Schottland

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Schottland ist etwa halb so groß wie England. Rund zwei Drittel seiner Fläche sind von Bergen und Hochmooren bedeckt. Geografisch lässt sich das Festland in drei Regionen einteilen: die Uplands im Süden, die Highlands im Norden und die Lowlands genau dazwischen. Bei den Uplands handelt es sich um fruchtbare Ebenen an der Grenze zu England. In den mittleren Lowlands, die sich von Edinburgh bis Glasgow erstrecken, konzentriert sich die Industrie sowie der größte Teil der Bevölkerung. Die Highlands, Bergketten aus Sandstein und Granit, gipfeln im Ben Nevis, der mit seinen 1343 m gar die höchste Erhebung Großbritanniens ist. Von den 790 schottischen Inseln sind 130 bewohnt. Zu den bekannteren Inselgruppen zählen die Inneren und Äußeren Hebriden, die Orkney-Inseln und die Shetland-Inseln.

Ehemals war ein Großteil des Landes vom Kaledonischen Wald bedeckt, einem Mischwald aus schottischen Kiefern, Eichen, Weißbirken, Weiden, Erlen, Ebereschen und Heidekraut. Mittlerweile sind die mächtigen Waldgebiete auf einige Schutzreservate mit ursprünglicher Vegetation zusammengeschrumpft. Fast zwei Drittel des Landes nehmen Moore, Felsen und Heide ein, beinahe 800 000 ha sind von säurehaltigem Torfmoor bedeckt. Im hohen Norden gibt es Flechten und Moose, die sonst nirgendwo in Großbritannien anzutreffen sind.

Rotwild gibt es in Schottland in großer Zahl. Der Wildschweinbestand war schon fast ausgelöscht, hat sich aber inzwischen wieder erholt, während das Überleben der extrem seltenen Wildkatzen und Wildziegen am seidenen Faden hängt. Die übellaunigen Hochlandrinder hat man gezüchtet, um Vieh zu haben, das dem kalten Klima gewachsen ist; Weideflächen voller grasender Schafe sind über das ganze Land verteilt. Otter sieht man nur selten, doch die eingeführten Nerze breiten sich aus wie ein Buschfeuer. Das berühmte einheimische Moorschneehuhn bevölkert in großer Zahl die ausgedehnten Heideflächen des Landes und Millionen von Graugänsen überwintern auf den Stoppelfeldern der Lowlands. Auch Seehunde gibt es reichlich und der viel gepriesene schottische Lachs lockt Angler und Genießer aus der ganzen Welt in den Norden Großbritanniens.

Das schottische Klima kann eigentlich nur mit einem Wort treffend beschrieben werden: wechselhaft. Selbst über geringe Entfernungen gibt es beträchtliche klimatische Unterschiede und innerhalb weniger Minuten können tiefgraue Regenwolken einem strahlend blauen Himmel weichen, der kurz darauf schon wieder seine Schleusen öffnet. Als Faustregel gilt: Einem sonnigen Tag folgt ein regnerischer. Das Land stößt zwar beinahe an den Polarkreis, doch der Golfstrom sorgt für milde (na ja, sagen wir: relativ milde) Temperaturen. In den Highlands kann das Wetter jederzeit extrem umschlagen. Die Ostküste ist im Allgemeinen kühl und trocken. Im Winter fällt die Temperatur dort nur selten unter den Gefrierpunkt (die eiskalten Nordseewinde sind allerdings nichts für Warmduscher). An der Westküste ist es milder und feuchter, mit sommerlichen Höchsttemperaturen um 19°C. Mai und Juni sind die trockensten Monate, Juli und August die wärmsten. Ganz hoch im Norden geht die Sonne im Sommer kaum noch unter, im Winter ist sie dafür fast gar nicht zu sehen.

Weitere Regionen

Preisniveau

Mahlzeiten

  • Einfache Mahlzeit: 3-10 £
  • Restaurant mittlerer Kategorie: 10-20 £
  • Luxusrestaurant: ab 32 £

Übernachtung

  • Einfache Unterkunft: 10-20 £
  • Hotel mittlerer Kategorie: 20-65 £
  • Luxushotel: ab 100 £

Währung

Pfund Sterling


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