InsiderMein Paris

Frühling in Paris © Getty Images

Die Thüringerin Denise Urbach wohnt seit fast zehn Jahren in Paris. Erst als Au-pair, dann als Studentin an der Sorbonne und, jetzt als Unternehmerin. In der französischen Trendmetropole an der Seine fühlt
sie sich rundum pudelwohl. Mit ihrer Website „HelpTourists“ hat sich die 32-Jährige zu einer wichtigen Informantin für Parisbesucher aus deutschsprachigen Ländern aufgeschwungen. Neben Hotel-, Bistround
Ausgeh-Adressen verrät sie auch echte Geheimtipps, beispielsweise wo man am 14. Juli, Frankreichs Nationalfeiertag, die Parade auf der Champs-Elysées am besten sehen kann. Bei ihren persönlich geführten Touren durch die Viertel ist es Denise wichtig, dass genug Zeit bleibt für ein bisschen Savoir-vivre und einen Espresso auf einer sonnigen Caféterrasse.

Hier verrät Denise Urbach exklusiv ihre Insider-Tipps für Paris:

„Lassen Sie sich treiben, um das wahre Paris zu entdecken!“

Am rechten Ufer der Seine befinden sich auf Höhe des Rathauses charmante Cafés, Restaurants und Sonnenwiesen zum Flanieren und Erholen. Der noch immer mit Abstand trendigste Stadtteil ist das alte jüdische Viertel Marais. Hier gibt es angesagte Bars und Bistros, Designer- und Vintageboutiquen, elegante Paläste aus dem 17. Jahrhundert, Kunstmuseen – sowie den ältesten und wohl schönsten Platz der Stadt, den Place des Vosges.

» parisinfo.com

Tipp für alle mit Sinn für alternative Kultur: eine Street-Art-Tour durch das 20. Arrondissement, bei der man an jeder Straßenecke die bunte Welt der Straßenkünstler bewundern kann (Bild). Urban Artists wie Space Invader, Mosko oder Jeff Aérosol haben ihre visuellen Spuren hinterlassen. Beeindruckend!

» 2,5 Std. ca. 11 €, freshstreetarttourparis.com

Handgefertigten Haarschmuck sowie besondere Ohrringe, Ketten und Armbänder à la Haute Couture verkauft Macha de Catheu in ihrer Boutique „Les Cerise de Mars“.

» lescerisesdemars.com

Beim Besuch der kleinen „Brasserie 2ème Art“ inmitten des 2. Arrondissements empfehlen sich ein klassischer Burger oder auch Desserts wie Milchreis und Waffeln mit Eis. Der Clou: In keiner der hier servierten Speisen stecken tierische Produkte. Viele Gäste essen vegan und merken es nicht einmal, da die Brasserie dieses Detail nicht an die große Glocke hängt.

» bei Facebook als @brasserie2emeartparis

„Wild & the Moon“ heißt die Adresse für etwas Gutes zwischendurch. Hier tankt man dank frischer Smoothies Energie, die einen wieder fürs Sightseeing stärkt. Mein Lieblingsgetränk heißt „Blue Moon“ und besteht aus Blaubeeren, Kokosnussöl, Vanille, Mandelmilch, Datteln und Açai.

» wildandthemoon.com

Mitten im Stadtzentrum und unweit des Eiffelturms liegt das von einem deutschen Ehepaar betriebene Hotel „Le Pavillon“. Das Besondere: Hier wird ganz auf Naturmaterialien und Bioprodukte von Händlern aus der Nachbarschaft gesetzt. Sogar die Fenster in den Zimmern schützen vor Strahlung. Eine Location, in der sich nicht nur elektrosensible Personen wohl fühlen.

» DZ ab ca. 204 €, www.hotel-lepavillon.com

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