen der apericena (Drinks zum großzügigen Snackbufett, das als Abendessenersatz dienen kann) ruhig zu eigen machen. Nach einer gemächlichen passeggiata (frühabendlicher Spaziergang) schmeckt der aperitivo am besten, und in den größeren Städten gehört das Leutegucken unbedingt dazu. Salute!

Wallfahrtsorte der Franziskaner

Das Kloster Santuario della Verna in der Osttoskana und die Hügelstadt Assisi im benachbarten Umbrien sind zwei der wichtigsten christlichen Pilgerziele der Welt. Sie verzaubern mit einem einmaligen Mix aus Landschaft, Kunst, Geschichte und Religion. Vom windumtosten Kloster im Casentino, wo der hl. Franz seine Wundmale empfangen haben soll, geht es weiter zu seinem Geburtsort. Schönheit und Erzählkraft von Giottos grandiosem Freskenzyklus in der Oberkirche der Basilika lassen niemanden unberührt.

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