Japan: Trenddestination zwischen Zukunft und Vergangenheit

Hast du einige grandiose Fotos der berühmten Kreuzung im Kasten? Dann geht es mit einem futuristischen Highlight weiter! Im Stadtteil Odaiba erwarten dich im „MORI Building Digital Art Museum: EPSON TeamLab Borderless“, dem weltweit ersten digitalen Kunstmuseum, außergewöhnliche Erlebniswelten: Wie wäre es mit einem Teehaus, in dem du Matcha-Tee genießt und gleichzeitig beobachtest, wie auf digitale Weise Blüten im Tee erblühen? Auch klassische Sehenswürdigkeiten kommen bei deinem Tokio-Besuch nicht zu kurz. Im Sensō-ji-Tempel, dem berühmtesten Tempel Tokios, besichtigst du eine heilige Statue von Kannon, der Göttin der Barmherzigkeit, und bestaunst den riesigen, 700 Kilogramm schweren Lampion über dem Eingangstor. Bei Sonnenuntergang unternimm eine Bootstour auf dem Sumida-Fluss: Wenn auf dem traditionellen Yakatabune-Boot die Papierlaternen angezündet werden, fühlst du dich garantiert in die Edo-Zeit zurückversetzt.

Noch mehr Naturerlebnisse gefällig? Dann buch doch eine der großartigen Touren des „Japan Nature Network“! In den Wäldern um Karuizawa im Jōshin‘etsu-Kōgen-Nationalpark entdeckst du mit einem erfahrenen Guide Schwarzbären, die ziegenähnlichen Seraue und die größten fliegenden Eichhörnchen der Welt. Und auf dem Shin-etsu Trail bei Iiyama wanderst du durch uralte Buchenwälder und siehst mit etwas Glück einen Tanuki, den scheuen japanischen Waschbären.

Eine Reise nach Toyama lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Ein faszinierendes Erlebnis zwischen April und Juni ist eine Fahrt über die Tateyama-Kurobe-Alpenstraße, wenn am Straßenrand 20 Meter hohe Schneewände in den Himmel ragen! Der Sommer ist die richtige Jahreszeit für eine Bergtour in der Tateyama-Bergkette mit ihren atemberaubenden Gipfeln. Hier führt Japans bekanntester Wanderweg vom heiligen Berg Tateyama zum Kamikōchi – ein Highlight für alle begeisterten Wanderer! Im Herbst leuchten die Wälder in den prächtigsten Farben, während tosende Wassermassen aus den Schleusen des imposanten Kurobe-Staudamms ins Tal schießen. Und im Winter hat Toyama jede Menge Schnee und Skipisten zu bieten.

Du brauchst eine kleine Erholung vom Kulturprogramm? In Fußnähe liegt der Kenrokuen-Garten, der zu den drei berühmtesten Gärten Japans zählt. Hier spazierst du über Steinpfade und Brücken vorbei an Bächen, Teichen und kleinen Wasserfällen bis zu einer traditionellen Villa. Kamera nicht vergessen: Die typischen Steinlaternen inmitten des traumhaft angelegten Gartens sind tolle Fotomotive!

Du magst Street Food? Dann solltest du unbedingt im Sommer nach Japan reisen und eines der zahlreichen Festivals, in Japan als „Matsuri“ bekannt, besuchen! Hier schlemmst du dich ganz gemütlich durch die unzähligen regionalen Köstlichkeiten, die in kleinen, appetitlichen Portionen angeboten werden. Fleisch-Fans bestellen beispielsweise Yakitori, Spieße mit gegrilltem Hähnchen oder Kobe-Rind. Ein beliebter Snack für Fischliebhaber sind Takoyaki, Teigbällchen mit Oktopus, die in einer Art Waffeleisen gegart werden. Und als süßen Abschluss lässt du dir Taiyaki, gefüllte Waffeln in Fischform, schmecken.

Diesen unvergleichlich romantischen Anblick wolltest du schon immer einmal genießen? Dann ist der Yoyogi-Park in Tokio das richtige Ziel für dich! Wenn im zeitigen Frühjahr die Kirschbäume blühen, wird dort ausgelassen gefeiert. Setz dich gemütlich auf den Rasen, trink ein Bier oder Sake und plaudere mit deinen Nachbarn, während du die blühenden Bäume bestaunst. Noch mehr Blumenpracht, wenn auch etwas bunter, erlebst du in der Präfektur Toyama im Tulpenpark von Tonami. Jedes Jahr im Frühling findet hier die Tulpenmesse mit mehr als 2,5 Millionen Blüten statt – Farbe, wohin dein Auge reicht!

Dass es in Japan auch beim Bahnfahren besonders rücksichtsvoll zugeht, hast du dir vermutlich gedacht. Beim Einsteigen findest du auf dem Boden genaue Hinweise, wo sich die Türen zu dem gesuchten Waggon öffnen – rechts und links daneben warten die Fahrgäste in zwei geordneten Reihen. Nerviges Handyklingeln im Zug? Fehlanzeige, denn hier ist es üblich, das Handy lautlos zu stellen. Und wenn du als Mann einen unangenehmen Fauxpas vermeiden möchtest, solltest du auf „Women only“-Schilder achten: Während der Stoßzeiten sind bestimmte Bereiche für Frauen reserviert.

Ein Visum oder spezielle Impfungen benötigst du nicht. Wenn du das Land allerdings per Mietwagen bereisen möchtest, ist ein übersetzter Führerschein erforderlich. Und selbst wenn du dich insbesondere in großen Städten und touristischen Zielen gut auf Englisch verständigen kannst, empfehlen wir ein Japanisch-Wörterbuch oder eine entsprechende App: Einige einfache Sätze erleichtern den Kontakt mit den Einheimischen enorm! Auch die Adressen deiner Unterkünfte in japanischen Schriftzeichen sind extrem hilfreich, wenn du einem Taxifahrer das Ziel nennen oder nach dem Weg fragen möchtest.

Nach oben