Vietnam

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Reiseinfos

Einreiseformalitäten: Für die Einreise besteht Visumpflicht; die Antragsformulare sollte man sich mindestens vier Wochen vor der Abreise zuschicken lassen. Wenn man schon in Südostasien unterwegs ist, ist es in den meisten Fällen einfacher, sich von einem Reisebüro ein Visum besorgen zu lassen, statt sich selbst an die vietnamesischen Botschaften zu wenden. Ein 30-Tages-Visum kostet bei einem Reisebüro in Bangkok 40 US-Dollar.
Zeit: Mitteleuropäische Zeit plus 6 Stunden
Elektrizität: 220V, 50 Hz
Maße und Gewichte: metrisch mit örtlichen Abweichungen
Tourismus: 650 000 Besucher pro Jahr
Gesundheitsrisiken: Denguefieber, Hepatitis, Malaria, Tollwut, Typhus, Tuberkulose und besonders für schwangere Frauen ein geringfügiges Risiko durch in dem Entlaubungsmittel Agent Orange enthaltene Dioxine

Rund ums Geld

Wenn man in billigen Unterkünften übernachtet und in kleinen Cafés isst, sollte man mit etwa 20-25 Euro am Tag auskommen, zuzüglich Transportkosten für längere Strecken. Wenn man in Hotels der mittleren Preisklasse unterkommt, in etwas teureren Restaurants isst, gelegentlich mit einem Taxi fährt und das Nachtleben genießt, sollte man um die 65 Euro pro Tag einplanen.

Bis vor kurzem haben teure Hotels darauf bestanden, dass man in US-Dollar bezahlt, aber jetzt müssen alle Unternehmen mit Ausnahme von Vietnam Airlines Dong als Zahlungsmittel akzeptieren. In der Praxis geben viele ihre Preise jedoch immer noch in US-Dollar an. Man sollte also Reiseschecks in US-Dollar sowie etwas Bargeld in US-Dollar mitnehmen.

Es gibt vier Arten, Geld umzutauschen: bei einer Bank, bei autorisierten Wechselstuben, an der Rezeption von Hotels und auf dem Schwarzmarkt. Die besten Wechselkurse erhält man bei den Banken, aber die Wechselstuben liegen meistens günstiger und sind länger geöffnet. Der Schwarzmarkt-Wechselkurs ist schlechter als der offizielle Kurs, sodass es sich bei besseren Angeboten sehr wahrscheinlich um irgendeine Art von Betrug handelt. In den größeren und viel von Touristen besuchten Städten werden Visa- und MasterCard-Kreditkarten angenommen.

Außerhalb der größeren Städte und Touristenzentren ist es so gut wie unmöglich, ausländische Reiseschecks umzutauschen. Wenn man also von den Touristenpfaden abweicht, muss man sich entweder vorher mit Dong eindecken oder auf dem Schwarzmarkt tauschen. Man sollte außerdem für die Tauschaktionen vielleicht einen kleinen Taschenrechner mitnehmen, um sich das Umrechnen zu erleichtern.

Staatliche Hotels und Touristenrestaurants erheben normalerweise einen 5%-igen Aufschlag auf die Rechnung, sodass ein Trinkgeld nicht erforderlich ist. In anderen Restaurants hingegen freuen sich die Angestellten über eine kleine Anerkennung. Man sollte auch gemieteten Fahrern und Führern ein Trinkgeld geben, und am Ende eines Besuches in einer Pagode wird es als höfliche Geste angesehen, eine kleine Spende zu geben. Handeln ist alltäglich, sollte jedoch in freundlicher Art und Weise als eine Form zwischenmenschlichen Austausches statt mit tierischem Ernst betrieben werden.

Reisewarnungen

Das Ausbrechen der Vogelgrippe vor einiger Zeit hat zu Todesfällen geführt, und Reisende werden daran erinnert, Situationen zu meiden, in denen sie mit lebendem Geflügel oder lebenden Vögeln in Kontakt kommen.

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 15 000-30 000 Dong
  • Mittelteure Restaurantmahlzeit: 30 000-50 000 Dong
  • Luxusrestaurant: ab 100 000 Dong

Übernachtung

  • Hotel der unteren Preisklasse: 3-10 US-Dollar
  • Hotel der mittleren Preisklasse: 10-20 US-Dollar
  • Luxushotel: ab 50 US-Dollar

Währung

Dong (D)


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